1. Stadt Wien
  2. Wien
Mehr Wien
Artikel teilen
Kommentieren
News Text: Katharina Widholm

Kampfansage gegen Brustkrebs mit neuer Kampagne

Seit 10. April 2018 läuft die gemeinsame Kampagne gegen Brustkrebs von der Bundesfachgruppe Radiologie und der Österreichischen Krebshilfe. Diese zielt darauf ab, Frauen dazu zu animieren, sich regelmäßig auf Brustkrebs untersuchen zu lassen. Mitmachen kann jede Frau mit einer gültigen e-card.

Weibliche Brüste mit Arm verdeckt
© Pixabay | Die Früherkennung von Brustkrebs erhöht die Heilungschancen erheblich

Vorsorge ist besser als Nachsorge - das gilt vor allem bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Mit dem gemeinsamen Ziel, das Bewusstsein bei Frauen bezüglich Brustkrebs zu erhöhen und die Sterblichkeitsrate zu senken, haben die Bundesfachgruppe Radiologie und die Krebshilfe eine Kampagne ins leben gerufen, welche sich dem Kampf gegen Brustkrebs verschrieben hat.

Brustkrebs häufigste Krebserkrankung bei Frauen

Jährlich erkranken alleine in Österreich 5.500 Frauen an Brustkrebs, das ist jede achte österreichische Frau. Weltweit gibt es über 42 Millionen Brustkrebspatientinnen, davon befinden sich 11 Millionen in Europa. 30% aller Krebserkrankungen bei Frauen gehen auf bösartige Tumoren in der Brust zurück und jährlich versterben rund 1.500 Frauen an den Folgen von Brustkrebs. Drei Viertel der Erkrankungen sind Frauen über 50, weshalb Ärzte auch dazu raten, ab dem 40 Lebensjahr regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.  

Bewusstsein fördert die Heilungschancen

Denn sofern man einen bösartigen Tumor in der Brust in einem frühen Stadium erkennt und auch behandelt sind die Heilungschancen gut. Optimalerweise sollte dies in einer Phase passieren, in der der Krebs noch keine Metastasen gestreut hat und operativ entfernt werden kann. Insbesondere Frauen ab 40 wird von Medizinern empfohlen, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, doch man erhofft sich auch, insbesondere Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren mit der Kampagne zu erreichen. Bei der Früherkennung von Brustkrebs spielt natürlich die Selbstuntersuchung eine große Rolle, also das regelmäßige Abtasten der Brüste. Die wichtigste Diagnosemethode ist dabei jedoch die Mammografie, welche man in einer Regelmäßigkeit von 24 Monaten durchführen lassen sollte. 

Kostenlose Untersuchung für alle Teilnehmerinnen

Teilnehmen können alle Frauen mit einer gültigen ecard. Ob diese auch tatsächlich freigeschaltet ist, kann man auf folgenden Wegen herausfinden: 

  • dem radiologischen Standort
  • der Ärztin/dem Arzt seines Vertrauens
  • unter der Servicehotline 0800500181

Teilnehmerinnen können sich auf der Website www.meine-brust-at darüber Überblick verschaffen, wo Standorte zu Radiologiezentren sind, bei der sie eine kostenlose Untersuchung in Anspruch nehmen können. Sobald die erste Vorsorgeuntersuchung durchgeführt wurde, sind die Patientinnen im System registriert und erhält alle 24 Monate eine Erinnerung zur nächsten Vorsorgeuntersuchung. Wer auf Nummer sichergehen möchte kann allerdings auch öfter zur Untersuchung gehen. Die österreichischen medizinischen Einrichtungen verfügen über die höchsten Qualitätsstandards sowie die modernsten und zuverlässigsten Screeningverfahren.

Weiter Links:

Österreichische Ärztekammer: www.aerztekammer.at

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Ein guter Tipp dabei? Teile es mit deinen Freunden.

Kommentar hinzufügen
weitere Meinungen
Keine Kommentare
  1. Stadt Wien
  2. Wien