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Wahlen Text: Katharina Widholm

Nationalratswahl 2017: Fließen Trumps Wahlstrategien in den Wahlkampf?

Wahlkampf im Fernsehen, finden Sie hier alle Termine und machen Sie sich ein Bild von den Parteien und Spitzenkandidaten. Finden Sie kompakt alle Infos zum Wahlvorgang und Stimmenabgabe. Lesen Sie weiter, was man über Umfragen wissen muss, welche Ergebnisse die Nationalratswahl 2013 gebracht hat. Schauen Sie in Videos, welche Meinung andere zur Wahl haben, in unseren Wiener Straßenbefragungen.

© Bernd Schwabe | In der Wahlkabine ist man vor neugierigen Blicken geschützt

Seit Mai 2017 ist es fix: Anstatt im Herbst 2018 findet die Nationalratswahl ein Jahr früher statt: Stichtag ist der 15. Oktober 2017.

Nationalratswahl 2017: Kandidaten und Parteien

Um alles über die Wahlprogramme zu erfahren oder die Interviews und Portraits der einzelnen Spitzenkandidaten zu lesen - klicken Sie einfach auf das jeweilige Bild:

Sebastian Kurz

HC Strache

Matthias Strolz

Christian Kern

Sebastian Kurz ÖVP

HC Strache FPÖ

Matthias Strolz NEOS

Christian Kern SPÖ

Sebastian Kurz – neue Volkspartei

HC Strache - FPÖ

Matthias Strolz - NEOS

Christian Kern - SPÖ

 

Jede Partei oder Bewegung die entweder mindestens 2500 Unterstützungserklärungen von Bürgern oder aber Unterstützungserklärungen von mindestens 3 Nationalratsabgeordneten sammeln konnten, kann zur Wahl antreten. Parteien, die von vornherein im Nationalrat sitzen haben es deshalb umso einfacher.

 

Ulrike Lunacek

Irmgard Griss

Peter Pilz

Roland Düringer

Ulrike Lunacek – Die Grünen

Irmgard Griss - NEOS

Peter Pilz – Liste Pilz

Roland Düringer – G!lt

Ulrike Lunacek – die Grünen

Irmgard Griss - NEOS

Peter Pilz – Liste Pilz

Roland Düringer – G!lt

Nationalratswahl 2017: Umfragen

Ein Instrument, welches vor sämtlichen demokratischen Wahlen zum Einsatz kommt ist die Umfrage. Damit soll eine Prognose zum Wahlausgang getroffen werden. Durchgeführt werden diese von Meinungsforschungsinstituten. In Österreich sind vor allem folgende Institute federführend:

  • Gallup
  • OMG
  • Market
  • Unique Research
  • AKosult
  • Peter Hajek
  • IMAS International
  • Spectra
  • Resarch Affairs

Diese Umfragen werden auch "Sonntagsfragen" genannt, weil sie oft in Zusammenhang mit der Frage "Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen würden sie wählen?" gestellt werden. Durchgeführt werden sie, indem eine bestimmte Anzahl an Personen, die gewissermaßen als repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung dienen soll, persönlich oder telefonisch befragt wird.

>> Nehmen Sie doch gleich an unserer Umfrage teil: Schattenkabinette in Österreich, Ja oder Nein?

So denkt Wien über die Nationalratswahlen 2017

Wichtige Termine: Wahlveranstaltungen, Diskussionen

Hier finden sie einen Überblick über alle Sommergespräche, Wahlveranstaltungen der Parteien und TV-Duellen der Spitzenkandidaten. Diejenigen, die bereits ausgestrahlt wurden finden Sie auf Youtube

TV-Gespräche und Diskussionen der Spitzenkandidaten im Überblick

ORF-Sommergespräche mit Tarek Leitner

Puls 4-Sommergespräche mit Corinna Milborn

 TV-Konfrontationen der Spitzenkandidaten

TV-Duelle auf Puls 4

Montag, 11. September 2017 

  • 20:15 Uhr: Heinz Christian Strache vs. Matthias Strolz
  • 21:05 Uhr: Heinz Christian Strache vs. Ulrike Lunacek

Montag, 18. September 2017 

  • 20:15 Uhr: Christian Kern vs. Ulrike Lunacek
  • 21:05 Uhr: Christian Kern vs. Matthias Strolz

Montag, 25. September 2017

  • 20:15 Uhr: Sebastian Kurz vs. Ulrike Lunacek 
  • 21:05 Uhr: Sebastian Kurz vs. Matthias Strolz

Montag, 2. Oktober 2017 

  • 20:15 Uhr: Christian Kern vs. Heinz Christian Strache
  • 21:05 Uhr: Ulrike Lunacek vs. Matthias Strolz

Sonntag, 8. Oktober 2017 

  • 20:15 Uhr: Christian Kern vs. Sebastian Kurz 
  • 21:05 Uhr: Sebastian Kurz vs. Heinz Christian Strache

