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Tag der Tischkultur auf der Mahü

Informationen über den ersten Tag der Tischkultur, am 5. Mai 2007, in der Wiener Mariahilfer Straße.

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Erster „Tag der Tischkultur“ am 5. Mai 2007

Längster Tisch der Welt in Wien

25 österreichische Tischkultur-Anbieter gründen „Initiative Tischkultur“ –– erster „Tag der Tischkultur“ am 5. Mai 2007 mit spektakulärem Weltrekordversuch: 1,2 Kilometer langer Tisch auf der Wiener Mariahilfer Straße

Österreich ist ein Land der Genießer. Laut einer aktuellen Studie1) finden 87 Prozent der Alpenrepublikaner: „Essen und Trinken macht glücklich“. Für 78 Prozent ist Essen „eine wichtige Gelegenheit zur Kommunikation mit anderen Menschen“ und mehr als drei Viertel (77 Prozent) betrachten Essen und Trinken „als Teil unser Kultur“. Österreichs führende Tischkultur-Anbieter haben sich daher entschlossen, einen Tag ins Leben zu rufen, an dem dieser zentrale Aspekt des Lebens im Mittelpunkt steht. Am 5. Mai 2007 wird es erstmals so weit sein. Dann geht der erste „Tag der Tischkultur“ über die Bühne – und er startet mit einem Mega-Event, bei dem es um die Aufnahme ins Guinness Buch der Rekorde geht.

1,2 Kilometer Tisch mit 2.400 Gedecken
Auf der Wiener Einkaufsstraße Mariahilfer Straße soll der mit 1,2 Kilometern längste Tisch der Welt gedeckt werden. 600 Tische mit in Summe 2.400 Gedecken werden zu diesem Zweck aneinander gereiht. Die Veranstalter erwarten einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Ein umfangreiches Rahmenprogramm – vom Schaukochen über Dekorationsworkshops bis zum Schätzservice für historisches Silberbesteck und Keramikmal-Kurse – wird für Information und Aktion rund um das Thema Tischkultur sorgen. Beim Tischkultur-Gewinnspiel können die Besucher wertvolle Preise gewinnen: Vom edlen Besteck über Tafel- und Kaffeeservice bis zu zu exklusivem Kochgeschirr. Und selbstverständlich gibt es in den Shops der Mariahilfer Straße besondere Tischkultur-Angebote.

Mehr Bewusstsein für Tischkultur
Der „Tag der Tischkultur“ wird von der Initiative (IG Tischkultur) veranstaltet, einem Zusammenschluss der führenden heimischen Tischkultur-Produzenten und –Händler (siehe beiliegende Mitglieder-Liste). Ziel der Kooperation ist vor allem Bewusstseinsbildung: Das Thema Tischkultur soll verstärkt in den Köpfen der Konsumenten verankert werden. Dr. Christian Schett, Geschäftsführer von Berndorf Besteck, Initiator der Aktion und Sprecher der Initiative Tischkultur: „Die Floristen feiern den Valentinstag, die Obstbauern den „Tag des Apfels“ – nur unsere Branche hatte bisher noch keine eigenen Tag, an dem sie gemeinsam im Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten präsent ist. Dabei isst jeder Österreicher täglich, und Tischkultur ist in vielen Formen, Tag für Tag, Woche für Woche, im Leben der ÖsterreicherInnen verankert. Wir meinen, man sollte über dieses Thema zumindest einmal jährlich auch sprechen.“

1 Berndorf Tischkultur-Studie 2006, durchgeführt vom Österreichischen Gallup Institut/Karmasin Marktforschung: 1000 Befragte, repräsentativ für die Österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren; persönliche Interviews in den Haushalten; Befragungszeitraum Mai 2006


Auch die Jungen ansprechen
Ein besonderes Anliegen ist der Initiative Tischkultur dabei die Ansprache der Jugend. Denn die Altersgruppe der Unter-30jährigen scheint großen Nachholbedarf in Sachen Tischkultur zu haben: Lediglich 68 Prozent der Bis-30jährigen und gar nur 58 Prozent der Unter-20jährigen bejahen die kulturelle Bedeutung von Essen und Trinken - aber 60 Prozent der Unter-20jährigen sehen in der Nahrungsaufnahme „in erster Linie ein Mittel zum Überleben“ (Gesamtbevölkerung: 58 Prozent). Statt dessen ist bei den Bis-30jährigen vor allem Tempo gefragt: 39 Prozent der Jungen ist beim Essen besonders wichtig, „dass es schnell geht“ (gegenüber nur 28 Prozent der Gesamtbevölkerung).

„Die Fast-Food-Kultur hat in dieser Generation deutliche Spuren hinterlassen. Bei den Jungen stehen Tempo und Sattwerden im Vordergrund. Die klassische Tischkultur, wie sie in der Generation davor noch zum Alltag gehörte, spielt eine untergeordnete Rolle, weil die Vorbilder fehlen oder weil sie vielfach mit Zwang und Spießertum assoziiert wird. Gleichzeitig sind es aber gerade die Jungen, die den sozialen Aspekt des Essens, etwa das Essen mit Freunden, besonders schätzen. Junge Menschen entwickeln also zum Teil neue, unkonventionelle Formen der Tischkultur, bei denen die Kommunikation im Vordergrund steht.“ meint Schett.

Mit Aktionen wie dem Tag der Tischkultur, dem Weltrekordversuch und dem damit verbundenen Straßenfest auf der Mariahilfer Straße soll zur Diskussion angeregt und das Thema „entstaubt“ werden. Die Tischkultur und alles was damit zusammenhängt, soll vom „spießigen“ Image des Stillsitzens und Aufessens beim Familienessen befreit werden. „Tischkultur ist keine Frage steifer Benimm-Regeln, sondern ein Weg zu mehr Genuss und Lebensfreude. Das gilt für junge Menschen genauso wie für Ältere. Schließlich ist auch die Party mit Freunden schicker, wenn der Tisch modisch gedeckt ist, und die Pizza schmeckt besser, wenn sie nicht aus dem Karton, sondern mit gutem Besteck von schönen Tellern gegessen wird. Die Jungen sind auf der Suche nach „ihrer“ Tischkultur, und es ist unser Job, sie dabei zu begleiten“, meint Christian Schett von der Initiative Tischkultur.

 

Text + Logo: Initiative Tischkultur

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