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Steirisches Almlammfest

Am 31. Juli 2016 findet heuer bereits zum 9. Mal das Steirische Almlammfest im Zielstadion Hauser Kaibling (Haus im Ennstal) statt. Auf die Gäste wartet ein interessantes und umfassendes Programm bei freiem Eintritt.

Schäferin Evelyn Zarfl mit Schafsherde
© Martin Huber | Schäferin Evelyn betreut im Sommer 2016 eine aus mehreren hundert Schafen und Lämmern bestehende Schafherde auf dem Hauser Kaibling.

Wann: 31. Juli 2016 ab 9:30 Uhr

Wo: Zielstadion Hauser Kaibling, Haus im Ennstal

Das Almlammfest beginnt um 9:30 Uhr mit dem ökumenischen Wortgottesdienst, die offizielle Eröffnung erfolgt um 10 Uhr. Danach spielt die Marktmusikkapelle Haus im Ennstal zu einem zünftigen Frühschoppen auf. Um 11 Uhr bringt Schäferin Evelyn Zarfl die 800 Schafe, die sie heuer zum ersten Mal betreut, direkt zum Festgelände. Für die musikalische Umrahmung sorgen ab 13 Uhr „Wetterloch Blos“ und die „VIP Girls“. Ganztags werden im Festareal verschiedenste Produkte rund ums Schaf ausgestellt. 

Das Almlammfest ist ein Fest für die ganze Familie. Ponyreiten, Schminken, Basteln, Malen und eine große Hüpfburg sind die besondere Freude der kleinen Besucher.

Kulinarik

Im Januar 2013 wurde die Region als GENUSS-REGION ausgezeichnet. Ein Zeichen dafür, dass das angebotene „Ennstal Lamm“ höchste Qualität besitzt. Zudem wurde der Krummholzhütte am Hauser Kaibling, die von Daniel Mairamhof geführt wird, vor wenigen Tagen das AMA-Gastrosiegel „Kulinarisches Erbe“ – eine der höchsten Auszeichnungen für Qualität, Regionalität und gelebte Partnerschaft mit der GenussRegion Ennstal – verliehen. 

Kulinarische Köstlichkeiten vom „Ennstal Lamm“ werden zur Mittagszeit beim Almlammfest präsentiert. Dazu werden steirische Weine vom Weinhof Krenn aus Edelsbach sowie steirische Fruchtsäfte der Familie „Muhr naturlich aus Pöllau“ serviert. Ebenso können die Besucher des Almlammfestes den ganzen Tag über Köstlichkeiten der Ennstaler Bäuerinnen genießen: süße und saure Krapfen, darunter den allseits beliebten „Steirerkrapfen“ sowie selbstgebackene Mehlspeisen.

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Verlosung mit tollen Preisen (ab 16 Uhr):

  • Ski amadé Kinder-Saison-Skipass von den Hauser Kaibling Seilbahnen
  • Sommercard-Saisonkarte 2017
  • Gutschein für ein Almlamm
  • Erwachsenen Ski vom Sport Hauser Kaibling
  • Sparbuch der Raiffeisenbank
  • Überraschung der Firma Lodenwalker
  • … und vieles mehr!

Die Veranstalter – der Steirische Schaf- und Ziegenzuchtverband und die Landjugend Haus i. E., sowie die Partner – Hauser Kaibling Seilbahnen, der Tourismusverband Haus-Aich-Gössenberg, die Gemeinde und der Bauernbund Haus i. E. – laden zum 9. Steirischen Almlammfest, das bei jeder Witterung stattfindet, recht herzlich ein!

Schaferlebnisse auf dem Hauser Kaibling

Schafe hautnah erleben können Gäste auf dem Hauser Kaibling in verschiedenen Varianten. Mit der Schladminger Tauern-Seilbahn (inkludiert im Angebot der Schladming-Dachstein Sommercard) gelangen Wanderer direkt auf das Senderplateau in eine Seehöhe von 1.870 Metern. Unmittelbar neben der Bergstation beginnt der Schafsinn-Rundweg, der interessante Informationen rund um das Almlammprojekt und viele Abenteuer für die ganze Familie bietet. Die umliegenden Hütten sorgen für das leibliche Wohl – unter anderem mit regionalen Almlammprodukten. Höhepunkt des heurigen Almsommers auf dem Hauser Kaibling ist das Steirische Almlammfest, das am 31. Juli stattfinden wird.

