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Ruth Kainberger
News Text: Ruth Kainberger

Neues Rechenzentrum der Stadt Wien ist fertig!

Das Bauprojekt Star22, der Wien Holding und Partner, ist bezugsfertig. Die symbolische Schlüsselübergabe an die MA 14 erfolgte bereits und das neue Rechenzentrum wird ab Herbst 2013 in Betrieb sein.

Neues Rechenzentrum im 22. Bezirk

Im STAR22-Bürokomplex neues Rechenzentrum der Stadt Wien eröffnet

Der STAR22 wurde von der Wien Holding gemeinsam mit PartnerInnen im 22. Bezirk errichtet (früheres Waagner-Biro-Gelände). In die neuen Büros zieht neben anderen die MA 14, die IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) - Abteilung des Magistrats der Stadt Wien ein.
Der Star22 ist soweit fertig, zwischen Wien Holding und der MA 14 fand bereits die 'Schlüsselübergabe' für das Rechenzentrum statt.

Vorausschauend geplant - die Zukunft kann kommen

Im Herbst ist es dann soweit, der Betrieb im neuen Rechenzentrum der Stadt Wien wird bginnen. „Mit dem neuen Rechenzentrum – als eine der zentralen Schaltstellen der Stadt – bekommen wir nicht nur ein hoch professionelles Data-Center, sondern stellen den IKT-Betrieb des Magistrats der Stadt Wien langfristig auf eine stabile Grundlage. Die Stadt Wien verfügt in Zukunft über ein Rechenzentrum auf dem neuesten Stand der Technik mit hoher Leistung, Sicherheit und Verfügbarkeit, das auch über ausreichende Kapazitäten für die nächsten 20-30 Jahre verfügt“, so Stadträtin Frauenberger.

Die Bauzeit betrug etwas 2 Jahre. Im Anschluss an das Star22 wächst ein neues Stadtviertel auf dem früheren Industriegelände heran. Es soll ein neuer urbaner Lebensraum geschaffen werden, wo sich Wohnen, Freizeit und Arbeiten verbinden lassen.

Vorteile des neuen Rechenzentrums

Das Rechenzentrum ins STAR22 zu übersiedeln macht aus folgenden Gründen sinn:

  • Durch die Auflösung dezentraler Standorte und die Bündelung des IKT-Betriebes wird es in Zukunft gelingen, die Betriebskosten für einen hochmodernen Rechenzentrumsbetrieb zu reduzieren.
  • Auf einer Bruttogeschoßfläche von 4.000 Quadratmetern gibt es für Serverräume eine Fläche von 800 Quadratmeter.
  • Für alle Büro- und Schulungsräume für unsere 490 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die flächenintensiven Bereiche der Haustechnik mit allen klimatechnisch und sicherheitsrelevanten Anlagen ist im neuen Bürokomplex Platz.
  • Durch einen zentralen Standort kann der Aufwand für Betreuung und Wartung verringert werden.

Das neue Rechenzentrum wird eine höhere Ausfallssicherheit als zuvor erreichen. Kabel und Rohre sind doppelt angelegt, sodass ein Leitungsschaden den Betrieb nicht stören kann. Durch die Lage am Stadtrand in Stadlau kann das Rechenzentrum gegen Stromausfälle vorbeugen. Zwei Dieselgeneratoren, jeder sechs Tonnen schwer, gespeist aus einem Öltank mit 60.000 Litern, können 72 Stunden lang Strom liefern – was im innerstädtischen Bereich undenkbar wäre.

Teaserbild: © Wien Holding
Quelle: Wien Holding

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