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Klassik & Oper

Guys and Dolls

Das Broadway-Erfolgsmusical Guys and Dolls an der Volksoper Wien, in neuer deutscher Fassung, mit viel Witz und bekannten Gesichtern.

Guys and Dolls - Volksoper
Guys and Dolls - Volksoper

Guys and Dolls

an der Volksoper Wien

Im Milieu der New Yorker Kleingangster spielen sich zwei "unmögliche" Liebesgeschichten ab: Zum einen zwischen dem Wett-Virtuose Sky Masterson der die ehrbare Sarah von der Heilsarmee herumkriegen möchte und zum anderen zwischen dem Würfel-Impresario Nathan der es endlich schaffen möchte seine Langzeitverlobte, die Nachtclubsängerin Adelaide, zu ehelichen.

Frank Loesser,  Autor und Komponist von (Film-)Klassikern  wie „Hans Christian Andersen“, „The Most Happy Fella“ oder „How to succeed in Business without really trying“, schuf 1950 mit „Guys and Dolls“ sein bedeutendstes Musical, das sogar den Tony-Award erhielt und 1955 sehr erfolgreich mit Marlon Brando und Frank Sinatra verfilmt wurde. Ein amerikanisches Meisterwerk, „the quintessential Broadway Musical“ - das hierzulande weitestgehend unbekannt ist - feiert also am 1. März 2009 seine Erstaufführung an der Volksoper. Der Zufall will es, dass am selben Tag nur ein paar Stunden später „Guys and Dolls“ in einer Neuproduktion auch auf dem New Yorker Broadway Premiere hat.

In Wien wurde das Musical „Guys and Dolls“, 1997 in einer wienerischen Fassung, „Strizzis und Mizzis“, im Wiener Metropol und im Zuge einer konzertanten Aufführung 2002 im Konzerthaus - erstmals in großem Stil auf eine Wiener Bühne - aufgeführt.
In neuer deutscher Übersetzung  von Alexander Kuchinka (Liedtexte) und Christoph Wagner-Trenkwitz (Dialoge) sowie mit einer  erlesenen Schar von Singschauspielern: Sigrid Hauser kehrt als Nachtclub-Sängerin an die Volksoper zurück und versucht als Adelaide, in „Guys and Dolls“, seit bereits 14 Jahren ihren Langzeitverlobten zu ehelichen. Volksopern-Direktor Robert Meyer mimt den heiratsunwilligen Nathan, eine weitere Glanzrolle, nach Sancho Pansa und Doolittle, im Musical-Fach. Axel Herrig, der sich bereits als Falco („Falco meets Amadeus“) in die Herzen der Zuschauer spielte, gibt als Wett-Virtuose Sky sein Volksoperndebüt, und verliert in seiner neuen Rolle sein Herz an die Heilsarmistin Sarah, die von Johanna Arrouas verkörpert wird. Die vielseitige Sängerin hat an der Volksoper in Musicals wie „The Sound Of Music“ (Maria), „My Fair Lady“ (Eliza) und „Anatevka“ (Hodel) ebenso überzeugt wie in Operetten, u.a. als Mi in „Das Land des Lächelns“ oder als Hannchen in der diesjährigen Eröffnungspremiere „Der Vetter aus Dingsda“.
Joseph R. Olefirowicz hat als musikalischer Direktor an Musiktheatern in Bochum, Stuttgart und Berlin schon einige Werke zum Erfolg geführt: „Starlight Express“, „Miss Saigon“, „Die Schöne und das Biest“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ uvm. Der Musical-Spezialist hat nun die musikalische Leitung von „Guys and Dolls“ übernommen und als Regisseur an seiner Seite Heinz Marecek, welcher ausgezeichnete Musical-Referenzen an der Volksoper aufweisen kann: Vor vierzig Jahren debütierte Marecek an der Volksoper Wien in der triumphalen „West Side Story“ und inszenierte „Kiss Me Kate“ sowie 1979 die bis heute höchst erfolgreich gespielte „My Fair Lady“.
Choreograf Ramesh Nair, ist nicht nur Werbe-Testimonial für Telering und zukünftiger „Dancing Star“, sondern in erster Linie ein hervorragender Tänzer und Choreograph, der zuletzt mit seinen Choreografien für „Forbidden Ronacher“ (Vereinigte Bühnen Wien) und „Im weißen Rössl“
(Kammerspiele) beeindruckte.

Dirigent: Joseph R. Olefirowicz, Regie: Heinz Marecek, Bühnenbild: Sam Madwar, Kostüme: Ingrid Erb, Choreographie: Ramesh Nair, Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz

Mit: Johanna Arrouas / Dagmar Bernhard (Miss Sarah Brown), Sándor Németh (Arvide Abernathy), Robert Meyer (Nathan Detroit), Sigrid Hauser (Miss Adelaide), Axel Herrig / Reinwald Kranner (Sky Masterson), Gerhard Ernst (Big Jule) u. a.

Bild: Guys And Dolls: im Uhrzeigersinn: Sigrid Hauser (Adelaide), Robert Meyer (Nathan), Johanna Arrouas (Sarah), Axel Herrig (Sky) © Dimo Dimov / Volksoper

Quelle: Volksoper Wien, www.volksoper.at 

Für den Inhalt dieses Beitrags verantwortlich: Pamela Graf

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