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Ruth Kainberger
Märkte Text: Ruth Kainberger

Märkte in Wien

Ob zum gemütlichen Bummeln oder als Alternative zu den Supermärkten – die Wiener Märkte haben sehr viel zu bieten. Über die ganze Stadt verteilt haben wir in Wien seit Jahren eine gepflegte Marktkultur.

Ein Händler und eine Kundin am Gemüsestand mit Osterdekoration.
© Ushuaia ET / pixelio.de | Entdecken Sie köstlichkeiten aus aller Welt am Wiener Naschmarkt

Einkaufen als Erlebnis

Draußen winkt uns der Sommer schon entgegen und die Natur beginnt zu blühen. Das ist das ideale Wetter, um sich auf einem unserer vielen, tollen Wiener Märkte umzusehen. Denn wer den kargen Ketten entkommen und das Einkaufen zu einem Erlebnis machen möchte, wird auf den Wiener Märkten mit Sicherheit fündig. 

Ob zum gemütlichen Bummeln oder als Alternative zu den Supermärkten, die Wiener Märkte haben sehr viel zu bieten. Über die ganze Stadt verteilt, haben wir in Wien seit Jahren eine gepflegte Marktkultur, auf die wir auch großen Wert legen. Besonders jetzt, wo es wieder warm wird, sind die Wiener Märkte stets einen Besuch wert.

Die Entwicklung der Wiener Märkte

Die Geschichte des Wiener Marktes geht bis ins Mittelalter zurück. Mit dem durch Herzog Leopold VI. erlassenen Stapelrecht, das durchreisenden Händlern vorschrieb, ihre Waren zum Zwecke des Handels niederzulegen, wurde der erste Schritt in Richtung Marktwesen in Wien getan. Zunächst bildeten sich die Wiener Märkte in der heutigen Innenstadt. Bekannte Straßennamen, wie zum Beispiel der Hohe Markt oder auch der Kohlmarkt erinnern bis heute an diese Vorreiter.

So haben sich über die Jahrhunderte zahlreiche Märkte gebildet und derart etabliert, dass sie bis heute eine beliebte Einkaufsmöglichkeit darstellen. Und zwar nicht nur für Lebensmittel. Von März bis Mitte November kann man sich beispielsweise auf dem Antiquitätenmarkt am Hof wertvolle Schätze sichern.

Gehandelte Ware

Die meisten Wiener Märkte bieten aber natürlich frische Lebensmittel und Waren für den täglichen Gebrauch an und das mehrfach in fast jedem Wiener Bezirk. Der besondere Charme, der durch die vielen einzelnen Marktstände, die rufenden Händler, das dichte Gewusel und natürlich die unterschiedlichen schmackhaften Düfte entsteht, lässt Urlaubsgefühle wach werden und macht Lust auf mehr.

Insgesamt haben wir in Wien 26 Märkte, von denen 21 Stück von Montag bis Samstag geöffnet haben. Frischer Fisch, saisonales Obst und Gemüse, Blumen oder auch exotische Lebensmittel können von 6 Uhr Früh bis Abends um 19 Uhr 30 - einzige Ausnahme bildet hier der Hannovermarkt in Brigittenau, der bereits um 18 Uhr 30 seine Pforten schließt - verkostet und gekauft werden.

Nicht nur die Frische der Ware stellt bei den Wiener Märkten einen besonderen Anreiz dar, sondern auch die Tatsache, dass sehr viel Bioware angeboten wird. Außerdem gibt es inzwischen auf vielen Märkten Bauernstände, die Waren direkt vom Bauernhof auf dem Markt verkaufen. Wer vom vielen Einkaufen müde wird, kann sich dann auch gleich vor Ort stärken und die lokalen Gastronomieangebote testen, die zu besuchen sich ebenfalls lohnt.

Wiener Märkte nach Bezirken

Märkte im 1. Bezirk

2. Bezirk

3. Bezirk

6. Bezirk

9. Bezirk
WUK Wochenmarkt

10. Bezirk
Viktor-Adler-Markt

11. Bezirk
Simmeringer Markt

12. Bezirk
Meidlinger Markt

15. Bezirk

16. Bezirk
Brunnenmarkt und Yppenmarkt

18. Bezirk

  • Kutschkermarkt
  • Gersthofer Markt
  • Johann-Nepomuk-Vogl-Markt

19. Bezirk

  • Nußdorfer Markt
  • Sonnbergmarkt

20. Bezirk
Hannovermarkt

21. Bezirk
Floridsdorfer Markt

22. Bezirk
Genochmarkt
Temporärer Markt Wacquantgasse

23. Bezirk
Temporärer Markt Liesing

Nähere Informationen zu allen Lebensmittelmärkten inklusive Öffnungszeiten finden Sie hier.

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