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Miss Austria 2008 Interview Dr. Wolfgang Metka

Miss Austria 2008: Interview mit dem bekannten Schönheitschirurgen Prof. Dr. Wolfgang Metka über Miss-Wahlen und Schönheitsoperationen

Miss Austria 2008: Interview mit dem bekannten Schönheitschirurgen Dr. Wolfgang Metka.
Prim. Dr. Wolfgang Metka, der bekannte Chirurg für ästhetische Chirurgie im Rudolfinerhaus. © stadt-wien.at

Miss Austria 2008: Interview mit Schönheitschirurg Dr. Wolfgang Metka

Miss Austria 2008: Interview mit dem bekannten Schönheitschirurgen Prof. Dr. Wolfgang Metka über Miss-Wahlen und Schönheitsoperationen

Herr Dr. Metka, was verbindet Sie mit Miss-Wahlen?

Ich bin schon ein paar Mal als Juror hier eingeladen worden und es ist natürlich ein angenehmer, schöner Abend. Man kann sich eine schlimmere Arbeit vorstellen (lacht).

Was ist ein Erfolg für Sie bei Frauen? Wie kann man erfolgreich sein bei schönen Frauen?

Das ist eine knifflige Frage. Ich treffe natürlich die meisten Frauen schon als Patienten, und da ist es mir eigentlich ein Anliegen die gewisse individuelle Schönheit, die jede Frau hat, hervorzuheben. Diese ist manchmal, wenn Patientinnen kommen, verschüttet. Zum Beispiel dominiert die Nase so schrecklich, dass man die schönen Augen und die schönen Lippen nicht sieht. Da ist es für mich eine Freude zu erkennen, wie man das besser zur Geltung bringen kann. Wenn das chirurgisch machbar ist, freut es mich besonders, weil ich gerne bastle.

Braucht man dazu ein künstlerisches Auge?

Ja. Das ist auch ein Grund, warum ich gerne zur Miss-Wahl komme. Da kann mich die Muse küssen. Ich muss mir ja auch Inspiration holen und wo kann man mehr Inspiration bekommen als im Magna Racino, wo die schönsten Frauen Österreichs zusammenkommen?

Nach welchen Kriterien bewerten Sie?

Nach dem Gefühl. Wir Juroren haben eine Liste mit Bewertungskriterien bekommen. Ich analysiere aber nicht, denn da komme ich mir vor, als wäre ich irgendwie fehl am Platz. Ich finde, gewisse Körperteile müssen natürlich schon schön sein, aber es kommt auch die Seele dazu. Es gibt ja diese klapperdürren Damen, die unweiblich aussehen, das ist überhaupt nicht mein Fall.

Jetzt frage ich Sie nach einem möglichen Geheimnis: Hat es schon einmal eine Miss gegeben, die bei Ihnen Patientin war?

Es hat schon mehrere Missen gegeben, die Patientinnen waren. Die letzte war Tatjana Batinic aus dem Jahr 2006. Sie hatte nach ihrer Miss-Wahl einen Unfall, der ihre Nase entstellt hat. Und da habe ich mich gefreut, dass ich über die Technik verfüge, das zu beheben. Sie hat mir neulich gesagt, dass sie einen Auftrag in Russland bekommen hat, wo von Kiew bis Wladiwostok Plakate hängen, die ihr Profil zeigen, also genau jene Partie, die wir korrigiert haben. Das freut mich natürlich.

Interview: Ralf Ehrgott
Bearbeitung: Andreas Lassnig

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