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nichtsitzenbleiben

Wir dürfen nichtsitzenbleiben!. In der aktuellen Pressekonferenz gaben Beppo Mauhart und Jan Demner Details zum Volksbegehren preis

Wir dürfen nicht sitzenbleiben lautete der Appell von Beppo Mauhart, der kurzfristig für den erkrankten Hannes Androsch eingesprungen war. An seiner Seite war niemand geringerer als der Chef der, mit Abstand, erfolgreichsten Werbeagentur Österreichs, Jan Mariusz Demner von Demner, Merlicek und Bergmann. Im Rahmen der Pressekonferenz wurden noch einmal Ziele und Hoffnungen des Volksbegehrens pointiert, sowie das nicht sitzenbleiben wörtlich genommen...

Chancen, Hoffnungen und Gefahren

Das ein gesamtgesellschaftliches Thema wie Bildung alle Leute interessiert, sei nur die Chance, das Potential des Volksbegehrens. Die Hoffnung, dass viele Menschen nicht sitzenbleiben und tatsächlich aufs Magistrat gehen würden, das sei die Hoffnung, so Beppo Mauhart. Gleichzeitig betonte er, dass die Gefahr bestünde, dass die Leute zuhause bleiben würden, da das Volksbegehren schon so ein präsentes Thema in den Medien ist.
Mit Nachdruck formulierte Beppo Mauhart noch einmal seine persönliche Stellung zum Thema Bildung: Bildung ist die Zukunft und die muss Struktur gewinnen, denn sie ist ein Ausdruck von Generationengerechtigkeit
Die Bewegung solle nicht blenden, denn alle sind beteiligt; nicht sitzenbleiben, nicht nur Kopfnicken, sondern die vielen unterschiedlichen Anspruchsgruppen aufs Magistrat zu bringen, das sei die große Hoffnung.

Bemerkung: das Wort sitzenbleiben zusammen geschrieben, ist von der Redaktion so beabsichtigt geschrieben.

stadt-wien.at wird sich diesem Thema mit Beiträgen ausführlich widmen und ersucht alle Leser von Ihrem Stimmrecht fleißig gebrauch zu machen.  
 

Nicht sitzenbleiben als doppelter Aufruf!

Werbeguru Jan Demner brachte das analytische Denken in die Konferenz: Das Potential sind 6.870.000 stimmberechtigte Menschen, die Kunst sei es, das gesamte Potential anzusprechen. Österreich darf nicht sitzenbleiben sei daher der gemeinsame Nenner, in denen sich die vielen, unterschiedlichen Interessengruppen und Anspruchspersonen, angesprochen fühlen sollen. Menschen mit demselben Ziel haben oft komplett unterschiedliche Motivationen, dieses Ziel zu erreichen so Demner.
Deswegen ist Österreich darf nicht sitzenbleiben auch in seiner Doppeldeutigkeit ein gelungener Claim: Österreich soll nicht sitzenbleiben und die Chancen der Zukunft verbauen, deswegen dürfen die Österreicher nicht sitzenbleiben wenn es um die Sammlung der Unterschriften des Volksbegehrens geht.
 

Kommunikationsstrategie: Neue Medien

Da die Geldaquirierung ein laufender Prozess ist und kein fixer Betrag zur Verfügung steht, arbeitet die Agentur Demner, Merlicek u. Bergmann hauptsächlich auf den neuen, günstigen Medienkanälen. Auf eigenes Risiko wie Jan Demner einwirft, denn man könne nicht wissen welche Summe am Ende steht.
Sollte die gewünschte Summe von Hannes Androsch (Für eine gescheite Kampagne wären ca. zwei Millionen Euro zu aquirieren) erwirtschaftet werden, ist neben Youtube, Facebook und Twitter auch der Einsatz der klassischen Medien wie TV, Print und Radio angedacht. Das nichtsitzenbleiben kann man übrigens jetzt schon: Auf der Internetplattform www.nichtsitzenbleiben.at kann man schon jetzt seine Unterstützung mit Begründung kundtun. Im Stile eines echten Politikers fasste Jan Demner noch einmal den Aufruf in einen Satz: Es muss etwas weitergehen, in einem Land, in dem schon so viel weitergegangen ist.

Stadt-wien.at unterstützt die Initative Österreich darf nicht sitzenbleiben!   
 

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Ihr KommentarEin Bildungsvolksbegehren ist super, da gibt es aber ein großes ABER. Werden die Parteien sich einigen können? Wird eine echte Reform gemacht oder nur lauter Seifenblasen. Das andere Problem sehe ich bei den Lehrern. Die sind doch schon jetzt überfordert. Wenn die sich auf jeden einzelnen Schüler konzentrieren sollen, benötigen die Lehrer 6 Monate Ferien. Der nächste Punkt ist jener, die Kids haben heute keinen Respekt mehr vor den Lehrkräften, die sagen doch ganz klar, der kann mich am A.... ich lerne wann ich möchte. so schauts aus. Weiters wird immer davon gesprochen, die Ausländer und Migranten sollen deutsch lernen, na da kann ich nur lachen. Weiters ist die Technik und Computer mit daran schuld, dass die Kids nicht deutsch können, wie sollen sie das lernen, wenn es die automatische Rechtschreibung gibt. Weg mit der Technik und alles bei Kopf und handgemacht, so wird gelernt

, 03.02.2011 um 20:42
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