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Veranstaltungen Text: Gerald Wolf

Wiener Töchtertag

Seit nun über 10 Jahren findet alljährlich die durch die Stadt geförderte Initiative Töchtertag statt. Hierbei geht es darum jungen Frauen die typischen Männerberufe näherzubringen und auf Chancengleichheit und Gleichberechtigung hinzuarbeiten.

Mädchen mit Warnweste, Kamera und Mikrophon
© MA 57- Frauenabteilung | Mädchen üben sich in technischen Berufen

Wiener Töchtertag am 24. April 2014

Seit 2002 findet jährlich einer Initiative der Stadt Wien gemeinsam mit anderen Partneruntrnehmen statt, wie beipsielsweise die „DDSG  Blue Danube“, das „jüdische Mueum Wien“, „ die Vereinigten Bühnen Wien“, das „Mozarthaus Vienna“, das „ Central Danube“, und  die „ebswien Hauptkläranlage“.

Weshalb diese Initiative?

Ziel dieser Initiative ist es typische Männerberufe jungen engagierten Mädchen schmackhaft zu machen und zu zeigen, dass jedes Mädchen auch jeden Beruf erlernen kann, ganz im Sinne der Chancengleichheit und der Gleichbehandlung, zwischen Männern und Frauen. Am 26.April 2012 hieß es „Frauen an Bord“ , wonach sich rund 80 junge Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren am Schwedenplatz bei der Schiffstation City einfanden und gemeinsam mit der Frauenstadträtin der Stadt Wien „Sandra Frauenberger“, der Vizebürgermeisterin der Stadt Wien „Renate Kaufmann“, „Peter Hanke“ und „Ronald Schrems“ als Geschäftsführer der Wien-Holding und „Otto Szabo“ als Geschäftsführer der „Central Danube“ den Tag verbrachten.

Berufe in der Schifffahrt

Im Zuge einer Schiffsrundfahrt entlang den Schleusen von „Nussdorf“ und „Freudenau“ wurde den jungen Mädchen ein Einblick in die spannende Welt der Schifffahrt und den dazugehörigen Berufen angefangen von der „Lehre eines Schiffsmädchen/Schiffsjunge“, über zu „Steuerfrau/Steuermann“ bis hin zum Kapitän/Kapitänin gestattet.

Ein gutes Beispiel dafür, dass die Schifffahrt für Frauen ein interessanter Arbeitsplatz sein kann, liefert uns die 20 jährige  „Ines Baldhauf“,  welche nach ihrer schulischen Ausbildung als Modedesignerin neue Ufer ansteuert, nämlich als Schiffsmädchen im zweiten Lehrjahr. Nach ihrer abgeschlossenen Lehre möchte sie dem Meer treu bleiben und eine Karriere als „Kapitänin“ anstreben, da ihre Leidenschaft gegenüber dem Wasser  unaufhaltsam ist. Die „DDSG Blue Danube“ ist nur eines und mehreren Beispielen, wonach Mädchen jeden Lehrberuf erlernen können, den sie nur wollen.

Berufe hinter der Bühne

Auch die „Vereinigten Bühnen Wien“ zeigen im „Ronacher“, dass hinter einem Musical, wie beispielsweise „Sister Act“ mehr steckt, als man wohl vermuten mag. Hier können junge engagierte Mädchen, tiefe Einblicke in den Bereichen „Ton“, „Beleuchtung“ und Requiste“ bekommen, um später in einem spannenden und abwechslungsreichen Umfeld arbeiten zu können.

Berufe im Museum

Ein weiterer Partner des Töchtertages 2012,  nämlich das „Mozarthaus Vienna“ gewehrte tiefe Einblicke in den Lehrberuf als „Museumstechnikerin/Museumstechniker“ , um so jungen engagierten Mädchen einen sehr abwechslungsreichen und mehrdimensionalen Beruf vorzustellen. Im Zuge einer Feuerwehrübung mussten die Mädchen unter Aufsicht der „Wiener Berufsfeuerwehr“ all ihr Können unter Beweis stellen, um einen Brand zu löschen.

Nach einer abschließenden Museumsführung und einem dazugehörigen Workshop, konnten die jungen Mädchen erste Erfahrungen hautnah miterleben. 

Weitere ungewöhnliche Berufsfelder für Frauen

In der Hauptkläranlage der „ebswien“ wurden die Mädchen mit den Feinheiten einer Kläranlage vertraut gemacht, insbesondere mit den Abläufen dieser Anlage und was mit dem Wasser nach einem Badevorgang geschieht. Folglich konnten sich die Mädchen erste Eindrücke in den Berufsfelder, wie beispielsweise „Chemielaborantin“ oder „Elektroanlagentechnikerin“ verschaffen.

Fazit

Die Wien Holding versucht junge engagierte Frauen für technische Berufe zu begeistern und dies auch zu fördern. Ein gutes Beispiel hierfür sind hohe Managementpositionen, die von Frauen angeführt werden, wie zum Beispiel die „EU-Förderagentur“, das „UNIT-Service“, das „Jüdisches Museum Wien“„die Wiener Messe Besitz GmbH“ oder das „WienCont“, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Frauenquote liegt im Bereich der Managementpositionen, zwischen 29 bis 35 Prozent. Somit ist jede 3 höhere Position von einer Frau besetzt.

Hier geht es zu den Anmeldungsmöglichkeiten am Wiener Töchtertag.

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