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Ist Korruption in Österreich an der Tagesordnung?

Korruption in ihrer schlimmsten Form bedeutet das Treffen einer unsachlichen Entscheidung. Ist Korruption in Österreich an der Tagesordnung? Ihre Meinung bitte dazu.

Korruption zum Frühstück

Sie gedeiht prächtig heutzutage – die Sumpfblüte der Korruption! Täglich zum Frühstück liefern uns die Medien den jeweils nächsten Korruptionsskandal. Vorschläge gibt es viele – allen voran von Politikern, was zu tun wäre, um diese einzudämmen. Bei den Lösungen sieht es dann schon deutlich bescheidener aus. Doch um welches Phänomen handelt es sich bei dieser Plage eigentlich? Dieser Frage soll im folgenden– jenseits aller Scheinmoral und Sonntagsreden - nachgegangen werden.

Korruption in ihrer schlimmsten Form bedeutet das Treffen einer unsachlichen Entscheidung - d.h. einer Fehlentscheidung - gegen Gewährung eines meist geldwerten Vorteils. Soweit so gut. Wer trifft nun eine solche korrupte Fehlentscheidung? Ein Unternehmer, der diese Fehlentscheidung dann anschließend am eigenen „Leibe“ zu spüren bekommt?  Wohl kaum, es würde sich für ihn nicht „lohnen“. Es muss wohl jemand sein, der Macht ohne eigene Verantwortung besitzt – ein Politiker oder Manager eines Großunternehmens beispielsweise. Beide leben ja bekanntlich im Schlaraffenland der Verantwortungslosigkeit. Hinter Beschlüssen von Gremien und Kollektiven wird der Ernst des Lebens in unserer heutigen Spaßgesellschaft für sie scheinbar vollständig zum Verschwinden gebracht, die Verantwortung des Einzelnen verdünnt sich homöopathisch.

Auch der Einzelne in unserer Spaßgesellschaft ist vermeintlich „sicher“, ihm wird ein bequemes Leben, soziale Sicherheit und eine schöne Pension versprochen. Dass diese „Sicherheiten“ durch Aufgehen im Kollektiv – durch „Brav-Sein“ - nur Illusionen sein können, nur bequeme Politiklügen, dämmert angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise nun wohl bereits dem Einen oder Anderen. Die Götzendämmerung im ach-so-menschlichen Sozialhilfe-Schlaraffenland naht. Wie positiv es doch immer geklungen hat das Zauberwort „sozial“. Wärme, Menschlichkeit, Wohlfühlen vermeinte man damit assoziieren zu müssen – und nun: das böse Erwachen, die Katerstimmung am Tag danach, die allgegenwärtige Korruption. Wie kann aus dem Einen das Andere folgen? Oder war das soziale Schlaraffenland der Verantwortungslosigkeit, der Kollektivierung am Ende doch nicht so positiv, wie allerorten geglaubt wurde?

Was blieb auf der Strecke im System der Macht ohne Verantwortung, des übermächtigen Sozialen und des Kollektiven? Es liegt wohl auf der Hand – der Gegenpol zum Kollektiv ist das Individuum. In der Denkweise des Sozialen, des Kollektivs grundsätzlich des Egoismus und der Gier verdächtig – von Religionen und Philosophen halbherzig als die Krone der Schöpfung gepriesen. Der Einzelne steht mittlerweile geknebelt von Regelungen über Regelungen – alle zu unserer „Sicherheit“ erlassen – ziemlich regungslos da. Und dann kommt es zu „Griechenland“. Die Menschen in einem Staat, gelähmt durch 40 Jahre Sozialismus,können nicht mehr. Die Kuh gibt keine Milch mehr, alle Unternehmer wurden konsequent „vergrault“, die Individuen ruhiggestellt, John Galt und die Männer des Geistes sind - wie in AynRand’sWelterfolg „Atlas Shrugged“ - im Streik. Es regiert das Mittelmaß, das Soziale, das Kollektiv – Sicherheit allerorten, ein vermeintliches Paradies! Und das Ergebnis? Wie einst bei der ebenfalls vom Gedanken des Sozialen überladenen Sowjetunion ist Elend! Und nun die Gretchenfrage an den geneigten Leser: war zuviel oder zuwenig Sozialismus die Ursache für das Erlahmen aller Eigeninitiative, für das Austrocknen der Quellen menschlichen Schaffensdranges?

Nach dieser Lektüre sollte diese Frage für den Leser allerdings einfach zu beantworten sein. Darum - nichts wie raus aus dem Sozialhilfe-Schlaraffenland, aus der kollektivierten und verantwortungslosen Spaßgesellschaft, aus all den „Sicherheiten“ und sonstigen leeren Politikerversprechen! Wir wollen unsere Freiheit wieder, wollen und können dem Ernst des Leben mit all seinen Gefahren die Stirn bieten, wenn man uns nur lässt!Und dafür übernehmen wir auch gerne wieder - jeder Einzelne von uns - die Verantwortung für unser eigenes Leben! Damit Macht und Verantwortung wieder zusammenwachsen. Die jetzige Situation wo sich die Macht in Politiker und Managerhände verabschiedet hat und wir mit der Verantwortung allein übrigblieben hat keine Zukunft mehr. Wir wollen nicht so enden, wie der pensionierte Herr Professor im folgenden YouTube-Video, dem jede Hoffnung auf Besserung der allgegenwärtigen, korrupten Zustände bereits abhanden gekommen ist.

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CATO

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weitere Meinungen

Cato hat vollkommen recht. Dieser Artikel trifft das Problem auf den Punkt. Leider stecken viele Menschen in Österreich den Kopf in den Sand. Wir leben im Land der Sozialschmarotzer, pfui, das muß ein Ende haben. Wie kommen die Bürger welche arbeiten dazu, diese Schmarotzer zu finanzieren?

, 25.09.2011 um 21:39
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