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Preisverleihung VIENNAFAIR 2010: ESTABLISHED GALLERY PRIZE 2010

ESTABLISHED GALLERY PRIZE 2010 GALERIE KOCH OBERHUBER WOLFF UND GALERIE NÄCHST ST. STEPHAN – DIE GLÜCKLICHEN PREISTRÄGER(INNEN)

GALERIE KOCH OBERHUBER WOLFF UND GALERIE NÄCHST ST. STEPHAN 

DIE GLÜCKLICHEN PREISTRÄGER(INNEN) DES EMERGING / ESTABLISHED GALLERY PRIZE 2010 DER WIRTSCHAFTSKAMMER WIEN

Wien, 05. Mai 2010. Bei der Wahl der diesjährigen PreisträgerInnen war sich die hochkarätige Jury – Edelbert Köb, Direktor, MUMOK Wien, KommR Erwin Pellet, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, Angela Stief, Kuratorin, Kunsthalle Wien, und Rita Vitorelli, Herausgeberin des Kunstmagazins spike – des Emerging / Established Gallery Prize 2010 der Wirtschaftskammer Wien einig: Alexander Koch, Nikolaus Oberhuber und Jocelyn Wolff, Galerie Koch Oberhuber Wolff, Berlin und Rosemarie Schwarzwälder, Galerie nächst St. Stephan, Wien waren die eindeutigen Favoriten für die beste Standgestaltung auf der VIENNAFAIR 2010 und dürfen sich über je 5.000 Euro freuen.

Begründungen der Jury

Methoden der Kunst gegenüber gesellschaftsbezogenen Themen verknüpft das junge Berliner Galerienprojekt Koch Oberhuber Wolff in ihrer Standgestaltung mit neuem Kunstmarketing. Überzeugen konnte das Galerientrio bestehend aus dem Kurator und Theoretiker Alexander Koch, dem französischen Galeristen Jocelyn Wolff und dem aus Wien stammenden Galeristen Nikolaus Oberhuber durch eine außergewöhnliche multimediale Standgestaltung als künstlerische Produktionsstätte. Die Einzelpräsentation des Künstlerduos Fréderic Moser und Philippe Schwinger wird so nicht nur zur Verkaufsplattform, sondern genützt, um institutionelle oder private Unterstützung für zukünftige Projekte anzuregen. Honoriert wird auch, dass die Galerie österreichische Künstler in Berlin vertritt.“

In ihrer Standgestaltung überzeugt die international renommierte Galerie Nächst St. Stephan durch eine ausgezeichnete Raumkonzeption, die von einer abstrakten Malerei Herbert Brandls und deren Farbraum ausgeht. Verschiedene minimalistische oder konzeptuelle Arbeiten zum Thema Raum von Helmut Federle über Manfred Pernice bis Sonia Leimer werden auf unterschiedlichen Ebenen behandelt: Vom Körperraum über den modernistischen Raum bis zum erweiterten malerischen Raum oder Zwischenraum und dem Raum im Raum. Rosemarie Schwarzwälder denkt bei einem Messestand immer an eine Ausstellung und dann an einen Messestand. Das hat eine herausragende Inszenierung ihrer Standgestaltung zur Folge.

Es ist ein toller Zufall, dass dieses Jahr die Preise an Rosemarie Schwarzwälder für Established Gallery und an ihren Sohn Nikolaus Oberhuber und seine Partner für Emerging Gallery gehen. In diesem zufälligen Zusammentreffen zeigt sich eine Kontinuität in der Qualität des österreichischen Galerienwesens, das in der zweiten Generation international erfolgreich ist.“

Heute, Mittwoch, den 05. Mai 2010, von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr wird der Emerging / Established Gallery Prize 2010 im Rahmen eines Brunches auf der VIENNAFAIR 2010 – The International Contemporary Art Fair focused on CEE, in der Lounge (Halle A), Messe Wien, Messeplatz 1, 1020 Wien in Anwesenheit von KommR Erwin Pellet, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, Matthias Limbeck, verantwortlicher Geschäftsführer beim Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, und der Jury symbolisch den PreisträgerInnen übergeben.

Die persönliche Übergabe des Geldschecks erfolgt nach der VIENNAFAIR 2010 durch KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, im Rahmen eines Besuchs der SiegerInnen-Galerien.

KOCH OBERHUBER WOLFF
2009 eröffnete das Galerienprojekt KOCH OBERHUBER WOLFF ihre Räume auf drei Etagen in einem vom Architektenbüro Brandhuber gestalteten Gebäude im Berliner Senatsbezirk. Der Berliner Kurator und Theoretiker Alexander Koch, der Wiener Galerist Nikolaus Oberhuber und der Pariser Galerist Jocelyn Wolff setzen damit ihre erfolgreichen Kooperationen fort. Unter dem Motto „Kow Issues“ liegt der Fokus der Galerie auf konzeptuell und sozial orientierten Kunstfeldern.
www.kow-berlin.info

Emerging / Established Gallery Prize 2010 der Wirtschaftskammer Wien
Beste Standgestaltung VIENNAFAIR 2010
Rosemarie Schwarzwälder vor einem Gemälde von Herbert Brandl
auf dem Messestand der Galerie nächst St. Stephan
Galerie nächst St. Stephan, Wien für Established Gallery

GALERIE NÄCHST ST. STEPHAN

Die Galerie nächst St. Stephan befindet sich seit den 1920er Jahren im Zentrum Wiens und wird seit 1978 von Rosemarie Schwarzwälder geleitet. Ihr Galerienprogramm steht für ein in Sammerkreisen äußerst geschätztes internationales Segment von abstrakter Malerei, Minimal Art und Konzeptkunst und eine diskursive Öffnung gegenüber jüngeren Positionen.
www.schwarzwaelder.at

„Galerien tragen auf vielfältige Weise zur Lebensqualität einer Stadt bei. Neben ihren Leistungen als Wirtschaftsunternehmen sind sie maßgeblich an der Entwicklung einer lebendigen Kunstszene beteiligt und vermitteln das Image Wiens als Kulturbotschafter weltweit. Der Emerging / Established Gallery Prize 2010 der Wirtschaftskammer Wien soll sowohl das oft jahrzehntelange Engagement der Wiener Galeristinnen und Galeristen würdigen als auch den jungen Unternehmerinnen und Unternehmern in der Kunstbranche einen Anreiz bieten, ihren Weg kontinuierlich fortzusetzen. Es freut mich, dass die Jury eine klare und eindeutige Entscheidung getroffen hat, und ich darf den PreisträgerInnen herzlich gratulieren“, so KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien.

Seit 2006 unterstützt die Wirtschaftskammer Wien die VIENNAFAIR als wichtige Veranstaltung zur Internationalisierung des Kunststandortes Wien wie die teilnehmenden Galerien mit dem Galerienpreis. Seit 2008 wird der Emerging / Established Gallery Prize an zwei Galerien vergeben: eine junge, innovative Galerie und eine bereits länger am Markt etablierte Galerie werden mit je 5.000 Euro honoriert.

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