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Wiener Wahn

Informationen über Wiener Wahn, ein Stück im Weinhaus Sittl.

Wiener Wahn

Wiener Wahn

Von und mit Richard Weihs

Eine irrwitzige Vorstellung in mehreren Anfällen von und mit  RICHARD WEIHS

PREMIERE: 12. April 2007 Weitere Vorstellungen:13. – 28. April 2007(Do. – Sa., jeweils 20 Uhr)imWEINHAUS SITTLPELIKANSTÜBERL1160 Wien; Lerchenfelder Gürtel 51(U6 Josefstädter Strasse, J, 5, 33)Kartenreservierung: Tel. 01/586 33 95Eintritt: € 12,-- / € 9,-- WIENER WAHNEine irrwitzige Vorstellung in mehreren Anfällenvon und mit Richard WeihsDer gelernte Wiener weiß natürlich, dass Wien an und für sich schon ein absoluter Wahnsinn ist. Umso wahnwitziger müssen also jene städtischen Gestalten sein, die sogar in diesem Ambiente kraft ihrer herausragenden Eigenheiten hervorstechen. Aber sogar diese bizarren Individuen verblassen gegenüber manchen Projekten, die Stadtplanung und Kommunalpolitik auf die leidgeprüften Wienerinnen und Wiener loslassen…Besichtigen Sie ein pittoreskes Panorama wienerischer Wahnbilder:

  • Historische Wahnsysteme: Narrenkotter, Gugelhupf und Steinhof
  • Heller Wahnsinn: Poesiezwang als bittere Ernte der Schlaflosigkeit
  • Religiöser Wahn: Die Braut des Erzengel Gabriels hält ihm die Treue
  • Wahnplan: Oszillierende Assoziationen zwischen Basilisk und Obelisk
  • Größenwahn: Läppische Provinzposse posiert als großes Welttheater
  • Wohnwahn: Fulminante Phänomene im bunten Biotop Gemeindebau
  • Verfolgungswahn: Paranoia im Paradies der paralysierten Parasiten

Dazu ertönt irre tolle Musik: Vom schleppenden „Wappler-Walzer“ über den depperten „Bleampl-Blues“ bis hin zum scheppernden „Keppl-Rap“

Der Stadtpsychopathologe Richard Weihs ist Spezialist für Wiener Weh und Wahn. So ist er u. a. Autor des Schimpfwörterbuches „Wiener Wut“
und des Schmähführers „Wiener Witz“ (UHUDLA edition).

Weiters hat er mehrere CDs mit Liedern im Wiener Dialekt veröffentlicht, wie „Scheab’n auf!“ (Extraplatte) und „Böses LiedGut“ (Hoanzl).

Als Kabarett-Therapeut praktizierte er am Riesenrad, unterm Stephansdom, am Donaukanal, im Wurstelprater, am Steinhof und im Narrenturm.

ZUM SPIELORT:

Das Extrazimmer „Pelikanstüberl“ des altehrwürdigen Weinhauses Sittl („Zum goldenen Pelikan“) am Lerchenfelder Gürtel hat sich schon in den letzten dreizehn Jahren bei insgesamt sechzehn Produktionen von Richard Weihs bestens bewährt.

Das denkmalgeschützte Haus wurde 1740 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit das älteste (und das letzte erhaltene) von über hundert Wirtshäusern, die es Mitte des 19. Jahrhunderts in Neulerchenfeld gab. Der Ort lag damals noch vor dem Linienwall und war ein beliebtes Ausflugsziel für die „kleinen Leute“. Und für diese spielten und sangen am Wochenende Komödianten, Harfenisten und Volkssänger auf den Straßen und in den Wirtshäusern - in der viel besungenen „seligen Backhendlzeit“.

Bei der ersten Produktion im „Goldenen Pelikan“ im Jahr 1993 („Ausg'steckt“ - Ein schauriger Heuriger) stand das Sittl als Veranstaltungsort noch allein auf weiter Flur. Mittlerweile haben in den gegenüberliegenden Stadtbahnbögen mehrere Musiklokale ihre Pforten geöffnet, in denen moderne Elektronik- und Rockmusik gespielt wird. Als historisches Gegenstück dazu bietet das alte Gürtellokal mit seiner urigen Beislatmosphäre einen idealen Rahmen für das Programm „Wiener Wahn“.


Das Weinhaus Sittl am Gürtel ist ein Gasthaus der allerältesten Schule. Ein Ambiente, in dem niemand auf die Idee käme, den Grind als „Patina“ schönzureden: Echter kann Wien nicht sein.
(Thomas Rottenberg, DER STANDARD)

Selten passt Theater so gut zum Ambiente wie hier.
(Christopher Wurmdobler, FALTER)

 

Text + Bild: Gamuekl.org

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