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Museumsquatier Wien feiert 10 Jahre

Das MuseumsQuartier Wien hat sich seit seiner Eröffnung im Juni 2001 zu einem der weltweit größten Kunst- und Kulturareale entwickelt. Gleichzeitig ist das MQ eine „Kulturoase“ und ein beliebter Treffpunkt für rund 3,6 Millionen BesucherInnen pro Jahr.

Paar am Wasser im Haupthof des Museumsquatiers in Wien bei sinnigem Wetter. Im Hintergrund sieht man Sitzgelegenheiten und Leute, die in der Sonne liegen.
© MuseumsQuartier Wien/ Lisi Specht | MQ im Sommer

Anlässlich unseres 10 Jahres Jubiläums haben wir uns vorgenommen, das gewohnt umfangreiche und vielfältige Kulturangebot von April bis Oktober 2011 noch zu erweitern. Neben Programmen der im MQ ansässigen Institutionen sind daher zahlreiche Projekte mit verschiedenen österreichischen und internationalen Kooperationspartnern in Vorbereitung“, so MuseumsQuartier Direktor Wolfgang Waldner.

Den Anfang macht am 14.04. das Projekt „Flederhaus“: das extravagante Haus soll als ein Kunstobjekt aus Holz ein Zeichen für Nachhaltigkeit am Bau setzen und zum Nachdenken anregen. Zum Schmunzeln lädt hingegen die Freiluft Cartoon-Ausstellung „Fiese Bilder: Meisterwerke des schwarzen Humors“ ein. Ebenfalls auf dem Programm stehen unter anderem eine Ausstellung zum Thema Digitale Kultur („PlayFace InterCult“) sowie ein Internationaler Tanztag.

Anfang Mai prägen unter dem Motto „Die Kunst Innovationen zu schaffen“ eine Woche lang große aufblasbare Skulpturen aus Kunststoff von namhaften österreichischen KünstlerInnen wie u.a. Erwin Wurm, Peter Sandbichler oder Gunter Damisch das Bild des MQ Vorplatzes. Weitere Termine finden Anfang Juli und Ende September statt. Mit einem abwechslungsreichen Musik- und Tanzprogramm wird im Rahmen von „Kons Goes Public“ und in Kooperation mit der Konservatorium Wien Privatuniversität am 05.05. der „Sommer im MQ“ offiziell eröffnet. Am Tag darauf steht mit „Europa im MQ“ ein Thementag speziell für Kinder und Jugendliche auf dem Programm sowie am Abend Konzerte und ein Kabarett mit „Stermann & Grissemann“ für eine breite Öffentlichkeit. Mitte Mai erwartet die BesucherInnen mit „Get in the Haze“ eine Modeausstellung, die sich der kontroversen Beziehung zwischen Mode und zeitgenössischer Kunst widmet. „Sofa Unplugged“ von Josef Trattner und dem Schlebrügge Verlag wiederum lädt an drei Terminen mit seiner mobilen Installation zur gemeinsamen Erforschung des Stadtraums sowie zu Aktionen, Gesprächen und Lesungen. Ein weiterer Höhepunkt ist am 20.05. „Hubert Lepka/Lawine Torrèn: Sofamaschine“, eine Choreografie mit Enzos,  Gabelstaplern und TänzerInnen.

Ab Juni wird der Haupthof des MQ im Rahmen von „Andres Bosshard Klanghimmel MQ“ mit Klangobjekten überspannt sein, synchron zu den Windbewegun­gen und im Gegentakt zur Alltagschoreografie der Menschen auf dem Platz werden dann einzelne Klänge, kaum hörbares Geflüster, Ausschnitte oder ganze Klangkompositionen ihre Bahnen ziehen. Neben der Voreröffnung der Literaturreihe „O-Töne“ mit Péter Esterházy stehen unter anderem der „Wiener Beschwerdechor“, die „Lange Nacht der Europäischen Musik“ sowie Sandskulpturen-Kunst aus den Niederlanden auf dem Programm.

Am 30.06.2001 wurde das MuseumsQuartier Wien eröffnet, 10 Jahre später wird dieses Jubiläum mit einem großen Open-Air gefeiert. Den Auftakt gestaltet das tschechische Duo DVA, gefolgt von der polnischen Band Miloopa und der rumänisch-deutschen Sängerin Miss Platnum. Danach wird – kuratiert vom audiovisuellen Wiener sound:frame Festival – die deutsche Künstlergruppe URBANSCREEN mit einer audiovisuellen Performance die Fassaden des LEOPOLD MUSEUM inszenieren.

In den Sommermonaten Juli und August wird es auch im Jubiläumsjahr wieder die beliebten Literatur- bzw. Filmfestivals „O-Töne“ und „frame[o]ut“ geben. Die „O-Töne“ präsentieren dieses Jahr ein um renommierte europäische AutorInnen erweitertes Programm mit hochkarätig besetzten „österreichisch-europäischen Double-Features“ bei den gewohnten Open-Air-Lesungs­veranstaltungen. „frame[o]ut“ zeigt erstmals ein ausge­wähltes europäisches Spielfilm- und Dokumentarfilmprogramm ebenso wie neue filmische Formen aus den Bereichen Crowdsourced Movies, Fan Movies, Machinima, Game Movies, innovative Animation, Musikvideo und Kurzfilm.

Im September feiert das MUMOK mit der Wiedereröff­nung des Museums und der Eröffnungschau „Museum der Wünsche“ sein 10-jähriges Bestehen im MQ. Ebenso vor 10 Jahren hat das LEOPOLD MUSEUM eröffnet. Die renommierte Lichtkünstlerin Waltraut Cooper wird eine eigens anlässlich des Jubiläums konzipierte Lichtinstallation realisieren. Das Museum präsentiert auch eine große Ausstellung zu jenem Künstler, der im Mittel­punkt der Sammelleidenschaft des  Museumsgründers Rudolf Leopold (1925–2010)  stand: „Egon Schiele. Melancholie und Provokation“.  Zum dritten Mal steht im September die „MQ Vienna Fashion Week“ auf dem Programm: Pret-à-porter-Kollektionen von rund 70 DesignerInnen werden mit opulenten Fashion­shows in Szene gesetzt.

Anfang Oktober wird der Wiener Saisonauftakt des Konzertveranstalters Jeunesse im MQ stattfinden. Unter dem Motto musik.erleben wird bei diesem Open-Air-Event ein Vorgeschmack auf Kommendes zu hören sein.

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