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Sommerspiele Perchtoldsdorf 2007 - Faust

Informationen über die Sommerspiele Perchtoldsdorf 2007 - Faust, ...

Faust - Sommerspiele Perchtoldsdorf

"FAUST"

 

von Johann Wolfgang von Goethe

i. d. Bearbeitung von Ioan C. Toma

 

PREMIERE: 4. Juli 2007

(Beginn: 20.30 Uhr)

WEITERE SPIELTAGE:

5., 6., 7., 12., 13., 14., 19., 20., 21.,  26., 27., 28., 29. Juli 2007

Einlass & Abendkasse: 19 Uhr

Beginn: 20.30 Uhr

 

Burg zu Perchtoldsdorf

 

REGIE: Ioan C. TOMA

DRAMATURGIE: Eva SCHACHENHOFER

BÜHNENBILD: Erich UIBERLACKER

KOSTÜME: Bonnie TILLEMANN

MUSIK: Andrej SERKOW

PRODUKTIONSLEITUNG: Renate VAVERA

 

 

ES SPIELEN:

Peter SCHOLZ (Faust) 

Erich SCHLEYER (Mephistopheles)

Silvia MEISTERLE (Gretchen/Helena/Sorge)

Hilde SOCHOR (Gott/Baucis/Lemur)

Stefano BERNARDIN(Wanderer / Frosch / Valentin / Junge Hexe / Paris / Euphorion / Erzbischof / Lemur / Engel)

Victor KAUTSCH (Thales / Brander / Alte Hexe / Böser Geist / Kaiser Chiron / Gehilfe) Mephistopheles’ / Lemur / Engel)

Andrej SERKOW (Philemon)

 

 

KARTENVORVERKAUF:

Kartenpreise: € 39,--/ € 35,-- / €  29.- / € 24,--

20%  Ermässigung f. Studenten

·          InfoCenter, 2380 Perchtoldsdorf, Marktplatz 10

Tel. 01/866 83 – 400; Fax. 01/869 51 13;

info@markt-perchtoldsdorf.at

·          Österreich-Ticket-Hotline 01/96 0 96

(täglich: 9 bis 21 Uhr), Ohne Zusatzgebühren!!!

            oder online unter www.sommerspiele.org

 

 

FAUST

 

Faust gilt als das meist zitierte Stück der deutschen Literatur und als Meisterwerk Goethes. Er ist einer der tragischsten Helden der Weltliteratur. Sein Hunger nach Erkenntnis, sein Streben nach Perfektion, sein Ziel, sich die Natur untertan zu machen, lassen Faust blind für sein Tun und seine Fehler werden. Er ordnet ohne Rücksicht auf Verluste alles seinen Zielen unter. Er zieht eine Spur der Zerstörung: Selbstzerstörung, Zerstörung anderer ist die logische Folge. Fausts Konflikt ist der Konflikt des modernen Menschen. Wie weit kann und darf der Mensch gehen um seine ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen? Wo verläuft die Grenze zwischen Fortschritt und Zerstörung?

Der erste Teil (Veröffentlichung 1808) handelt - vereinfacht gesagt - vom Pakt Fausts mit Mephisto. Die Versuchung des Gelehrten Heinrich Faust ist durch den Teufel bestimmt. Faust setzt sein irdisches Leben gegen einen erfüllten, schönen Augenblick, den er vom Erkenntnisdrang getrieben, bislang nicht erleben konnte. Mephisto führt Faust durch die Welt, durch verschiedene magische Sphären. Sowohl im ersten als auch im zweiten Teil trifft Faust auf das weibliche Geschlecht.
Die kosmische Reise der beiden Vertragspartner führt durch die "kleine" und die "große" Welt; in der kleinen Welt jagt der verjüngte Faust das 14-Jährige noch unberührte Gretchen, in der großen das Idol Helena.

Im zweiten Teil (Veröffentlichung posthum 1832) geht es nicht mehr um Faust als Individuum, sondern um die Welt mit ihren Möglichkeiten zur Tat. Es geht um die Menschheit im Allgemeinen. In der Faustfigur ist eine Summe von Kraft versammelt, die über das Individuum hinausgeht. Fausts Leben ist die Spanne zwischen Potenzial und Verwirklichung. Es stehen nicht mehr das Seelen- und Gefühlsleben des einzelnen Menschen im Mittelpunkt, sondern historische Ereignisse, mythologische Themen und am Ende eine soziale Vision.

Ioan C. Toma bringt in seiner Bearbeitung beide Teile an einem Theaterabend auf die Bühne und filtert das Zusammenwirken von maßlosem Ehrgeiz und das nicht Bedenken der Konsequenzen des eigenen Handelns heraus.

Die Fassung orientiert sich an drei Schwerpunkten: die Wetten, die Opfer und das Wasser. Gott geht auf Mephistos Wettvorschlag ein und wirft Faust als menschliches Versuchsmaterial ins Feld. Es geht um die Verführbarkeit einer Menschenseele.
Der Abend ist den vielen Opfern gewidmet, die der Mensch in seinem "edlen Streben" auf seinem Weg liegen lässt. Für Mephisto ist Faust nur einer unter vielen in der  unermesslichen Zeit, und Gott nimmt sich die Freiheit, seinen Wetteinsatz bei recht freier Auslegung der Regeln einzustreichen: Fausts Seele.
Die Textauswahl folgt den Ereignissen gewissermaßen auf einer Wasserader; Thales eröffnet mit folgender Feststellung:

 

"Alles ist aus dem Wasser entsprungen!

Alles wird durch das Wasser erhalten!

Ozean, gönn uns dein ewiges Walten!

 

Die Bearbeitung beinhaltet ausschließlich Originaltexte aus Goethes Faust I und II.

 

Text/Bild: www.gamuekl.org

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