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Pisa Studie

Die Pisa Studie als Maßstab für Bildung. Die PISA Studie der OECD sind internationale Schulleistungsuntersuchungen

Die PISA-Studien der OECD sind internationale Schulleistungsuntersuchungen, die seit dem Jahr 2000 in dreijährigem Turnus in den meisten Mitgliedstaaten der OECD und einer zunehmenden Anzahl von Partnerstaaten durchgeführt werden und die zum Ziel haben, alltags- und berufsrelevante Kenntnisse und Fähigkeiten 15-jähriger zu messen.

Schon vor Erscheinen der neuen Studie herrschte in Österreichs Bildungslandschaft Beklemmung, die Ergebnisse waren vorherzusehen.
Österreich erreichte von 34 OECD Ländern nur den 31. Platz und zwar im Bereich des Lesens. Fast ein Drittel der 15 – 16 jährigen kann nicht sinnerfassend lesen. Vor allem Migranten und Schüler aus sozial schlechter gestellten Familien erbringen schwache Leistungen. Natürlich werden Leistungen auch von Schulen stark geprägt und es kommt hier zu Unterschieden von bis zu mehr als hundert Pisa Punkten.
Sind die Ergebnisse beim Lesen desaströs, so liegt Österreich im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften zumindest beim Mittelfeld.

Unterrichtsministerin Claudia Schmid bezeichnete die Ergebnisse als niederschmetternd und präsentierte eine Zehn Punkte Reform Plan.
Unterstützung bekommt das österreichische Bildungssystem von prominenter Seite. Der ehemalige Finanzminister und Vizekanzler Hannes Androsch will ein Bildungsvolksbegehren ins Leben rufen und benötigt dafür 100.000 Unterstützungsunterschriften der österreichischen Bevölkerung.

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Textfassung: Theresia Zierler


 

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