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Kirchen Text: Wolfgang Winkelbauer

Votivkirche

Die Votivkirche ist nach dem Stephansdom die zweithöchste Kirche Wiens! Aber dieser neugotische Bau beim Sigmund Freud Park hat mehr als seine Höhe zu bieten: Hier finden Sie Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen, Baugeschichte und zum Museum in der Kirche. Werfen Sie auch einen Blick in die Bildergalerie!

Frontalansicht der Votivkirche in Wien vom Sigmund Freud Park aus gesehen.
© Diejun/Österreich Werbung | Blick vom Sigmund Freud Park

Die Votivkirche befindet sich unweit des Rathauses und der Universität an der Ringstraße, allerdings bereits im 9. Wiener Gemeindebezirk. Die Votivkirche gilt als eines der bedeutensten neugotischen Sakralbauwerke der Welt.

Öffnungszeiten

Sonntag 9:00 bis 13:00 Uhr
Dienstag bis Samstag 9:00 bis 13:00 und 16:00 bis 18:00 Uhr

Führungen

Die Historikerin Petra Leban veranstaltet jeweils am 3. Samstag im Monat, 11:00 Uhr (außer zu Ostern) kulturhistorische Führung, bei denen sie Geschichten rund um die Votivkirche und Wissenswertes über die Kunstwerke in der Kirche erzählt. Dauer: ca. 1,5 Stunden

Treffpunkt: beim Haupteingang an der Vorderseite der Kirche, Roosevelt-Platz, 1090 Wien

Kosten: € 9,-/ Person (inkl. Eintritt ins Kirchenmuseum)

Infos: Petra Leban BA, Tel.: +43 676 81 18 25 411

Museum

Das bedeutendste Ausstellungsstück ist der "Antwerpener Altar" aus dem Jahr 1460. Außerdem zu sehen gibt es Entwürfe und Pläne für die bildliche Ausstattung der Glasmalereien und Wandbilder.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 16:00 bis 18:00 Uhr, Samstag 10:00 bis 13:00 Uhr

Tel.: +43 1 406 11 92
E-Mail: office(at)votivkirche.at
Eintritt: € 3,90, ermäßigt € 2,90.

Gottesdienste

Samstag 18 Uhr: Vorabendmesse
Sonn- und Feiertag 10 Uhr: Messe für die Pfarrgemeinde
Sonntag 11.15 Uhr: Messe in mehreren Sprachen

Möglichkeit zur Beichte gibt es jeweils eine halbe Stunde vor der Messe.

Neugotisches Meisterwerk als Votivgabe

Hintergrund der Errichtung der Votivkirche war ein Attentat an den jungen Kaiser Franz Joseph dem Ersten. Er war durch einen Schneider namens Janos Libenyi angegriffen worden, hat den Angriff aber überlebt. Aus Dankbarkeit hiefür hat sein Bruder Erzherzog Ferdinand Maximilian den Kirchenbau in Auftrag gegeben. Daher auch der Name: Unter einer Votivgabe versteht man nämlich eine Dankesgabe bzw. ein Opfer.

Dem Bau ging ein Wettbewerb voraus, den der noch sehr junge Architekt Heinrich Festel für sich entscheiden konnte. Der Bau der Kirche selbst dauerte über 20 Jahre und wurde 1879 abgeschlossen.

Als 1873 der Grundstein für das heutige Wiener Rathaus gelegt wurde, bekam der Architekt die Auflage, die Rathaustürme nicht höher als jene der Votivkirche zu bauen. Wie er sich dieser Einschränkung auf pfiffige Weise widersetzte, lesen sie hier: Die Geschichte vom Wiener Rathausmann.

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