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Politik Text: Vera Deleja-Hotko

Programm der SPÖ zur Wien Wahl

Seit 1945 stellt die Sozialistische Partei Österreich in der Landeshauptstadt den Bürgermeister. Die absolute Mehrheit verlor die SPÖ Wien in den letzten 60 Jahren nur zweimal. Der erste Tiefschlag erfolgte bei den Landtags-/Gemeinderatswahlen 1996, nachdem Michael Häupl im Jahre 1994 das Amt des Bürgermeisters von seinem Vorgänger Helmut Zilk übernommen hatte. Auch bei den letzten Wahlen konnte die SPÖ ihre im Wahlkampf gesteckten Ziele nicht erreichen. Mit einem Defizit  von knapp 6 % der Wählerstimmen gingen Michael Häupl und sein Team mit dem erneuten Verlust der absoluten Mehrheit aus dem Wahlkampf. Nach derzeitigen Umfragen befindet sich der Prozentanteil jedoch erneut auf einer rasanten Talfahrt. Mit einer durchschnittlichen Zustimmung von knapp 33 % liegt die sozialdemokratische Partei mit nur mehr 3 % vor ihrem stärksten Konkurrenten bei der Wiener Wahl 2015, der FPÖ. Mithilfe einer frühzeitigen Präsentation der Wahlplakate, unter dem Motto: wer zuerst kommt, malt zuerst, startete die SPÖ Mitte August in den Kampf um den Thron im Wiener Rathaus.

Weisse Schrift "SPÖ" und weiße Umrisse von Stephansdom, Riesenrad und Karlskirche auf rotem Hintergrund.
© SPÖ Wien | Das Logo der SPÖ Wien.

Programmpunkte

Weniger Arbeitszeit, mehr Freizeit und das alles zur bisherigen Entlohnung, wer träumt denn nicht davon? Utopie angekommen im echten Leben. Im diesjährigen Wahlprogramm wirbt die SPÖ Wien mit der Einführung einer 35h-Woche um mehr Netto aus der Brutto Lebenszeit zu schöpfen. Wie genau die Vorgehensweise dabei sein wird, ist auf der Homepage nicht veröffentlicht worden. Bei so einem verlockendem Angebot haben wird nachgefragt, denn Fragen kostet ja bekanntlich nichts:

Die SPÖ stand bis jetzt nicht für ein Statement zur Verfügung

Trotz einer geforderten Ausweitung der freizeitlichen Stunden für die Arbeiterschaft möchte die SPÖ für die Kleinsten unter uns weiterhin die Vision der Ganztagsschule durchsetzen. Von dieser ganztägigen Betreuung verspricht sich die SPÖ mehr Chancengleichheit und Förderung für die nächsten Generationen. Eine ausgeweitete und individuelle Betreuung der Heranwachsenden soll die verborgenen Talente fördern und die Kinder zum Verwenden ihrer grauen Zellen anregen. Wie die Finanzierung dieses Systems aussehen wird ist noch nicht bekannt.

Die SPÖ stand bis jetzt nicht für ein Statement zur Verfügung

In den letzten Jahren ihrer Amtszeit hat die SPÖ Wien das Thema Gemeindewohnungen wieder neu aufgerollt. Mit dem neuwertigen Konzept der "Smart Wohnungen" versucht die amtierende Partei bei der Bevölkerung zu punkten. Bei den „Smart Wohnungen“ dreht sich alles rund um die Vernetzung und das Zusammenleben von unterschiedlichsten Generationen und Familienständen. Dieses Konzept der Durchmischung setzt die SPÖ Wien auch weiterhin in ihrem Wahlprogramm 2015 an vorderste Stelle. Mit dem Wahlversprechen 10.000 neue Wohnungen pro Jahr in Wien zu erbauen, sollen die Bedürfnissen des Bevölkerungswachstum erfüllt werden. Um auch den finanziellen Aspekt von diesem Konzept zu beleuchten, haben wir sofort eine unserer treuen Brieftauben losgeschickt um ein Statement seitens der Partei einzuholen:

Die SPÖ stand bis jetzt nicht für ein Statement zur Verfügung

Die urbanen Veränderungen liegen bei der SPÖ Wien dieses Jahr ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und dem Erhalt der Grünflächen. Mit dem Ziel, dass jede Wienerin und jeder Wiener innerhalb von 2 Gehminuten eine Grünfläche erreichen soll, sprechen sie sich dafür aus, dass ein Leben fern der Natur kein erfüllendes sein kann. Um auch den vierbeinigen Begleitern der Bürgerinnen und Bürger ausreichend Lebensqualität zu bieten, sollen künftig Hundezonen unter 7 Minuten erreichbar sein. Was genau als Grünraum definiert wird, haben wir nachgefragt, um euch Aufschluss darüber zu geben, ob die nahe gelegene Verkehrsinsel zu dem geforderten Grünraum zählt.

Die SPÖ stand bis jetzt nicht für ein Statement zur Verfügung

Eine absolute Kampfansage an den Klimawandel ist wohl die Zielsetzung, bis 2025 den CO2 Ausstoß um ein Drittel zu senken. Dieses Anliegen wird bei jedem Umweltaktivisten auf großen Zuspruch stoßen, jedoch tut sich hierbei die Frage auf, mit welchen Mitteln und Wegen eine solcher Erfolg erzielt werden soll. Möglicherweise ein Haarspray-Verbot in der ganzen Stadt?

Die SPÖ stand bis jetzt nicht für ein Statement zur Verfügung

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