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FPK Urabstimmung

Die Urabstimmung des FPK, ob man sich vom BZÖ loseisen und auf Bundesebene mit der FPÖ kooperieren soll ist am 16.1.2010 eindeutig entschieden worden: 90,15 % der Stimmen wurden für Uwe Scheuch gezählt. Die Reaktionen der Parteien, sowie die Zukunft der Kärntner FPÖ, erfahren sie hier.

Die Urabstimmung des FPK, ob man sich vom BZÖ loseisen und auf Bundesebene mit der FPÖ kooperieren soll ist am 16.1.2010 eindeutig entschieden worden: 90,15 % der Stimmen wurden für Uwe Scheuch gezählt. Die Reaktionen der Parteien, sowie die Zukunft der Kärntner FPÖ, erfahren sie hier. 

Uwe Scheuch trotze dem Korruptionsskandal (stadt-wien.at berichtete) sowie der Manipulationsaffäre. Mit 90% oder 311 von 345 Stimmen ist die FPK nun offiziell eine Arbeitsgemeinschaft mit der FPÖ; allerdings (vorerst) nur auf Bundesebene. Die Abstimmung selbst war von einigen undemokratischen Elementen gezeichnet: So durfte Uwe Scheuch selbst dreimal sprechen, während seine Kontrahenten mit leiser gestelltem Mikrofon und ausfallender Übertragung (für die BZÖ-Anhänger vor dem Saal) lediglich einmal sprechen durften. Doch was bedeutet dies nun für das BZÖ? Und: Es gibt immer noch eine Kärntner FPÖ! 

BZÖ Kärnten wird gegründet

Auch wenn Experten, wie der Politologe Peter Filzmaier, dem BZÖ nach dieser Niederlage einen langsamen Tod diagnostizieren: Noch gibt sich Frontmann Josef Bucher kämpferisch. Eine eigene Landesgruppe BZÖ Kärnten soll folgen, der rechtsliberale Weg weitergegangen werden.

FPÖ Kärnten kritisiert Uwe Scheuch

Der Landesobmann Abg. Harald Jannach hat die Kärntner Landesgruppe am 19. Jänner in Krumpendorf noch einmal eingeschworen. Bei der Mitgliederversammlung wurde eine Auflösung nicht diskutiert, denn: „niemand ist zur Auflösung bereit“. Wo keine zwei Meinungen da auch keine Diskussion. Nur allzu gut erinnert man sich hier noch an  Uwe  Scheuch, der 2005 die FPÖ mit dem Wechsel zum BZÖ „verraten“ habe. Außerdem wurde die Mehrheit von 90 % am Parteitag relativiert, „auf Gemeindeebene waren aber ein Drittel dagegen“ so angeblich im Bezirk St. Veit. Man darf gespannt nach Kärnten blicken, wo die FPÖ die FPK nicht will, obwohl das Ganze ja von der Bundes-FPÖ eingefädelt wurde. Spannende Wahlen erwarten uns!


Autor: Kajetan Strini

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