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Gesellschaft und Politik

Gesellschaft und Politik. Sinnkrise - unserer verweiblichten Welt fehlt die männliche Kraft des Zeus.

Gesellschaft und Politik

Sinnkrise - unserer verweiblichten Welt fehlt die männliche Kraft des Zeus

Wir alle wissen, wie ehemals männliche Welten in Schwierigkeiten geraten sind oder auch heute noch geraten – Fanatismus, Krieg und Umweltzerstörung ordnen wir seit Jahrtausenden dem Männlichen zu. Die ganze Sphäre der Gewalt eben, die wir heutzutage allerorten - auch in ihren geringsten Ausprägungen -bekämpfen.

Aber unsere demokratische, verweiblichte Welt hierzulande, wo niemand „diskriminiert“ werden soll, wo die einstmals gängige Ohrfeige als Erziehungspraxis heute oft schon einen Kriminalfall darstellen kann und wo aller Ernst des Lebens im Sozialhilfe-Schlaraffenland von Vater Staat weggezaubert wird! Wo das Soziale in aller Munde ist und politicalcorrectness allerorten unsere Sprache weichspült und alles Unerfreuliche unsichtbar macht. Wo die Polizei sich nur noch verprügeln lassen darf, aber  ernsthafte disziplinarrechtliche Schwierigkeiten drohen, wenn ein Polizist selbst prügelt.

Wo Zehnjährige in der Schule ausrasten und der gesamte Lehrkörper hilflos zusieht und in seiner Not nur die Polizei rufen kann. Die wiederum – wie oben erwähnt – ebenfalls ratlos angesichts eines gewalttätigen Zehnjährigen ist und ihrerseits die Rettung ruft, die dann nach dem Psychologen verlangt. Wo Ehemänner beim leisesten Verdacht von Gewalttätigkeit sofort „aus der Gesellschaft herausgenommen werden“, notfalls und sicherheitshalber auch ohne handfeste Beweise.

Wir alle sind stolz auf unsere Errungenschaften in Bezug auf Menschlichkeit. Wie kann eine solche „gute“ verweiblichte Welt nun vor einer derart existentiell tiefgreifenden Finanzkrise stehen? Wo liegt denn der Haken einer solchen Welt, die auf Gefühl, Sozialem, Gerechtigkeit und Diskriminierungsfreiheit aufbaut? Stimmt etwas nicht an unserem Menschenbild vom „bösen“ Mann und der „guten“ Frau? Hat das „gute“ Weibliche doch unbemerkt Schaden angerichtet? Hat all das auf die weibliche Wählermehrheit schielende, demokratisch-optimierte Schönsprechen erst unseren, jahrzehntelangen, kollektiven Selbstbetrug ermöglicht? Waren die bequemen Politikerlügen der letzten 40 Jahre vom immerwährenden Wohlstand durch Schuldenmachen doch zu billig? Und war die „böse“ Gewalt doch nicht nur negativ? Gab es auch die „gute“ Gewalt, die Kraft des Zeus, die entschlossene Kraft zum positiven Ziel,die uns heute fehlt?

Wir sprechen allerorten von Gefühlen, doch gefühlsecht ist heutzutage kaum noch etwas – Info - alles im öffentlichen Raum ist optimiert auf seine Wirkung. Politikerreden sind größtenteils von Meinungsumfragen und Spin Doktoren inspiriert. Aristotelisch-männliche Klarheit, auf ein wünschenswertes Ziel gerichtet, gibt es nicht mehr - allerorten nur Herumlavieren, Durchwursteln, Kompromisse und weibliches Taktieren, Nachgeben und Abwarten, Nihilismus und Dekonstruktivismus. Wir haben die negative männliche Gewalt besiegt und deren positive Seite, die geistige Klarheit und die daraus resultierende, männliche Gestaltungskraft verloren. Dafür bekamen wir das angenehme Erscheinungsbild und das Friedliche des Weiblichen, doch leider auch dessen Schattenseite: den Betrug, die Zwecklüge, die allgegenwärtige Korruption und die Täuschung. Der Überlebenskampf auf weibliche Art im Battaliond’Amour– mittels der Himmelsmacht der Liebe - erfordert eben auch harte Bandagen. Viele  geschiedene Ehemänner können ein Lied davon singen. Wenn keine Gewalt zum Einsatz kommen kann, dann muss eben Betrug in die Bresche springen.