 TV-Konfrontationen im ORF

  • So., 17. Sept. 2017: 11.05 Uhr: Diskussion der nicht im Parlament vertretenen wahlwerbenden Gruppen 
  • Do., 12. Okt. 2017: 20.15 Uhr: TV-Konfrontation der Spitzenkandidaten ("Elefantenrunde")
  • Dienstag, 19. September, 20.15 Uhr: FPÖ – Grüne
  • Donnerstag, 21. September, 20.15 Uhr: SPÖ – NEOS
  • Dienstag, 26. September, 20.15 Uhr: SPÖ – Grüne
  • Mittwoch, 27. September, 20.15 Uhr: FPÖ – NEOS
  • Donnerstag, 28. September, 20.15 Uhr: ÖVP – Grüne
  • Dienstag, 3. Oktober, 20.15 Uhr: ÖVP – NEOS
  • Donnerstag, 5. Oktober, 20.15 Uhr: Grüne – NEOS
  • Montag, 9. Oktober, 20.15 Uhr: SPÖ – FPÖ
  • Dienstag, 10. Oktober, 20.15 Uhr: ÖVP – FPÖ
  • Mittwoch, 11. Oktober, 20.15 Uhr: SPÖ – ÖVP

Wahlveranstaltungen der Parteien: Termine

Wahlveranstaltungen der SPÖ

  • Donnerstag, 7. September: "Wahlauftakt mir Christian Kern. Messehalle Graz, ab 18 Uhr

Nationalratswahl Briefwahl, Wahlkarte oder Stimmzettel

Trotz des Umstandes, dass der Wahlkampf von bestimmten Persönlichkeiten - den Spitzenkandidaten dominiert wird, handelt es sich nicht etwa um eine Bundeskanzlerwahl oder um die Wahl einer Regierung: neu gewählt wird lediglich der Nationalrat. Dieser setzt sich aus 183 Sitzen (Mandaten) zusammen. Jene Partei, die am meisten Stimmen erhält, belegt nach der Wahl die meisten Sitze im Nationalrat. Zudem wird sie vom Bundespräsident mit Koalitionsverhandlungen beauftragt. Daraus sollte die Regierung hervorgehen. Eine Regierungskoalition kommt dann zustande, wenn die Koalitionspartner gemeinsam die Mehrheit, also über 50% der Mandate innehaben. Das hat zur Folge, dass die stimmenstärkste Partei nicht gezwungenermaßen Teil der Regierung sein muss; wichtig ist lediglich die Mehrheit der Mandate. So konnte 2000 die drittstärkste ÖVP mit der zweitstärksten FPÖ die Regierung Schüssel I bilden.

Wie wird gewählt?

Grundsätzlich ist jeder österreichische Staatsbürger ab dem 16. Lebensjahr wahlberechtigt. Um eine gültige Stimme abzugeben hat er drei Möglichkeiten:

  1. klassisch im Wahllokal
  2. per Wahlkarte
  3. oder, wenn man sich im Ausland befindet, per Briefwahl

Gewählt werden kann: am 15. Oktober 2017 von 08:00 - 17:00 Uhr!

Einen Wahlkartenantrag können Sie bis zum 11. Oktober schriftlich, oder bis zum 13. Oktober persönlich, beim für Sie zuständigen Wahlreferat, stellen!

Wahl im Wahllokal

Wahllokale sind nach Sprengeln organisiert. Wer keine Wahlkarte hat, muss wissen, welches Wahllokal er aufsuchen muss, um seine Stimme abzugeben. Dafür wird einige Zeit vor der Wahl eine Information an die Haushalte gesandt, aus der man entnehmen kann, in welchem Sprengel man sich befindet. Im Wahllokal selbst muss man sich ausweisen, um das Kreuzerl machen zu können. Gewählt werden kann am Wahltag zwischen 8 und 17 Uhr.

Wählen mit Wahlkarte

Ist man am Wahltag verhindert, so besteht die Möglichkeit, per Wahlkarte zu wählen. Damit kann man auch in Wahllokalen außerhalb des Wahlsprengels für welchen man eingetragen ist bereits vor dem Wahltag wählen. Beantragen kann man die Wahlkarte ab dem Tag der Wahlausschreibung. Dafür wendet man sich an die jeweilige Gemeinde entweder schriftlich oder persönlich, nicht jedoch per Telefon.

Briefwahl

Alternativ kann die Wahlkarte auch auf dem Postweg an die zuständige Bezirkswahlbehörde per Post zugestellt werden. Dazu muss sie bis um 17 Uhr des Wahltages bei der Behörde eingelangt sein. Dies ist vor allem für Auslandsösterreicher oder diejenigen, die sich zur Wahlzeit im Ausland befinden eine Option.

Nationalratswahl 2013 Ergebnisse

Die letzte Nationalratswahl fand am 29. September 2013 statt. Damals traten die Parteien NEOS und Team Stronach das erste Mal zur Wahl an, das letztere hat sich mittlerweile aufgelöst. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,9%, es gab 1,9% ungültige Stimmen. Die Auszählung der Wählerstimmen führte schließlich zu folgendem Ergebnis:

SPÖ: 26,82% - 52 Mandate

ÖVP: 23,99% - 47 Mandate

FPÖ: 20,51% - 40 Mandate

Grüne: 12,42% - 24 Mandate

BZÖ: 3,53%

NEOS: 4,96% -9  Mandate

Team Stronach: 5,73% -11 Mandate 

KPÖ: 1,03%

Sonstige: 1,02%

Das BZÖ musste aus den Nationalrat ausziehen, die NEOS und das Team Stronach schafften den Einzug.

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