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Papst Benedikt am Weltjugendtag in Sydney

Hunderttausende junge Katholiken, Tausende Priester, Hunderte Bischöfe und Papst Benedikt XVI. kommen zum Weltjugendtag 2008 ins australische Sydney. An der Eröffnungsmesse des katholischen Weltjugendtags in Sydney haben auch 750 Weltjugendtagspilger aus Österreich teilgenommen.

Menschenmassen auf einem großen Platz
© Socrates2008/ wikipedia.org | Versammlung von Menschen am Weltjugendtag in Sydney

Weltjugendtag

Das australische Sydney war Gastgeber des 23. Weltjugendtages (15. bis 20. Juli 2008). Als Höhepunkt galt ein Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. bei dem 500.000 Gläubige teilnahmen. Der Papst kündigte für 2011 Madrid als nächsten Gastgeber des internationalen Treffens an.

Papst Benedikt XVI. hat zum Abschluss des Weltjugendtages in Australien zu einer Erneuerung der Gesellschaft und der Kirche aufgerufen. Trotz materiellen Wohlstandes breiten sich heute geistige Wüsten aus, sagte der Papst in seiner Predigt. Innere Leere, eine undefinierbare Angst und ein verborgenes Gefühl von Verzweiflung machen sich breit. Das Evangelium enthülle aber die Wahrheit über den Menschen, über seine Würde, weil er Gottes Ebenbild ist, über das Leben, über die innerste Berufung des Menschen, die darin bestehe, in der Liebe seine Erfüllung zu finden.

Neue Generation von Christen

Eine neue Generation von Christen müsse eine neue Welt aufbauen, in der das Leben angenommen, respektiert und liebevoll gepflegt, nicht aber zurückgewiesen und aus Angst zerstört wird, betonte Benedikt XVI. Gefragt sei "eine neue Ära, in der Liebe nicht habgierig und egoistisch, sondern aufrichtig, treu und wirklich frei ist". Es gehe um eine Liebe, "die die Würde der anderen respektiert, ihr Wohl fördert und Freude und Schönheit ausstrahlt". Gerade die jungen Katholiken sollten "Propheten" dieser neuen Ära sein, in der die Hoffnung die Oberflächlichkeit, die Gleichgültigkeit und den Egoismus überwindet, jene Haltungen, die "die Seelen abstumpfen und die menschlichen Beziehungen vergiften". Auch die Kirche brauche eine solche Erneuerung, forderte der Papst. Sie brauche den Glauben, den Idealismus und die Großzügigkeit der jungen Leute, um selbst immer jung sein zu können.

Eindringlich hatte Benedikt XVI. im ersten Teil seiner Predigt Fragen an die Jugendlichen gestellt: "Was werdet ihr der kommenden Generation hinterlassen? Baut ihr eure Existenz auf solidem Grund auf? Lebt ihr euer Leben so, dass ihr dem Geist inmitten einer Welt Raum schafft, die Gott vergessen oder Ihn sogar im Namen eines falschen Freiheitsbegriffs ablehnen will? Wie nützt ihr die Gaben, die euch gegeben sind, die 'Kraft', die der Heilige Geist auch heute über euch ausgießen will?"

Weitere Infos dazu auf: katholisch.at

Hier finden Sie Informationen zum Thema Lange Nacht der Kirchen

 

 

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