Und dementsprechend stehen wir im verweiblichten Westen heute nicht ganz zufällig da: die schlimmste Finanz- und Wirtschaftskrise seit zwei Generationen , die Staatsschulden verantwortungslos überhöht, die unterkapitalisierten Banken nur ein scheinbar, sicherer Hort des Geldes, die Pensionsversprechungen ungedeckt, der Geldwert vom kommenden Gelddrucken bedroht, die Beziehungen zwischen Mann und Frau von Gerichtsprozessen durchsetzt. Und die Korruption grassiert dort wo Macht ohne Verantwortung zu finden ist – bei Politikern und bei Managern von Großunternehmen. Unsere Welt ist meist friedlich und gewaltfrei - aber wohin man sieht betrügerisch. Insofern ist unsere heutige Finanz- und Wirtschaftskrise in allerletzter Konsequenz eine Sinnkrise, die an unseren gesellschaftlichen Vorstellungen noch kräftig rütteln wird. So bewahrheitet sich für den Philosophen der Vers von cato: 

Der Mann hat gerne wenn es knallt,

fühlt sich nur sicher mit Gewalt.

Die Frau hingegen sie ist klug,

nimmt lieber Zuflucht zum Betrug.

Dementsprechend wäre uns nur zu wünschen, dass es uns als Gesellschaft gelingen möge, künftig die Vorteile der beiden Überlebenstaktiken, des Männlichen und des Weiblichen, zu nutzen und uns gleichzeitig vor den Schattenseiten der jeweiligen Taktik zu hüten. Im Moment jedenfalls wäre etwas weniger weiblicher Betrug und mehr positive männliche Kraft nötig, um unseren Karren aus dem Dreck ziehen zu können. Was uns als Gesellschaft bevorsteht ist wahrlich eine Aufgabe für einen Zeus oder einen Herkules. Um diese Kräfte (wieder) nutzen zu können brauchen wir jedoch zuerst ein realistischeres Menschenbild, das Mann und Frau nicht nur stereotyp Böse und Gut zuordnet, sondern das jeden einzelnen Menschen als Gut und Böse begreift. Da das Negative im männlichen Prinzip uns allen heutzutage nur allzu bewusst ist, muss unsere Vorsicht daher insbesondere dem Negativen im weiblichen Prinzip gelten. Das folgende YouTube-Video zeigt auf humorvolle Weise, dass dieses Wissen um die Gefahren des Weiblichen auch in Giuseppe Verdis Oper Rigoletto bereits vorhanden war.

Cato

Video
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weitere Meinungen

Damen und Herren der Wiener Stadtregierung!

Bekanntlich sind Deserteure "Fahnenflüchtige". Fahnenflucht wird zum Beispiel in Deutschland noch mit Gefängnis bestraft.

Was dagegen passiert in Wien, ein Denkmal soll für jene gesetzt werden!!

Mein Vater und viele andere Männer, die nicht freiwillig in den Krieg zogen, aber trotzdem für ihr Vaterland gekämpft und gelitten haben, drehen sich wahrscheinlich in ihren Gräbern um.

Jene, die ihre Kameraden im Stich ließen sollen jetzt noch geehrt werden, in welcher Welt leben wir???

Der 2.Weltkrieg war grauenvoll, die jetzigen Kriege sind es auch.....

.Die Botschaft für unsere Kinder und Jugendlichen ist jene, daß Fahnenflucht kein Vergehen , sondern lobenswert ist.

Quo vadis Österreich......

, 23.04.2012 um 12:27
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