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Konzerte Text: Anja Haidenschuster

Konzert: Zwei Rosen für Franz Schubert von JeeEun Franziska Lee

Am Sonntag, den 29. Jänner 2017 findet im Schubert Geburtshaus im 9. Bezirk in Wien ein Klavierabend mit JeeEun Franziska Lee statt. Die talentierte Südkoreanerin widmet sich an diesem Abend den Klaviersonaten von dem österreichischen Komponisten Franz Schubert.

Frau neben zwei Rosen
© JeeEun Franziska Lee | JeeEun Franziska Lee ist im Jänner live in Wien zu sehen.

JeeEun Franziska Lee (*1988)

Was die Südkoreanerin auszeichnet, ist ein wunderbares Gespür für Musik in Verbindung mit brillanter Technik. Das macht sie zu einer beeindruckenden Interpretin der Musik von Franz Schubert. Sie absolvierte 2011 ihr Master-studium an der Seoul National University als Jahrgangsbeste "summa cum laude“ und schloss 2016 ihr Solistenexamen an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Sontraud Speidel mit Auszeichnung ab.

Weitere Impulse erhielt sie unter anderem von Prof. Peter Lang am Mozarteum Salzburg. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt im November 2016 den 1. Preis in der Grand Prize Virtuoso Competition 2016 in London.

Maestro Marcello Abbado nach dem Rezital von Franziska Lee im März 2014 in Milano über deren Vortrag der Sonate A Dur D 959 von Franz Schubert: „Immer, wenn Franziska Stücke von Schubert spielt, spürt man unmittelbar die Perfektion. Vor allem beim Klang: er ist zart und ausdrucksvoll. Auch die Phrasierung gestaltet sie mit großer Intimität. Franziska hat die Fähigkeit, das Klavier mit absoluter Noblesse zum Singen zu bringen. Alles ist bewegend. Wenn das Stück zu Ende ist, verspürt man eine tiefe Nostalgie."

"Zwei Rosen für Franz Schubert" - Termine:

24.01.17: Paris, Saint Philippe du Roule

29.01.17: Wien, Schubert Geburtshaus

09.02.17: Heidelberg, Aula der Alten Universität

Franz Schubert (1797 – 1828)

Im Jahr 1817 wohnte Schubert zu freiem Logis in der Wohnung eines Freundes, wo er unbeschwert komponieren konnte. Dort entstand seine erste vier-sätzige Sonate H-Dur D 575, die von lebensbejahender Grundstimmung zeugt.

Im Januar 1823 erkrankte er schwer. Seiner Verzweiflung gibt er in der Klaviersonate a-moll D 784 Ausdruck. Sie ist mit ihrer Zerrissenheit und Schroffheit das erste seiner Klavierwerke, das ihn als tragischen Komponisten zeigt. In den Ecksätzen steigert sie sich zu orchestraler, teils monströser Gewalt, im Mittelsatz taucht sie ab in feinstes Pianissimo.

In den Folgejahren kam Schubert bei Freunden unter, bis er 1828 ins Haus seines Bruders umziehen konnte. Dort entstanden, 3 Monate vor seinem Tod, seine drei letzten Klaviersonaten, D 958-60. Die A-Dur-Sonate D 959 changiert zwischen süßer Melancholie und abgrundtiefem Schmerz. Besonders das Andantino mit seinen bizarren Brüchen berührt die Grenze zum Irrsinn.

Programm & Preise:

Was: Klavierabend

Wo: Schubert Geburtshaus (Nußdorfer Straße 54, 9. Bezirk, Wien)

Wann: Sonntag 29. Jan. 2017, 18:30

Eintritt: 15 Euro, Studenten 7 Euro

Mehr Infos finden Sie unter www.franziskalee.com

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