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Stadthalle Text: Alemannò Partenopeo

Wanda auf Tour mit "Niente" - das neue Album

7. April 2018: Wanda spielen auf der Tournee zum neuen „Niente"-Album in der Wiener Stadthalle. Das wird sicher nicht „nichts“ (ital.: niente), wie die Italienliebhaber schon auf „Amore“ (dt.: Liebe) bewiesen haben. Infos, Tickets, Biographie, Discographie

Niente ist nicht Nichts: Wanda auf Tournee in der Wiener Stadthalle
© Wanda 2018/Arcadia Live GmbH | Die Italienliebhaber aus Österreich wieder auf Tournee: neues Album NIENTE

7. April 2018:

WANDA - NIENTE TOUR 2018 – TICKETS

Wiener Stadthalle 

Wanda: Italienliebe ganz ohne Mafia

Der Wahnsinn, eh klar“, schreibt etwa die Süddeutsche Zeitung über die Publikumslieblinge aus Österreich, die in den letzten fünf Jahren wohl schon mehrere hunderttausend Zuschauer begeistert haben. Vom deutschen Musikexpress wurden sie mit den Worten „die vielleicht letzte wichtige Rock'n'Roll-Band unserer Generation“ beschrieben. Aber was steckt hinter der Band mit dem Italienfaible? Die Band - die sich nach der Zuhälterin Wanda Kuchwalek benannte – hat in Sänger Michael Marco Fitzthum einen begnadeten Frontman gefunden, der auch gerne in Interviews mit seiner Belesenheit glänzt. Wanda bestehen zwar erst seit 2012, aber sie sind dennoch jetzt schon – auch ganz ohne Nummer 1 in Amerika – bekannter als Falco anno dazumal. Wie es dazu kam? Lesen Sie diese Geschichte zum Live Event Gig in der Wiener Stadthalle am 7. April 2018.

Debüt mit Amore, Musik mit Liebe

Das Debütalbum „Amore“ erschien 2014 bei Problembär Records. Es folgten eine Auszeichnung beim Amadeus Award 2015 und der in Alternative/Rock/Independent-Kreisen begehrte FM4 Award. Das zweite Album „Bussi“, bei Vertigo erschienen, sorgte für eine internationale mediale Kontroverse, die sich auch in der renommierten deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT niederschlug. Die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel – selbst kein unbeschriebenes Blatt – stellte sich aber vor den Ronja - „Warum mich der Feminismus anekelt“ - von Rönne verehrenden Michael Marco.  Jedenfalls wurde Bussi ein Riesenerfolg und stieg von 0 auf 1 in die Charts ein, während Amore es von 0 nur auf Platz 13 geschafft hatte. Kontroversen helfen eben immer ganz gut, beim Erfolg, aber natürlich liegt es vor allem an der Musik, dass Wanda in so kurzer Zeit schon einen so großen Erfolg verzeichnen konnten.

Wanda Konzert: „Kinderlieder zum Mitsingen“

2016 räumten Wanda nicht nur den Titel Band des Jahres, Liveact des Jahres bei den Amadeus Austrian Music Awards ab. Ausverkaufte Konzerte folgten, aber schon im Juli 2017 kam der erste Vorbote auf ein neues Album, das nun in Wien in der Stadthalle (!) vorgestellt wird. Die Single „0043“ aus „Niente“ machte im Sommer die Runde und bald darauf folgte schon „Columbo“, eine Hommage an die gleichnamige Krimiserie. Nach sieben Wochen führt sie schon die österreichische Hitparade an und stellt damit den bislang größten Erfolg eines Wanda Titels dar. „Niente“, das Album zur Tournee - und das dritte Album in drei Jahren (!) - ist übrigens jetzt schon Gold. Sänger Marco über den katapultartigen Erfolg von Wanda sympathisch selbstironisch: Die Lieder sind ja auch wie Kinderlieder, wenn man sie einmal gehört hat, kann man mitsingen.“ Fans der Band machen sich allerdings jetzt schon berechtigte Sorgen, dass sich die Band nicht selbst verheizt.

Stadthalle: Wegbegleiter von Wanda

Aber das Phänomen Wanda hat in Wirklichkeit eine längere (Wiener) Vorgeschichte, als die Geschichte der Band selbst. Als persönliche Wegbereiter nennt die Band etwa Soap & Skin oder den Nino aus Wien, aber natürlich stand auch der klassische Austropop an der Wiege von Wanda: das Strizzitum eines Falco, Hansi Lang und Wolfgang Ambros und nicht zu vergessen: Stefanie Werger. Der zur Schau getragene Machismo ist natürlich nur ein Zitat, eine Ironie, eine Persiflage, ein typisch („Wiener“) Schmäh, denn schließlich haben sich Wanda nach der Wilden Wanda, der einzigen weiblichen Zuhälterin Wiens benannt. Endlich also mal eine echte Männerband, die sich nach einer richtigen Frau benennt. 

Discographie

 

  • Amore (2014)
  • Bussi (2015)
  • Amore meine Stadt, Live-Album (2016)
  • Niente (2017)

 

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