1. Stadt Wien
  2. Politik
Mehr Politik
Artikel teilen
Kommentieren
Politik

Karl Habsburg

Karl Habsburg meldet sich nun zu den Kandidaturversuchen seines Verwandten Ulrich Habsburg, der seit 2009 offiziell das Amt des österreichischen Bundespräsidenten anstrebt, zu Wort. Er spricht sich im Namen der 600 Mitglieder des Hauses Habsburg, deren Oberhaupt er als Enkel des letzten Kaisers ist, gegen die verfassungsrechtlich (1920) verankerte Unmöglichkeit in Österreich aus, als Mitglied eines regierenden oder ehemals regierenden Hauses bei den Bundespräsidentenwahlen zu kandidieren.

Karl Habsburg Lothringen

Karl Habsburg Lothringen meldet sich nun zu den Kandidaturversuchen seines Verwandten Ulrich Habsburg Lothringen, der seit 2009 offiziell das Amt des österreichischen Bundespräsidenten anstrebt, zu Wort. Er spricht sich im Namen der 600 Mitglieder des Hauses Habsburg-Lothringen, deren Oberhaupt er als Enkel des letzten Kaisers ist, gegen die verfassungsrechtlich (1920) verankerte Unmöglichkeit in Österreich aus, als Mitglied eines regierenden oder ehemals regierenden Hauses bei den Bundespräsidentenwahlen zu kandidieren.

Wie das Magazin NEWS berichtet, scheut sich Karl Habsburg nicht vor verbalen Angriffen gegen die österreichische Gesetzeshandhabung: „Mein Gott, wir Habsburger haben lange genug gewartet und oft genug darauf hingewiesen, dass diese Gesetze anachronistischer Unsinn sind.“ Und: „Bei der letzten Verfassungsreform hätte es zweifellos die Möglichkeit gegeben, die Habsburg-Gesetze dorthin zu verweisen, wo sie hingehören – nämlich in den Mülleimer.“
Scharfe Worte des 49 jährigen Karl Habsburg, der selbst Präsident der Paneuropa-Union in Österreich ist.

Ulrich Habsburg-Lothringen hatte schon 2009 eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof bezüglich einer Kandidatur als Habsburger bei den österreichischen Bundespräsidentenwahlen eingebracht. Diese wurde allerdings vom Verfassungsgerichtshof zurückgewiesen, Ulrich Habsburg müsste, um die Wahlgesetze anzufechten, eine Wahlanfechtung einbringen. Im Jänner 2010 gab Ulrich Habsburg bekannt, dass er diesen Weg auch einschlagen werde, das Resultat der Bundespräsidentenwahl anfechten und sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschrechte wenden werde.

Politische Unterstützung findet Habsburg in Alexander Van der Bellen, ehemaliger Parteivorsitzender der Grünen und in Heinz-Christian Strache, Vorsitzender der FPÖ.

Nun stellt sich auch Karl Habsburg Lothringen, der Familienchef der Habsburger Dynastie, an die Seite des aufstrebenden Ulrich Habsburg-Lothringen, der bisher als Bezirkssprecher der Grünen im Grünen Gemeinderat in Wolfsberg, Kärnten, tätig war.

Karl Habsburg-Lothhringen: „Als Familienchef finde ich das, was er macht, absolut richtig, denn er wendet sich doch nur gegen einen Unrechtszustand.“ Und: „ Ich werde ihm helfen, wo ich nur kann.“ Denn: „Was mit dem Hause Habsburg passiert, ist eine menschenrechtliche Altlast.“

Bildnachweis: austriantimes.at, kleinezeitung.at

Beteiligen Sie sich am Beitrag, wir freuen uns:

Kommentar hinzufügen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
weitere Meinungen

Es ist schon ganz richtig so, wenn man an dieser Reaktion noch heute merkt. Ein radikaler Schnitt musste damals geschehen. Wir können alle dankbar sein. In der Verfassung steht explizit "Der Adel ist abgeschafft". Alle sind gleich, "Bürger". Auch Herr Habsburg-Lothringen. Was für Unrecht ist denn geschehen, der französische König oder die Romanovs wurde ermordet.

, 05.07.2011 um 08:11

So nette ein mensch.. bekommt vor meine augen alles bestens!

Österreich braucht immer ein Habsburg!

, 15.01.2010 um 16:58
  1. Stadt Wien
  2. Politik