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Rauchverbot am Arbeitsplatz

Informationen über das Rauchverbot am Arbeitsplatz

Rauchen am Arbeitsplatz

Jetzt ist es so weit. Die Gesundheitsministerin plant ein striktes Rauchverbot am Arbeitsplatz. Also rein gesetzlich dass, was sich erwachsene Menschen im Grunde genommen laut den Regeln des friedlichen Zusammenlebens selbst ausmachen sollten.

Wenn also ein Nichtraucher im gemeinsamen Büro von vielen bösen Rauchern eingenebelt wird, und er sich nicht selbst eine rauchfreie Zone verschaffen kann, dann wird ihm diese spätestens beim Weg zum Kadi eingeräumt. Prinzipiell ist eine gesetzliche Verankerung des rauchfreien Büros zum Schutz der Nichtraucher zu begrüßen. Gibt es doch sogenannte Kettenraucher, die sich partout nicht von ihrer Kippe lösen können. Selbst, wenn der arme Nichtraucher daneben erstickt. Und tatsächlich fühlen sich laut Statistik Austria 527.000 Beschäftigte in Österreich durch den Kollegenrauch belästigt.

Um des Firmenfriedens willen, haben viele Firmen bereits Raucherzonen oder Raucherkammerl in ihren Bürogebäuden eingerichtet. Manche schwarze Firmenschafe reagieren aber auf das Klagen der nichtrauchenden Mitarbeiter unter dem Motto „Die sollen sich das selber ausmachen.“ ganz einfach gar nicht. Klappte bisher das Heischen um Rücksichtnahme nicht, dann hieß es „Rauch schlucken“.

Jetzt kann man aber das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz einfordern. Was gut ist, denn in allein in Österreich kostet das Passivrauchen 1.412 Tote pro Jahr. Trotz aller Härte für die Nikotinsüchtigen bringt das Rauchverbot doch auch etwas Gutes: Bewussteres Rauchen. Denn für jede Zigarette müssen sie das Büro verlassen und in eine Raucherzone wandern. Vielleicht gibt das ja dem einen oder anderen Raucher den Anstoß, doch mit der Qualmerei aufzuhören oder diese zumindest zu reduzieren. Denn immerhin sterben ca. 14.000 Österreich jährlich an den Folgen des Tabakkonsums.

 

Autor: Lisa Grüner

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