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Jürgen Weber
Stadthalle Text: Jürgen Weber

ALT-J: Live Konzert der Mercury Preisträger

03.02.2018: Die "Band mit dem seltsamen Namen" spielt ein Konzert in der Wiener Stadthalle. Mit im Gepäck ihre Hitsingles des 2017er Albums „Relaxer“, darunter „3WW“, „In Cold Blood“, „Adeline“ und "Deadcrush".

Live in der Wiener Stadthalle: ALT-J
© Arcadia | ALT-J aus Leeds bringen am 3.2. 2018 die Stadthalle zum Kochen

Konzert ALT-J

3.2.2018

Wiener Stadthalle

ALT-J Konzert in der Wiener Stadthalle

Der Name der Band bezieht sich tatsächlich auf die Alt-Taste von Apple-Computern und wer die Tastenkombination drückt, wird schnell feststellen, dass sich aus Alt-J ein Delta ergibt, was wiederum so viel wie „difference“ (dt.: „Unterschied“) bedeuten soll (siehe Titel Debut-EP unten). Aber Alt-J unterscheiden sich ohnehin schon durch ihre Musik und ihre Herkunft von anderen Bands des zweiten Milleniums: Als Daljit Dhaliwal und später als The Films von Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green an der Universität Leeds 2007 gegründet, sind sie nicht nur ein Trio – was eher ungewöhnlich ist – sondern sind zudem auch durch den Einsatz von Stilmitteln aus dem Alternative-Pop mit Synthesizerklängen in ihrer Musik aufgefallen. Allerdings kam dann später doch noch ein vierter Mann dazu, was sie dann doch zu einem Quartett machte. Ein gutes Beispiel ihrer Künste bietet jedenfalls der Song „Deadcrush“ in dem gleich mehrere Stimmen und beats eingesetzt werden, die einen gleich auf ALT-J einschwören: „Keepa keepa keepa keepa me damn down“ (dt.: Halte mich lieber zurück, sonst...“) heißt es da etwa, eine große Geste die bei einem Live-Konzert der Studenten aus Leeds wohl kaum gelingen wird, zu eindringlich sind ihre Melodien und Loops und die wummernden Klänge ihrer Instrumente.

Konzert der Mercury Prize Gewinner

Den ersten großen Erfolg verzeichneten sie 2012, als sie den renommierten Mercury Prize gewannen. Im Jahr darauf waren sie bei den BRIT AWARDS in drei Kategorien nominiert. Dass die Band ein Miley Cyrus sample auf der Singleauskoppelung eines Albums,   „Hunger of the Pine“, verwendeten brachte sie gegenüber ihrer Fanbasis dann aber vielleicht doch etwas in Verlegenheit. „The main reason it’s there is because it sounds good“, meinten sie in einem Interview. „Ok, if you look at alt-J and Miley Cyrus on paper, it just doesn’t make any sense at all. But it made complete sense at the same time; that’s why we left it there.“, so Thom einer der drei Mitglieder von Alt-J. „We like to try to tantalise listeners“ formuliert Joe und fasst das Gesagte treffend zusammen.

Bandbesetzung

Thom Green - Schlagzeug, Percussioninstrumente 

Joe Newman - Stimme, Gitarre 

Gus Unger-Hamilton - Keyboards, Stimme

Cameron Knight ersetzt Gwil Sainsbury der bis 2014 Bass, Gitarre  bei ALT-J spielte

Diskografie

Alben

2012: An Awesome Wave

2014: This Is All Yours

2016: Live at Red Rocks

2017: Relaxer

EPs

2011: ∆

2013: iTunes Session

2013: Summer

Singles

2011: Bloodflood/Tessellate

2012: Matilda

2012: Breezeblocks (US: )

2012: Tessellate

2012: Something Good

2012: Fitzpleasure

2013: Dissolve Me

2014: Hunger of the Pine

2014: Left Hand Free

2014: Every Other Freckle

2017: 3WW

2017: In Cold Blood

2017: Adeline

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