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Ruth Kainberger
Direkte Demokratie Text: Ruth Kainberger

Ergebnis zur Wiener Volksbefragung 2013: Die Wiener geben klare Antworten!

Die Wiener haben abgestimmt! Die konkreten Ergebnisse zur Wiener Volksbefragung 2013 sind eindeutig. Olympiabewerbung kommt nicht in Frage. Beim Parckpickerl soll das letzte Wort bei den Bezirken bleiben. Zustimmung fanden der Privatisierungsschutz und die Umsetzung erneuerbarer Energieprojekte.

Die Beteiligung liegt bei 29,5 %.

(Bisher ausgezählte Stimmen: persönlich abgegebene bei einer Annahmestelle und die ersten eingelangten Briefstimmen.)

  • Ergebnis FRAGE 1:

Bezirke sollen beim Parkpickerl das letzte Wort haben.

Wie soll die Parkplatzsituation und Lebensqualität für Bezirksbewohner/innen verbessert werden?

A) Es sollen für jeden Wiener Bezirk Parkraumregelungen eingeführt werden.
B) Es soll Lösungen für einzelne Bezirke geben (mit Berücksichtigung der Interessen der Nachbarbezirke)

Antwort A: 37,48 Prozent (98.935 Stimmen)
Antwort B: 62,52 Prozent (165.004 Stimmen)

  • Ergebnis FRAGE 2:

Die Wiener sind gegen eine Olympiabewerbung.

Soll sich die Stadt um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2028 bemühen?

Ja: 28,06 Prozent (82.940 Stimmen)
Nein: 71,94 Prozent (212.672 Stimmen)

  • Ergebnis FRAGE 3:

Die Wiener sind für den Privatisierungsschutz kommunaler Dienstleistungen.

Die kommunalen Betriebe bieten der Wiener Bevölkerung wichtige Dienstleistungen. Zum Beispiel Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Energie, Spitäler, Gemeindewohnbauten und öffentliche Verkehrsmittel. Sind Sie dafür, dass diese Betriebe vor einer Privatisierung geschützt werden?

Ja: 86,96 Prozent (258.758 Stimmen)
Nein: 13,04 Prozent (38.787 Stimmen)

  • Ergebnis FRAGE 4:

Zustimmung für die Umsetzung umweltfreundlicher Energieprojekte.

Soll die Stadt nach dem Beispiel der Bürger/innen-Solarkraftwerke weitere erneuerbare Energieprojekte entwickeln, die mit finanzieller Beteiligung der Bürger/innen realisiert werden?

Ja: 66,06 Prozent (185.417 Stimmen)
Nein: 33,94 Prozent (95.270 Stimmen)

 


 

Das Ergebnis kann sich noch geringfügig ändern. Brieflich abgegebene Stimmen müssen bis spätestens 18. März einlangen. Das Endresultat der Volksbefragung wird erst dann feststehen. Insgesamt waren rund 1,15 Mio. Wiener zur Wahl zugelassen.

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