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Nationalratswahl 2008

Koalitionsverhandlungen 2008

Die Koalitionsverhandlungen 2008 werden für die Wähler gemacht. Sehen sie sich die Optionen an und posten sie ihre persönliche Wunschkoalition.

ERSTELLEN SIE IHRE EIGENE KOALITION UND POSTEN SIE DIESE

Nach der Wahl: Die Koalitionsverhandlungen 2008 sind mitten im Gange und immer lauter werden die unzufriedenen Stimmen aufgrund der wenigen Alternativen. Für viele Wähler scheint nun eine Neuauflage der großen Koalition noch der bestmögliche Ausgang für die Koalitionsverhandlungen 2008 zu sein…

Enttäuschte Wähler

Die Wähler des rechten Lagers, vor allem die der FPÖ, sind enttäuscht, dass trotz so massiver Stimmenzuwächse die FPÖ weiterhin nicht mal als Verhandlungspartner in Frage kommt und andererseits die FPÖ sich strikt gegen ein Treffen mit dem, inhaltlich doch sehr ähnlichen, BZÖ verweigert. Wenn die FPÖ wieder gerne die Rolle der Oppositionspartei übernimmt, drohen die Wähler, welche der FPÖ ihre Stimme zwecks einer Regierungsbeteiligung gaben, bei der nächsten NR-Wahl wieder anders zu wählen.

 

Die BZÖ - Wähler

....sind derzeit noch nicht vollständig nach ihrem Wahlmotiv analysiert worden. In wie weit der Faktor Haider auch mit dem Wunsch einer Regierungsbeteiligung gekoppelt ist, scheint noch unklar. Das BZÖ kann sich wohl die meisten Regierungsalternativen vorstellen; erst vor kurzem wurde die Möglichkeit einer Schwarz-orange-grünen Regierung von Seiten des BZÖ präsentiert. Dass diese Regierungsform, gesetzt des Falls dass die Grünen noch ein Mandat durch die Wahlkarten bekommen, eine Mehrheit von einem Mandat hätte, stört das BZÖ dabei nicht. Im Moment wirkt das Motto: Regieren – auf Brechen und biegen.

Die grüne Alternative

Das Wahlziel klar verfehlt und dennoch bemüht um eine Regierungsbeteiligung, so treten die Grünen in die Koalitionsverhandlungen 2008 ein. Eine bevorstehende Führungsdiskussion und eine Grundsatzdiskussion innerhalb der Partei werden sich dabei wohl kaum vermeiden lassen! Denn sowohl eine „Kenia-Regierung“ als auch eine Minderheitsregierung mit dem BZÖ, werden sicher nicht alle im Klub der Grünen goutieren. Die Grünen drohen weiterhin zu stagnieren sollte eine Regierungsmöglichkeit für die Wähler nicht realistisch erscheinen.

Die Großparteien

…führen derzeit die ersten Koalitionsverhandlungen 2008. Große Verluste, ein wenig Rehabilitierung und zwei neue Spitzenkandidaten machen es für seriöse Redakteure schier unmöglich mehr als bloße Spekulationen anzuführen. Dass Faymann, auch aus politischem Kalkül, die ÖVP zu seinem Wunschpartner erklärt hat, macht es für Josef Pröll nicht einfacher diese Regierungsbildung anzustreben. Es wird sehr viel davon abhängen wie viele Posten Pröll in der ÖVP neu besetzt. Schüssel, Missethon und Bartenstein stehen für einen ÖVP-Kurs der nicht mehr viele Anhänger hat, auch im eigenen Lager. Erst nach einer abgeschlossenen „Sanierung“ der ÖVP können konkrete Koalitionsverhandlungen 2008 geführt werden! 


Die Verlierer der Wahl

Die Koalitionsverhandlungen 2008 finden ohne die Verlierer der Wahl statt. Sowohl die Liste Fritz als auch das LIF stehen wohl in fünf Jahren nicht mehr zur Option. Da beide Parteien in die Koalitionsverhandlungen 2008 eintreten wollten und beide dieses Ziel um mehr als 50% der nötigen Stimmen verpassten, können sie getrost als Verlierer der Wahl bezeichnet werden. Fraglich ist wie die knappen 4% der Wahlberechtigten, die sich für eine der beiden Parteien entschieden, in fünf Jahren wählen werden. Die Enttäuschung dieser Wähler wird wohl kaum durch eine mögliche große Koalition gemildert werden.


DIE WÄHLER SIND GEFRAGT. Posten Sie Ihre Koalition

Sie sind gefragt! Posten sie ihre Wunschkoalition und begründen sie diese. Stadt-wien.at wird nach einem Monat diese Daten veröffentlichen und öffentlich kommunizieren. Schließlich soll der Wille der Wähler durchgesetzt werden und nicht persönliche Interessen der einzelnen
 

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