Das ganze Programm am Almlammfest

9:30: Ökumenischer Wortgottesdienst

10:00: Eröffnung und Begrüßung

ab 10:30: Frühschoppen mit der Marktmusikkapelle Haus

11:00: Einzug der Schäferin mit ihrer Herde

12:00: Präsentation Kulinarium

13:00: Gute Stimmung mit „Wetterloch Blos“ & VIP Girls

16:00: Verlosung der Hauptpreise

16:30: Musikalische Unterhaltung mit „Wetterloch Blos“

ganztägig: Umfangreiches Rahmenprogramm

  • Aussteller rund ums Schaf und Schafprodukte
  • Schafherde und Schäferin
  • Präsentation verschiedenster steirischer Weine
  • Und vieles mehr ...

Kinderprogramm

  • Hupfburg
  • Ponyreiten
  • Kinderbetreuung: Basteln & Schminken

Neue Schäferin am Hauser Kaibling: Evelyn Zarfl

Das Almlammprojekt am Hauser Kaibling ging heuer mit einer neuen Schäferin in die bereits neunte Saison: Evelyn Zarfl ist 24 Jahre jung, stammt aus Obdach im benachbarten Murtal und ist angehende Schafbäuerin. Mit dem Almauftrieb am 8. Juni auf den Hauser Kaibling übernahm sie die Verantwortung für rund 800 Schafe. Die Tiere beweiden im Zuge des Almlammprojektes den ganzen Sommer über Alm- und Pistenflächen. Dieses EU-LEADER-Projekt stiftet sowohl landwirtschaftlichen als auch touristischen Nutzen. Die Schladminger Tauern-Seilbahn bringt täglich Gäste auf den Hauser Kaibling, die dort mit etwas Glück der Schäferin und ihrer Herde begegnen.

Die Verbundenheit von Evelyn Zarfl zu den Tieren liegt nahe, wuchs die Studentin der Agrarwissenschaften doch auf einem kleinen Milchviehbetrieb in Obdach auf. Das Thema ihrer Magisterarbeit war der Grundstein für den Kontakt mit Walter Schmiedhofer, Obmann der GenussRegion Ennstal Lamm, welcher der zukünftigen Schafbäuerin sofort seine Unterstützung zusagte. Dieses Kennenlernen war auch die Basis für das Engagement der neuen jungen Schäferin am Hauser Kaibling.

Das Projekt: Schafherde pflegt Skipisten

 „Das Almlammprojekt wurde im Jahr 2008 ursprünglich als EU-LEADER-Projekt gestartet und konnte sich ausgezeichnet entwickeln. Es vernetzt die Interessen von Kooperationspartnern aus verschiedenen Wirtschafts- und Lebensbereichen. Im Fokus steht ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen – das Ennstal Lamm. Gleichzeitig wird die Almlandschaft ökologisch gepflegt, die Artenvielfalt erhalten und ein Zuwachsen verhindert", erklärt Walter Schmiedhofer.

Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahn, betont:

„In puncto Pistenpflege leisten die Schafe Großartiges: Die Pistenflächen werden natürlich gedüngt und durch die Bewegung der Herde befestigt. Das verhindert Erosion, erspart den Einsatz schwerer Maschinen und schont die Umwelt.“

Bevor die Schafe ihre Sommerfrische antreten dürfen, werden sie gewogen, registriert und einem strikten Gesundheitscheck unterzogen. 

Die rund 800 Schafe fressen während einer Weideperiode 1 Million Kilo wertvolles Gras, schmackhafte Almkräuter und Blätter von Sträuchern am Hauser Kaibling. Dementsprechend ist die Rückdüngung, die die Pistenflächen sorgfältig re-neutralisiert und durch die ständige Bewegung der Herde befestigt.

Auch aus ökologischer Sicht bietet das Leaderprojekt für alle etwas. Zum einen schafft es für die rund 800 Schafe eine außerordentlich hochwertige Lebensgrundlage und dadurch erstklassige Schafprodukte und gleichzeitig kann damit Energie gespart und die Umwelt geschont werden.

„Durch die Bewirtschaftung der Pistenflächen durch Schafe fallen für die Hauser Kaibling Seilbahn um bis zu 50 Prozent weniger Pflegekosten sowie Energiekosten im Sommer an. Die enorme Reduktion an Dünger und der Einsatz von schweren Maschinen reduzieren nicht nur die Kosten sondern schonen auch die Umwelt“, so Arthur Moser, Geschäftsführer der Hauser Kaibling Seilbahn.

Vorrangiges Ziel dieses Projektes ist es, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erzeugen, die Almen und Pisten mit Schafen ökologisch zu „pflegen“, so offen zu halten und die enorme Artenvielfalt auf der Alm zu erhalten, dies auch touristisch zu nutzen und nicht zu Letzt soll dieser Almauftrieb auch den Bauern einen Nutzen bringen! Das Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein führt begleitend ein wissenschaftliches Forschungsprojekt durch, wo die Auswirkungen der Weidehaltung auf den Pflanzenbestand im Gebiet sowie auch auf die Tiere (Zunahme, Fleischqualität) untersucht werden.

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