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Nationalratswahl 2008

Briefwahl

Grundsätzliches zur BriefwahlWenn man am Tag der Wahl nicht am Wohnsitz sein sollte, kann man auch per Briefwahl wählen.

Briefwahl

Grundsätzliches zur Briefwahl

Wenn man am Tag der Wahl nicht am Wohnsitz sein sollte, kann man auch per Briefwahl wählen. 

Für die Briefwahl braucht man eine Wahlkarte. Die Wahlkarte kann man bei der Gemeinde, bei der man im Wählerverzeichnis eingetragen ist, beantragen. Dies ist ab dem Tag der Wahlausschreibung möglich.
Wenn man Auslandsösterreicher ist, kann die Wahlkarte bei der österreichischen Vertretungsbehörde im Ausland beantragt werden.
Die Wahlkarte wird ca. 3 Wochen vor dem Wahltag versendet.
Um zu wählen, muss man nicht bis zum Tag der Wahl warten. Man kann sofort nach dem Eintreffen der Karte wählen. 
In der Wahlkarte befindet sich  ein amtlicher Stimmzettel, ein gummiertes Wahlkuvert und ein Informationsblatt.

Wie wird die Briefwahl ausgeübt?

Der amtliche Stimmzettel wird aus dem Wahlkuvert genommen. Bei der Abgabe der Stimme müssen Sie darauf  achten, dass Sie nicht beobachtet werden und sich nicht beeinflussen lassen. Legen Sie den Stimmzettel in das Kuvert, verschließen Sie es und legen es in die Wahlkarte. Auf der Wahlkarte erklären Sie mit Ihrer Unterschrift, dass Sie die Stimme ohne Beeinflussung persönlich abgegeben haben. Mit der Unterschrift geben Sie die eidesstattliche Erklärung ab aus der Ihre Identität und der Zeitpunkt (Datum und lokale Uhrzeit) des Zurücklegens des verschlossenen Wahlkuverts in die Wahlkarte hervorgeht. Beachten Sie, dass die eidesstattliche Erklärung vor der Schließung des letzten Wahllokals in Österreich abgegeben werden muss. Hier sind insbesondere Zeitverschiebungen zu beachten, falls Sie ihr Stimme im Ausland abgeben. Kleben Sie die Wahlkarte zu und geben diese auf.
Die Wahlkarte muss spätestens am 8. Tag nach dem Wahltag bei der Bezirkswahlbehörde eintreffen. 

 

Autor: Iris Thalbauer

 

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