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News Text: Katharina Widholm

Mercer kürt Wien zum 9. Mal zur lebenswertesten Stadt der Welt

Eine fabelhafte Sicherheitsbilanz, ein umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot und ein dicht ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln. All dies sind Faktoren, die Wien zur lebenswertesten Stadt der Welt machen, findet auch die Mercer Studie. Diese erklärt die österreichische Bundeshauptsadt schon zum neunten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt.

Skyline von Wien
Zum neunten Mal in Folge: Wien lebenswerteste Stadt der Welt

Wien sei so schön, dass die Wiener sich die Stadt schirch saufen müssten, meinte dereinst der deutschstämmige Kabarettist Dirk Stermann in einem Interview. Daran wird sich auch 2018 wohl wenig ändern, denn zum neunten Mal in Folge wurde Österreichs Bundeshauptstadt zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt

Mercer Studie: Wien ist lebenswerteste Stadt 

Wien ließ dabei Zürich, Auckland und München hinter sich. Schlusslicht der Studie bildet hingegen Bagdad. Die renommierte Studie bewertet die Lebensqualität von Städten weltweit unter anderem anhand folgender Kriterien: 

  • soziokulturelles Umfeld
  • die wirtschaftliche Situation
  • die soziale und politische Lage
  • Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel
  • Qualität und Erschwinglichkeit der Konsumgüter
  • Wohnungsbau
  • Medizinische Situation und Gesundheitsvorsorge
  • Ausbau von Bildung und Schulen
  • Natur und Umwelt
  • Freizeitbeschäftigungen

Neu dazu gekommen ist die Kategorie der Hygiene, wobei Wien hier nur den 26. Platz belegte, was das Gesamtergebnis jedoch nicht beeinträchtigt hat. Bei vielen Punkten wie Sicherheit, Bildungseinrichtungen oder medizinische Versorgung konnte Wien den ersten Platz belegen. Mercer-Expertin Ulrike Hellenkamp sagt dazu: „Wien überzeugt vor allem durch Sicherheit, einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr und eine Vielfalt an Kultur- und Freizeiteinrichtungen“. Doch inwiefern überzeugt Wien in diesen Bereichen?

Kriterium 1: Fabelhafte Sicherheitsbilanz

Auch wenn man bei der Lektüre von Facebook-Beiträgen oder der Kommentarspalte von Boulevardmedien den Eindruck bekommt, dass man sich in der Nacht nicht mehr auf die Straßen trauen darf, sprechen die Fakten eine andere Sprache: Sicherheit wird in Wien groß geschrieben. Laut Statistik ist die Zahl an kriminellen Straftaten in Wien im Vorjahr 2017 gesunken. In Zahlen ausgedrückt handelt es sich um einen Rückgang von 7,5% gegenüber zu 2016. Auch die Ausländerkriminalität ist gesunken. Während es einen Rückgang der Straftaten gibt, steigt die Zahl der Anzeigen und auch bei der Aufklärungsquote gibt es ein Plus von 2,5 % in ganz Österreich.

Kriterium 2: Vielfalt an Kultur- und Freizeitangeboten

Was die Wiener schon längst wissen, wird auch 2018 abermals von der Mercer-Studie bestätigt: um Spaß und Action zu haben, oder sich einfach nur zu erholen, muss man die Stadtgrenzen nicht unbedingt überschreiten, denn die Bundeshauptstadt kann mit einem breiten und vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot aufwarten. So kann Wien mit Einrichtungen wie dem Burgtheater oder der Staatsoper eine international renommierte Kulturszene aufweisen. Mit der Donauinsel ein beliebtes Naherholungsgebiet geschaffen. Mit dem Kahlenberg oder dem Wiener Wald in unmittelbarer Nähe, besteht für die Wiener zudem die Möglichkeit, schnell einen Ausflug in die Natur zu unternehmen.

Eine Übersicht zu den besten Kultur- und Freizeitangeboten Wiens finden Sie hier:

Burgtheater

Staatsoper

Wiener Festwochen

Viennale

Auflugtipps

Donauinsel

Donauradwege

Die besten Laufstrecken

Kriterium 3: Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel

Mit einer Fläche von knapp 415 Quadratkilometern ist Wien auch flächenmäßig die größte Stadt des Landes. Dank dem gut ausgebauten Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln ist es allerdings nur ein Katzensprung von A nach B. Den Wienern stehen eine Vielzahl an Bus-, Straßenbahn-, S-Bahn- und U-Bahnlinien zur Verfügung, die einen auch schnell und unkompliziert ins Wiener Umland bringen. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt: Seit einigen Jahren kann man bei den Wiener Linien für 365 Euro die Jahreskarte für die Wiener Kernzone nutzen. Mit dieser Maßnahme konnte die Abgasbilanz für die Bundeshauptstadt erheblich verbessert werden.

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