Die Stadt Wien ist ein international bedeutsamer Knotenpunkt im globalen Finanzwesen. Das war Wien schon immer und wird es wohl auch bis auf weiteres bleiben.
In den letzten Jahrzehnten verdankte die Stadt diesen Status ihrer geografischen Lage, da Wien sehr nahe am Eisernen Vorhang gelegen ist und die Kontakte zu den Partnern in den osteuropäischen Ländern wesentlich intensiver ausgebaut waren, als von anderen Finanzmetropolen Westeuropas.
Als dann der Eiserne Vorhang fiel, waren die österreichischen Banken die ersten, die neue Standorte in Ungarn, Rumänien, Polen, Tschechien oder der Slowakei aufgebaut haben. Manche Vorhaben sind gescheitert, viele führen aber zum Erfolg und haben die Bedeutung Wiens noch mehr verstärkt, finden sich doch die Zentralen der meisten österreichischen Grossbanken in der Stadt Wien.
Auch auf dem Gebiet der Wertpapiere hat sich Wien durch die Wiener Börse einen Namen gemacht. Zwar ist die Wiener Börse noch immer nicht in dem Umfang tätig, wie sie es gerne hätte, aber die Bedeutung der Wiener Börse steigt mit jedem Jahr. Diverse Initiativen der Wiener Börse, um junge Unternehmen für den Aktienmarkt zu gewinnen, steigern diesen Trend zusätzlich.
Text: Wolfgang Winkelbauer
Bild: Gerhard Frey

Besonders junge Unternehmer sind sowohl für den Bankensektor wie auch für die Wiener Börse sehr wichtig.
Der Tourismus ist eines der wichtigsten Standbeine der Wiener Wirtschaft und das Schloss Schönbrunn trägt durch seine Popularität viel zum Erfolg bei.
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