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Radfahren auch im Winter beliebt

Seit 2002 sind in Wien Dauerzählstellen für den Radverkehr in Betrieb. An 365 Tagen im Jahr wird an diesen Zählstellen im Auftrag der MA 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung von Snizek + Partner der Radverkehr rund um die Uhr erfasst. Damit kann die tages- und jahreszeitliche Charakteristik des Radverkehrs analysiert werden.

© Konstanze Boden/Pixelio.de | Auf die Ausrüstung kommt es an, dann ist Radfahren im Winter eine mögliche Fortbewegung.

Radverkehrszählungen bestätigen hohe Ganzjahresnutzung des Fahrrades

 Auch die neuesten Zählergebnisse zeigen, dass der Radverkehr über einen langen Zeitraum im Jahr hohe Werte aufweist. Selbst im Winter und bei ungünstigen Wetterbedingungen werden nennenswerte RadfahrerInnen- Zahlen gemessen. Wiens Planungsstadtrat Rudi Schicker dazu: "Die neuesten Zahlen dokumentieren den erfreulichen Trend, dass das Rad das ganze Jahr hindurch als gesunde und umweltfreundliche Alternative zum Auto gesehen und nicht nur im Sommer genutzt wird. Für die Stadt sind die Ergebnisse die Bestätigung im Bemühen, eine adäquate Infrastruktur zur Verfügung zu stellen und auch im Winter für benutzbare Radfahranlagen Sorge zu tragen."

Natürlich hat im heurigen Winter die bisher außergewöhnlich warme Witterung entsprechende Auswirkungen auf die Zählergebnisse gezeigt, jedoch zeigen die Daten - wie am Beispiel Argentinierstraße - dass der Radverkehr generell auch im Winter aus dem Gesamtverkehrsgeschehen in Wien nicht wegzudenken ist. Selbst im vorjährigen strengen Winter konnten im Jänner mehr RadfahrerInnen in der Argentinierstraße gezählt werden, als noch einige Jahre zuvor, die Winterzählungen zeigen erfreulich hohe Werte in der Radnutzung.

Die Wintermonate Dezember 2006 und Jänner 2007 waren im langjährigen Vergleich Monate mit außergewöhnlich warmer und auch relativ niederschlagsarmer Witterung, es wurde auch eine geringe Zahl an Tagen mit Schneedecke gemessen. Aufgrund dieser Wetterbedingungen waren in den vergangenen zwei Monaten überdurchschnittlich viele RadfahrerInnen unterwegs, die Zahlen übersteigen dementsprechend jene aus den vorangegangenen Jahren bei weitem. Zum Beispiel waren am Mittwoch den 10. und Donnerstag den 11. Jänner 2007 am Opernring jeweils ca. 2.400 RadfahrerInnen unterwegs sowie an den Zählstellen Argentinierstraße, Westbahnhof und Lassallestraße jeweils ca. 1.000 RadfahrerInnen/Tag - und die bisherigen Werte zeigen auch für Februar die selbe erfreuliche Tendenz.

Daraus ist auch das hohe Potenzial an RadfahrerInnen in Wien ersichtlich, die bei günstigen Voraussetzungen auch im Winter fahren. Bei günstiger Wetterlage betrugen die Werte in der Argentinierstraße im Jänner 2007 ca. 40-45% des Juniverkehrs 2006. Das bedeutet, dass in der Wintersaison 2006/2007 zumindest jede/r 3. Radfahrer/in das Fahrrad innerstädtisch praktisch das ganze Jahr über für alltägliche Wege benutzt.

Alle aktuellen Werte der 8 Dauerzählstellen sind immer 14 Tage nach Monatsschluss im Internet unter

www.wien.gv.at/stadtentwicklung/radwege/erhebung/index.htm

abrufbar.

 

Text + Bild: Rathauskorrespondenz

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