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Klassik & Oper

Der Barbier von Sevilla

Der Barbier von Sevilla, eine sogenannte Komische Oper in zwei Akten, von Gioacchino Rossini; sowie der aktuelle Spielplan der Volksoper.

Der Barbier von Sevilla

von Gioacchino Rossini (1792-1868)


Komische Oper in zwei Akten

Text von Cesare Sterbini nach einem Schauspiel
von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
In deutscher Sprache

Donnerstag, 11. Februar 2010
Beginn: 19.00 Uhr

Vorstellungstermine 2010:

Februar 2010
Do., 11.02. / 19:00
So., 14.02. / 16:30
Mi., 17.02. / 19:00
Sa., 20.02. / 19:00
Di., 23.02. / 19:00 

März 2010
Mo., 01.03. / 19:00

Gleich mehrere Preise hätte sich Gioacchino Rossini  für seine 1816 uraufgeführte komische Oper "Der Barbier von Sevilla" verdient.  Einen Preis für Schnelligkeit:  "… innerhalb von acht Tagen schrieb ich den ersten, in weiteren zwölf Tagen den zweiten Akt" (und die heute so bekannte Ouvertüre hatte der Komponist kurzerhand einer seiner älteren Seria-Opern entlehnt). Einen für Mut:  So getraute er sich, dem großen Maestro Païsiello Konkurrenz zu machen, dessen Barbiere di Siviglia ein unangefochtener Publikumsfavorit war. Wohl aus diesem Grunde gab Rossini seinem Werk einen neuen Titel, L’inutile precauzione. Die Vorsicht war auf lange Sicht wirklich "unnötig", denn dieses Feuerwerk schwungvoller, witziger und charakteristischer Musiknummern sollte bald als Inbegriff der italienischen Opera buffa gelten.

Bei der Uraufführung im Teatro Argentina  fiel das römische Publikum allerdings "wie wilde Tiere" über die Oper und ihren Komponisten her. Bald jedoch wurde der wahre Wert des "Barbiere" erkannt, wie Rossini stolz vermerkte: "Almavivas Serenade tönt hier nachts in allen Straßen, Figaros große Arie ‚Largo al Factotum’ ist das Paradestück aller Bassisten und Rosinas Cavatine ‚Una voce poco fa’ das Abendlied, mit dem hier jede Schöne zu Bett geht, um morgens mit den Worten ‚Lindoro mio sarà’ zu erwachen."

Nach seinem Aufsehen erregenden Debüt mit dem Evangelimann erarbeitet Josef Ernst Köpplinger mit dem "Barbier" seine zweite Volksopernpremiere.

Besetzung:
Regie: Josef Ernst Köpplinger
Ausstattung: Heidrun Schmelzer

Darsteller / Sänger / Solisten:
Graf Almaviva: Ferdinand von Bothmer
Doktor Bartolo: Lars Woldt
Rosina: Daniela Fally
Basilio: Sorin Coliban / Karl Huml
Berta: Sulie Girardi
Figaro: Miljenko Turk / Daniel Schmutzhard
Fiorillo: Stefan Cerny
Ambrosio: Josef Luftensteiner

Änderungen vorbehalten!

Quelle: Volksoper Wien / Foto: © Volksoper Wien, www.volksoper.at

Für den Inhalt dieses Beitrags verantwortlich: Pamela Graf

Biografien:

Josef Ernst Köpplinger

Josef Ernst Köpplinger hat sein Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, an der Lee Strasberg School New York und an der Covent Garden Musical School London absolviert. Er war Laureat des Bösendorferstipendiums. Nachdem er zunächst eine freie Gruppe geleitet hatte, war er an den Städtischen Bühnen Regensburg engagiert und ist seit 1990 als freischaffender Regisseur für Schauspiel, Oper, Operette und Musical international tätig. Er arbeitete u.a. an der Volksoper, am Volkstheater, an der Opéra National du Rhin Strasbourg, am Manchester National Theatre, an den Berliner Kammerspielen, in Miami, am Staatstheater am Gärtnerplatz, am National Theatre Tokyo sowie an der Staatsoper Hamburg. Von 1999 bis 2004 war Josef Ernst Köpplinger Intendant der Sommerfestspiele in Bruck an der Leitha. Seit der Spielzeit 2004/05 ist er Schauspieldirektor am Theater St. Gallen, wo er die »St. Galler Autorentage« begründete. Mit der Saison 2007/08 übernimmt er die Intendanz am Stadttheater Klagenfurt. Von 1999 bis 2004 war Josef E. Köpplinger Intendant von den Sommerfestspielen Bruck/L KEG, Musicalfestival, ab der Saison 2004/05 JEK Schauspielintendant am Theater St.Gallen. Neben dortigen Schauspielinszenierungen hat er auch die St.Galler Autorentage (Dramenwettbewerb) ins Leben gerufen. Mit der Saison 2007/08 übernimmt er die Intendanz am Stadttheater Klagenfurt. Darüber hinaus inszeniert er an folgenden Häusern:04/05: Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, Opernhaus Graz, Staatstheater am Gärtnerplatz, München05/06: National Opera Tokyo, Japan, Volksoper Wien06/07: Staatstheater am Gärtnerplatz, München, Opernhaus Graz, Hamburgische StaatsoperNach dem großen Erfolg seiner Inszenierung von Wilhelm Kienzls Der Evangelimann wird Josef Ernst Köpplinger in der Saison 2007/2008 an der Volksoper Wien Gioacchino Rossinis Der Barbier von Sevilla inszenieren (D: Karel Mark Chichon) Premiere: 27. April 2008

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