Wiener Donauturm

Informationen über den Wiener Donauturm, einem der Wahrzeichen der Stadt Wien.

Hoch über Wien

Donauturm

1964 wurde der Wiener Donauturm im Donaupark errichtet. Der Turm, der sich unweit der Donau - daher auch sein Name - befindet, bietet in luftiger Höhe eine fantastische Aussicht auf die Stadt Wien, aber auch auf die weiter entfernten Gebiete am Wiener Stadtrand. Der Donauturm ist insgesamt 252 Meter hoch und hilft durch seine Signale auch bei der Luftfahrt, denn bei Nebel kann das Ansteuern des Wiener Flughafens problematisch werden und so ist das Signal an der Spitze des Donauturms eine wichtige Orientierungshilfe.

Der Donauturm ist aber nicht nur ein sehr hohes Gebäude, das dazu einlädt, die Gegend zu erforschen. Er hat sich längst zu einer Top-Location herausgebildet und ist auch bekannt für viele spektakuläre Events. So ist die Silvesterfeier am Donauturm eine wunderbare Art, das neue Jahr begrüssen zu können. Auch viele Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern sind schon am Donauturm durchgeführt worden.

Der Wiener Donauturm verfügt über einen Expresslift, der die Gäste im Nu auf über 150 Meter Höhe bringt. Dort findet man die Aussichtsterrasse, die einen Rundumblick zulässt. Wer es abenteuerlich will, kann sich als Bungee-Springer versuchen, denn es gibt dort eine entsprechende Einrichtung und regelmässig treffen sich hier die Mutigen, um den Sprung in die Tiefe zu wagen.

Über der Aussichtsterrasse befindet sich das Restaurant, das eine Besonderheit aufweist. Es dreht sich nämlich automatisch. Das bedeutet, dass man von seinem Tisch aus innerhalb einer Stunde einen 360-Grad-Rundblick über Wien und die Umgebung machen kann, ohne den Platz verlassen zu müssen.

Fast schon zur Berühmtheit wurde der Donauturm Treppenlauf. Denn abseits des Turbolifts gibt es 776 Stufen, über die die Aussichtsterrasse erreicht werden kann. Normalerweise ist es verboten, sich dort aufzuhalten, aber einmal im Jahr - im November - wird um die Wette hinaufgelaufen und die SpitzenathletInnen schaffen es unter drei Minuten!

 

Text: Wolfgang Winkelbauer
Bild: Gerhard Frey

 

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