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Jürgen Weber
Konzerte Text: Jürgen Weber

Konzerthaus Highlights im Dezember

Das Wiener Konzerthaus gehört mit seinem vielfältigen Programm zu den schönsten und besten Konzertbühnen der Welt. Neben einem Klassikprogramm, das u.a. hochkarätig von den Wiener Symphonikern bespielt wird, gastieren auch immer wieder internationale Liedermacher am Konzerthaus. Ein Überblick über die Programmhighlights im Dezember zeigt das umfangreiche und ausgewogene Potpourri des Konzerthauses im Bereich Klassik, Moderne, Jazz und nicht zuletzt auch Literatur.

Zaz
© Konzertagentur Lera | Zaz-die französische Straßensängerin zeigt Farbe

Der Jahresausklang wird im Wiener Konzerthaus gleich mehrmals gefeiert und das nicht nur am Monatsletzten mit einer ganz besonderen Darbietung von Beethoven’s Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822-1824). Das Silvester-Konzert am Mittwoch, 31. Dezember 2014, 19:00 Uhr wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft und den Wiener Symphonikern durchgeführt. Als Interpreten werden u.a. auftreten: der Chor der Wiener Singakademie, Malin Hartelius, Sopran und Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran sowie Jörg Dürmüller, Tenor und Matthias Goerne, Bariton, Ton Koopman, Dirigent.

Französische Straßenmusik auf hohem Niveau

Zum Monatsanfang, am 2. 12. wird die französische Vokalistin und ehemalige Pariser Montmartre Straßenmusikerin „Zaz“ mit ihrer Band instrumentiert von E-Bass, Gitarre, Kontrabass, Saxophon, Trompete, Akkordeon, Keyboard und Klavier das Haus am Wiener Stadtpark zum Erbeben bringen. Zaz gewann nicht nur einen französischen Talentwettbewerb, sondern stürmte mit ihrem Charme und ihrer rauchigen Stimme auch schon internationale Konzertbühnen, im Wiener Konzerthaus gibt sie endlich ihr langerwartetes Debüt.

Von den Alpen nach Sizilien

Nur drei Tage später, am 5.12., wird das ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit Frank Strobel als Dirigent passend zur laufenden Wintersaison den Film „Im Kampf mit dem Berge, eine Alpensymphonie in Bildern“ (Regie: Arnold Fanck, Deutschland 1921) mit der dazugehörigen Komposition von Paul Hindemith interpretieren.

Von den Schweizer Bergen in den Süden führt das Konzert von Pippo Pollina, denn u.a. auch sizilianische Klänge erwartet die Besucher des Konzerthauses am Donnerstag, 18. Dezember 2014, 19:30 Uhr mit dem von der Wiener Konzerthausgesellschaft veranstalteten Konzerthighlight. Pippo Pollina gastiert mit seiner „L'appartenenza“-Tournee 2014 erstmals auch im Wiener Konzerthaus. Im Rücken hat er eine sehr erfolgreiche „Süden“-Tournee (mit Werner Schmidbauer und Martin Kälberer) und ein fulminantes Abschlußkonzert in der Arena di Verona 2013. Dieses Jahr kehrte der sizilianische Liedermacher und charismatische Poet Pippo Pollina vor allem mit lyrischen Balladen, poetischen Protestliedern oder fetzigen Ohrwürmern zurück auf die internationalen Konzertbühnen. Begleitet wird Pippo Pollina vom Palermo Acoustic Quintet, ein Abend also, der nicht nur das Herz von innen erwärmen wird.

35 Jahre Russischer Männerchor

Warm um’s Herz kann einem am Vorweihnachtsabend, Dienstag, 23. Dezember 2014, 19:30 Uhr, auch beim Konzert der Bolschoi Don Kosaken werden, denn seit 35 Jahren tritt der große Männerchor unter der Leitung von Petja Houdjakov in Europa auf und ist von dessen schönsten Konzertbühnen nicht mehr wegzudenken. Das Jahr 2014 ist nicht nur das 35-jährige Bühnen-Jubiläum der Bolschoi Don Kosaken – Petja Houdjakov feiert außerdem seinen 80. Geburtstag. Während sich die Kosaken freuen dem treuen Publikum auch heuer wieder in der besinnlichen Zeit schöne russische sakrale und weihnachtliche Lieder singen zu dürfen, werden aus Anlaß des Geburtstages von Petja Houdjakov auch projizierte Bilder zu den Liedern gezeigt.

Mit lautem Lachen in den Jahreswechsel

In der letzten Woche des Jahres steht neben weiteren Konzerten der Wiener Symphoniker auch das Wiener Kabarett im Mittelpunkt der Veranstaltungen des Konzerthauses. Gernot Kulis „Kulisionen“ zeigen am 29. , 30., 31.12. was passieren kann, wenn Hans Krankl, Stadion Rock und ein Lavantaler aufeinandertreffen.

Andreas Vitásek (österreichischer Kabarettpreis 2014) wird an denselben Tagen (Ausnahme 29.12.: abgesagt) im selben Haus aber in einem anderen Saal zum „Sekundenschlaf“ einladen. Die „Tour de Farce“ navigiert zwischen Traum, Himmel und Hölle, Mensch und Tier.

Ausklingen wird das Jahr 2014 im Wiener Konzerthaus einerseits mit der oben bereits angesprochenen Darbietung der 9. Symphonie Beethovens durch die Wiener Symphoniker, andererseits aber auch mit kabarettistischen Wurfübungen in Viktor Gernot’s Progamm „Im Glashaus“.

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