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Bildungsvolksbegehren Unterschreiben

Bildungsvolksbegehren Unterschreiben, bis zum 10. November ihre Unterschriften abgeben. Österreich darf nicht sitzen bleibenAufstehen und Hingehen, Startschuss für das Bildungsvolksbegehren

Österreich darf nicht sitzen bleiben

Aufstehen und Hingehen, Startschuss für das Bildungsvolksbegehren
Es ist soweit: Mit Kernforderungen wie der Abschaffung des Sitzenbleibens, einer gemeinsamen Schule bis zum Ende der Schulpflicht und mehr Geld für die Universitäten ist der offizielle Startschuss zum Bildungsvolksbegehen gefallen.
Auf den Gemeindeämtern/Bezirksämtern liegen die Listen zum Unterschreiben des Bildungsvolksbegehrens auf. Und ab jetzt wird sich zeigen, mit welcher Vehemenz die österreichische Bevölkerung eine umfassende Bildungsreform einfordert. Eine tiefgreifende Bildungsreform, die den gesamten Bildungsbogen umfasst: vom Kleinkind angefangen, der Vor- und Volksschule über die höheren Schulen bis hin zu den Fachhochschulen und Universitäten und der Erwachsenenbildung.
Alle Stimmberechtigten können dann bis zum 10. November ihre Unterschriften abgeben.

Ex-Finanzminister Hannes Androsch hofft als Initiator auf regen Zulauf und mindestens 850.000 Unterstützer.
Für die Stimmabgabe ist unbedingt ein amtlicher Lichtbildausweis (Pass, Führerschein) notwendig.

Details zur Unterschrift
Das „Volksbegehren Bildungsinitiative“ startet mit einem Sockel von rund 52.000 Unterstützungserklärungen. Das unter den vier Bildungsvolksbegehren bisher erfolgreichste war das zur Abschaffung der 13. Schulstufe im Jahr 1969 (mit rund 339.000 Unterstützern, was fast 6,8 Prozent der Stimmberechtigten entsprach). Für eine Senkung der Klassenschülerhöchstzahl unterschrieben 1989 rund 219.000 Österreicher (3,93 Prozent), das „Bildungsoffensive- und Studiengebühren-Volksbegehren“ fand 2011 rund 174.000 Unterstützer (2,98 Prozent).

Das Volksbegehren liegt zwischen 3. und 10. November in den Gemeinde- und Bezirksämtern auf. Diese müssen in der Eintragungswoche zumindest von 8.00 bis 16.00 Uhr und an zwei Werktagen zusätzlich bis 20.00 Uhr geöffnet sein, am Wochenende von 8.00 bis 12.00 Uhr (in Gemeinden ab 2.500 Einwohnern), in kleinen Orten mindestens zwei Stunden lang.

Zusätzlich dazu ist auch eine Unterschrift mittels Stimmkarte möglich. Diese muss bis spätestens 8. November (12.00 Uhr) beim zuständigen Gemeinde- bzw. Bezirksamt beantragt und persönlich (oder durch eine bevollmächtigte Person) abgeholt oder bis spätestens 6. November (für die Postzustellung) schriftlich angefordert werden. Quelle: ORF on
Weitere Informationen unter:

www.nichtsitzenbleiben.at

 

 

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