Wiener SilberWerkstätte

Wiener SilberWerkstätte Ein renommiertes Wiener Unternehmen, die Kleeblatt Silberschmiede, stand kurz vor seinem Ende als Frau Christa Berghaus Fölster auf das traditionsreiche Haus stieß, dieses kurzerhand in die von ihr erst 2004 gegründete Wiener Silberschmiede Werkstätte aufnahm und so nach vier Jahren Geschäftsführung wieder zu einer internationalen Kapazität machte.
Wiener SilberWerkstätte, Wiener Silberschmiede Werkstätte
©Wiener SilberWerkstätte

Wiener SilberWerkstätte

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Ein renommiertes Wiener Unternehmen, die Kleeblatt Silberschmiede, stand kurz vor seinem Ende als Frau Christa Berghaus Fölster auf das traditionsreiche Haus stieß, dieses kurzerhand in die von ihr erst 2004 gegründete Wiener Silberschmiede Werkstätte aufnahm und so nach vier Jahren Geschäftsführung wieder zu einer internationalen Kapazität machte.

Die Wiener Silberschmiede Werkstätte vertritt heute als traditionelle, aber top - aktuelle Produktionsstätte Qualität aus Österreich nicht nur international auf großen Messen, sie beliefert mittlerweilen auch Kunden in Übersee.

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Wiener SilberWerkstätte

Mit Bestecken, deren Formen historische Muster der habsburgischen Sammlungen in der Silberkammer wieder aufnehmen, wird österreichischer Flair in alle Welt hinaus getragen. Selbst bei Staatsbanketten der Republik Österreich wird die Tafel mit Besteck der Wiener Silberschmiede Werkstätte gedeckt, 2006 ist der Auftrag das offizielle neue Staatsbesteck herzustellen, an das Wiener Unternehmen gegeben worden. In Handarbeit, in Sterling Silber gefertigt, mit dem Bundesadler versehen, wurde für den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin das neue Besteck erstmalig eingesetzt.

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Die 1983 von Alexander Sturm III. gegründete Kleeblatt Silberschmiede basierte auf der 1883 von seinem Ahnen, dem Silberschmied Alexander Sturm ins Leben gerufenen Alexander Sturm Silbermanufaktur. Das Unternehmen hatte sich in der Spiegelgasse in der Innenstadt Wiens etabliert und war in der Folge von der Familie Alexander Sturms mit großem Erfolg weitergeführt worden: Bestellungen wurden im Auftrag an Vetreter des hohen Adel wie aus der Industrie ausgeliefert. Hardegg, Baltazzzi, Wittgenstein, Meinl, Manner oder Mautner-Markhof zählten zu den Kunden, wie die kaiserliche Familie selbst. Große Namen aus der Künstlerszene des Jugendstils entwarfen für die Manufaktur: Kolomann Moser und Josef Hoffmann, Otto Prutscher und Dagobert Peche. Ein umfangreiches Archiv mit Zeichnungen bekannter und unbekannter Künstler entstand. Bis heute wird das zeitlos schöne Design in höchster Qualität umgesetzt. Moderne Entwürfe ergänzen die historischen, bereichern das Angebot und heben es auf einen vielfältigen und aktuellen Stand.

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Der Name Wiener Silberschmiede Werkstätte ist bewusst gewählt um den Bezug zur Wiener Werkstätte des Jugendstils herzustellen. War schon zur Jahrhundertwende einer der wesentlichen Züge des sich im Aufbruch befindlichen Geistes der modernen Künstler, allen voran der Sezessionisten, das Leben mit Kunst zu durchdringen und so den Alltag auf ein höheres und geistigeres Niveau zu heben, so will die Wiener Silberschmiede Werkstätte diesen Grundgedanken weiterführen und wieder neu beleben. Bleibende Werte sollen unseren Alltag begleiten und den gedankenlosen Umgang mit Materialien der heutigen Wegwerf-Gesellschaft wie den damit einhergehenden Verlust von traditionellen Formen eines kultivierten Lebensstils durchbrechen.

Rituale einer Tisch- und Speisekultur haben ihre unbestrittene soziale Bedeutung und werden auch durch eine bewusst gedeckte Tafel zum Ausdruck gebracht. An die Stelle von belanglosem Essen bei Tisch soll Stil und Manier bei gedeckter Tafel treten und die Bedeutung der Zusammenkunft und des gemeinsamen Speisens auch im alltäglichen Leben wieder bewusst erlebt und genossen werden. Stil und Kunst hat viele Formen und der persönliche Geschmack kann sich gerade in Formen einer gepflegten Tischkultur, in der überlegten Wahl der Speisen wie der gedeckten Gegenstände, in der Gestaltung der Atmosphäre, individuell entfalten.

Dieser Grundidee folgend, werden von der Wiener Silberschmiede Werkstätte nicht nur traditionelle Formen von Bestecken und anderen Gebrauchs- und Ziergegenständen weiter produziert, sondern mit modernem Design auch aktuelle Akzente gesetzt. Unser Leben soll mit Gegenständen von Wert begleitet sein, deren Material wie Verarbeitung von höchster Qualität und bestem Design sich der Schnelllebigkeit und Austauschbarkeit, die in unterschiedlichen Moden unser heutiges Leben so sehr prägen, widersetzen. In unserem unmittelbaren Alltag kann auch kunstvolles Handwerk, individuell gewählt und eingesetzt zu einem Ausdruck von Identität und Lebensqualität führen.

Wiener Silberschmiede Werkstätte, Spiegelgasse 14 1010 Wien

Autor: Mag. Margareta Sandhofer

 

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