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EU Kommissar Johannes Hahn

EU-Kommissar Johannes Hahn referierte auf Einladung des ÖJCbeim traditionellen Neujahrsempfang des österreichischen Journalistenclubs

 

EU-Kommissar Johannes Hahn referierte auf Einladung des ÖJC 

 

Beim traditionellen Neujahrsempfang des österreichischen Journalistenclubs im Wiener Haus der Europäischen Union setzte sich EU – Kommissar Johannes Hahn mit der heimischen Medienlandschaft auseinander. Ein Vorschlag zur aktuellen Bildungsdiskussion, Medien als Thema oder Fach auch für Schüler, um eine kritische Auseinandersetzung zu lernen.
Ein europäisches Medienrecht hält Hahn noch für verfrüht und auch als nicht notwendig. Wir haben keine Gesamteuropäischen Medien von großer Wirkungsweise, es gibt kein Medium auf europäischer Ebene, welches uns sie „Knie schlottern“ lässt, so Hahn. Die mediale Vielfalt bezeichnete er als hohen Wert.

Kritische Worte findet Hahn für jene, die unsere Mitgliedschaft in der Europäischen Union in Frage stellen. „Wir sind Mitglied der EU und es gibt dazu keine Alternative. Die österreichische Bundesregierung stellt an die Österreicher und Österreicherinnen ja auch nicht die Frage, ob sie Mitglied in Österreich sein wollen“, so der EU Kommissar.
Die Anti – europäische Stimmung sei nicht konstruktiv. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an die Sanktionen vor ca. 10 Jahren.

In seiner Rede ging Hahn auch auf verschiedene Medien ein und bedauert, dass es in Europa noch nicht gelungen ist mit einem Medium eine gesamteuropäische Wirkung zu erreichen.
Der Vergleich CNN und Euronews zeigt, dass es hier schon erhebliche Unterschiede gibt und Europa Aufholbedarf hat. Als positiv bezeichnete er, dass viele Themen doch schon zeitgleich in vielen Ländern transportiert werden.
Abschließender Befund, ein europäischer Medienraum wird sich entwickeln und erst dann wird ein europäisches Medienrecht spruchreif.




 

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