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Lernen macht Schule

Lernen macht Schule. Die präsentierte Initiative Lernen macht Schule tritt gegen die Tatsache an, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt.

REWE Group Partnerabend 2010:

REWE International AG präsentiert Lern-Initiative mit WU Wien und Caritas

Rund 1.200 Vertreter aus dem Lebensmittelhandel und der Markenartikelindustrie kommen jährlich zum schon traditionellen Branchentreff REWE Group Partnerabend, diesmal in die neu adaptierten Rinderhallen St. Marx in Wien. Ihren Partnern stellte die REWE International AG gemeinsam mit den Initiatoren Wirtschaftsuniversität Wien und Caritas die in Österreich einzigartige Initiative Lernen macht Schule vor, die nach der Pilot-Phase nun mit Unterstützung der REWE Group Partner weiter ausgebaut werden soll.

Bereits zum fünften Mal lud der größte Lebensmittel- und Drogeriefachhändler Österreichs (BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA und ADEG) seine Lieferanten und Partner zum traditionellen REWE Group Partnerabend, der heuer in den Rinderhallen St. Marx, im dritten Wiener Gemeindebezirk, stattfand. Neben dem wichtigen gegenseitigen Austausch und viel Raum für Branchen-Talk stellte die REWE Group den 1.200 Gästen eine ganz besondere Initiative vor, die im Sommer 2010 gemeinsam mit WU Wien und Caritas gestartet wurde und die nun in einer zweiten Phase – nicht zuletzt mit der Kraft der REWE Group Partner – weiter ausgebaut werden soll.

Lernen macht Schule
Die präsentierte Initiative Lernen macht Schule tritt gegen die Tatsache an, dass Armut im Elternhaus massiv die Chancen auf Bildung einschränkt. Studierende und Kinder aus sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen lernen mit- und voneinander – so werden Bildung und Integration voran getrieben. Gestartet wurde die Initiative im August 2010 mit einem Lernferiencamp im Nationalpark Hohe Tauern, bei dem Studierende der WU Wien Kinder aus Einrichtungen der Caritas der Erzdiözese Wien begleiteten und sich bei spielerischem Lernen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten kennen und schätzen lernten. Der Zuspruch zu diesem Auftakt hat alle Erwartungen übertroffen. Viele WU-Studierende möchten sich nun auch während des Schuljahrs für Lernen macht Schule engagieren, und der Bedarf auf Seiten der Kinder bzw. der Caritas ist groß.


Eine Initiative mit Zukunft
Als nächster Schritt wurde nun ein System für den regelmäßigen Kontakt zwischen Studierenden und Kindern aufgebaut. Beginnend mit Oktober 2010 betreuen ausgewählte WU-Studierende das gesamte Schuljahr über als „Lernbuddies“ nach Absolvierung einer mehrtägigen Vorbereitung Kinder und junge Erwachsene aus sozial benachteiligen Bevölkerungsgruppen einmal pro Woche. Michael Landau, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien skizziert das Projekt: „Neben dem gemeinsamen Lernen für Prüfungen oder Schularbeiten und der Förderung der beruflichen Entwicklung soll auch Zeit für gemeinsame Freizeitgestaltung bleiben. Beraten, begleitet und supervidiert werden die WU-Studierenden von erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Caritas. Unsere Vision ist der Ausbau des erfolgreich angelaufenen Projekts – nicht zuletzt auch mit Unterstützung möglichst vieler Partner der REWE Group, die herzlich eingeladen sind, die Kinder und Jugendlichen im Rahmen dieser Initiative zu unterstützen und gewissermaßen zu begleiten. Ängste und Probleme müssen wahrgenommen werden – keine Frage. Das Schüren von Emotionen bringt uns jedoch nicht weiter. Ich bin überzeugt: Integration ist möglich und Bildung wie Sprache sind entscheidend für Armutsbekämpfung und Integration.“

REWE Group übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft
Soziales Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil des in der Unternehmensstrategie der REWE International AG verankerten Bekenntnisses zur Nachhaltigkeit. Einen Beitrag für die Gesellschaft leistet die REWE Group neben den vielen bestehenden Projekten nun auch mit dieser neuen Initiative. Frank Hensel, Vorstandsvorsitzender der REWE International AG zu seinen Beweggründen: „Bildung ist für mich der entscheidende Faktor zur Sicherstellung von  Chancengleichheit  und  einem  friedlichen  Zusammenleben in unserer Gesellschaft.  Nur  wenn  Kindern, unabhängig  von  ihrer  Herkunft  und  ihrem Elternhaus, die Chance auf Ausbildung und die  Hoffnung  auf  berufliche  Karriere  eröffnet werden, wird Armut gestoppt. Wir sind sehr stolz, gemeinsam mit Profis Geburtshelfer dieser wert- und hoffnungsvollen Initiative zu sein.“

WU Wien fördert ehrenamtliches Engagement und baut Barrieren ab
Untersuchungen zeigen, dass Kinder von Eltern, die höchstens einen Pflichtschulabschluss haben, mit fünfmal höherer Wahrscheinlichkeit frühzeitig aus dem Bildungssystem aussteigen. Insbesondere an den heimischen Universitäten nimmt der Anteil von Studierenden aus sozial benachteiligten Verhältnissen stetig ab, Studienanfänger aus bildungsnahen Familien sind laut der jährlichen Statistik der österreichischen Hochschulen um das 2,6-fache überrepräsentiert. Dass nicht nur die Kinder sondern auch die Studierenden von der Initiative profitieren, erklärt Christoph Badelt, Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien: „Die Studierenden leisten nicht nur einen Beitrag zur Chancengleichheit, sondern erweitern ihren Horizont und übernehmen Verantwortung für junge Menschen, die weniger Glück hatten als sie selbst.“

Ein feierlicher Abend im Zeichen der Zukunft
Mit der REWE Group und den Initiatorenvertretern feierten an diesem REWE Group Partnerabend 2010 rund 1.200 hochrangige Vertreter aus Lebensmittelhandel und Markenartikelindustrie. Unter den Gästen waren: Barbara van Melle als Moderatorin des Abends, Markus Liebl (Brau Union), Alfred Hudler (Vöslauer), Sigi Menz und Christiane Wenckheim (Ottakringer), Peter Ostendorf (Ankerbrot), Gerhard Schilling (Almdudler), Robert und Irene Ströck (Ströck Brot), Harry Bergmann (Demner, Merlicek und Bergman), Jürgen Rauch (Rauch Fruchtsäfte), Bernhard Ölz (Ölz Meisterbäcker), Bernd Berghofer (Felix Austria), Franz Radatz jun. (Radatz), Manfred Baumgartl (Allianz Versicherung) u.v.a.




















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