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Brahms: Deutsches Requiem

Johannes Brahms: Deutsches Requiem, am Sonntag, 22.11.2009, um 15:00 Uhr im Wiener Musikverein. Mit dem Chor Legend of Brahms und dem Beethoven-Sinfonieorchester Wien.

Brahms: Deutsches Requiem

Johannes Brahms:  Deutsches Requiem

Sonntag, 22. November 2009


Beginn: 15:00 Uhr
Ort: Wiener Musikverein - Goldener Saal
 
Mit:
Beethoven-Sinfonieorchester Wien
Dirigent: Takashi Kanai

Chor: Legend of Brahms
 
Johannes Brahms Deutsches Requiem ist im eigentlichen Sinn keine Trauermusik, sondern eine für die Hinterbliebenen, noch Lebenden, komponierte Musik, mit deren Schaffung Brahms neue musikalische Wege gegangen ist. Dabei hat er auf die Textverständlichkeit – inspiriert von der Motette aus der protestantischen Kirchenmusik - großen Wert gelegt, was bis dato bei ähnlichen Werken weitestgehend nicht der Fall war. Brahms Deutsches Requiem wurde anlässlich des Todes des Brahms-Freundes Robert Schumann, mit dem ihn eine innige Freundschaft verband und dessen Frau Clara er über alle Maßen verehrte, komponiert. Für Brahms selbst war Ein deutsches Requiem nicht nur der erste große Konzerterfolg, um den er nach kammermusikalischen Versuchen und kaum vernehmbarer Resonanz so sehr gerungen hatte, sondern gleichzeitig auch Befreiung von der „Last“ Beethovens die ihm den Weg zu seinen eigenen Sinfonien, Ouvertüren und Konzerten finden ließ. „Seit Bachs „h-Moll-Messe“ und Beethovens „Missa Solemnis“ ist nichts geschrieben worden, was sich auf diesem Gebiete neben Brahms Deutsches Requiem zu stellen vermag" – beurteilte der schwer zu begeisternde Musikkritiker Eduard Hanslick das Werk, welches Brahms zu seinem Durchbruch verhalf und zur populärsten seiner Kompositionen werden sollte.
  

Der Dirigent Takashi Kanai aus Japan studierte an den Musikhochschulen Kunitachi und Toho Gakuen und lernte das Orchesterdirigieren u.a. bei Herbert von Karajan am Mozarteum in Salzburg, wo er sein Studium als Berufsdirigent absolvierte. In Japan dirigierte er an dem Opernhaus Nikikai. Zurzeit ist er Musikdirektor der Oper Tokio, des Tokio-Musiktheaters und der Konzert-Akademie Japans sowie dauerhafter Dirigent des Gedenkorchesters Tokio.
  

 

Das Beethoven-Sinfonieorchester Wien wurde im Jahre 2005 von in Österreich lebenden jungen Musikern, von Absolventen der Wiener Musikuniversität und des Konservatoriums der Stadt Wien und einigen Musikstudenten gegründet. Es unterstützt und fördert das Talent und Engagement von Künstlern aus Bulgarien, China, Deutschland, Japan, Korea, Polen, Serbien, Tschechien, der Slowakei, Slowenien und vielen anderen Ländern. Das aussagekräftige Motto des Generalmusikdirektors Alexander Bojadjiev - "verschiedene Körper, aber ein gemeinsamer Geist zur Musik" - verspricht frische Energie und junges Engagement.

Unter den Dirigenten Alexander Boiadjiev (GMD, Deutschland), Lee Tae Jung, Adriel Dong Hyuk Kim (Korea), Koichiro Kanno (Japan), Konstantin Ilievsky (Bulgarien) sowie den Gastdirigenten Anton Tremmel (Deutschland), Norbert Pfafflmeyer (Österreich) und Niels Muus (Dänemark) spielte das Orchester bereits im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Großen Sendesaal des Wiener Radio-Kulturhauses, auf Schloss Esterhazy in Eisenstadt, in der Arena di Verona und in der Burgarena Finkenstein. Seit 2008 ist das Beethoven-Sinfonieorchester Wien, unter der Leitung von Niels Muus, auch zusätzlich beim Musikfestival Steyr („Madama Butterfly“, 2008 und „Carmen“ 2009) engagiert.
 
Karten für Brahms Deutsches Requiem: zwischen € 30,- und € 45,-  
erhältlich bei der: Gesellschaft der Musikfreunde Wien
Tageskassa: Bösendorferstrasse 12 / A-1010 Wien
Tel.: (1) 505 81 90 / Fax: (1) 505 81 904
Email: tickets@musikverein.at
www.musikverein.at
 
Quelle: Veranstalter Haring KEG      
Email: World.Choral.Festivals@chello.at
Bild-Quelle Johannes Brahms: johannesbrahms.de 

Online Kartenbestellung: www.viennaticket.at

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