
Zeit, für einen Eintrag in mein Tagebuch……
Was hätten wir immer zu reden, wenn es nicht das sich ständig wechselnde Wetter gäbe.
Gerade heute stehen wir wieder kurz vor einem Wetterwechsel. Ein Wechsel, den eigentlich niemand will. Nämlich von wohligen 30 Grad auf arschkalte 13 Grad. Mittwoch soll es soweit sein.
Gut, die Hitze der letzten Woche war fast unerträglich. Gestern konnte man sich nicht weit genug aus dem Fenster lehnen um frische Luft zu spüren. Man war dankbar. Ich nahm die Hitze relativ gelassen, obwohl ich persönlich sehr darunter leide, aber der viele Regen vor der Hitzewelle war halt auch nicht lustig. Die kurze Verschnaufpause für Mensch, Schirm und Gummistiefel ist Mittwoch vorüber. Sagen die Prognosen.
Einmal hin, einmal her, keine durchschnittlichen Temperaturen für die entsprechende Jahreszeit. Die Aschewolke sei schuld, sagen die einen. Stimmt gar nicht, sagen die anderen. Die Aschewolke beeinflusst unser Wetter überhaupt nicht. Es müssten die Gase bis in die Stratosphäre gelangen, damit die Temperatur um ungefähr einen halben Grad gesenkt würde. Das zum Thema nachhaltige Veränderung. Die Aschewolke wird in der Folge schlichtweg ausgewaschen. Und aus.
Der Wiener jammert schon einmal prinzipiell. Wie es geregnet hat, war es eben zu nass, es gab zu wenig Licht und zu kalt war es obendrein.
Letzte Woche war es zu heiß, zu schwül und überhaupt unerträglich und für die Jahreszeit VIEL zu heiß. Am Mittwoch kommt die große Veränderung. Das heißt zurück zum Start. Es wird wieder nass und bedeutend kühler. Die praktischen Ärzte können sich ihre desinfizierten Hände reiben, denn Patienten wird es genügend geben.
Das Wetter ist immer ein Thema. In der Tageszeitung wirft man meist einen Blick darauf und hofft, viele Sonnensymbole ausnehmen zu können. Nach den stündlichen Nachrichten im Radio folgt immer der Wetterbericht. Man ertappt sich auch da kurz innezuhalten, um den Verlauf des Wetters nur ja nicht zu versäumen. Man will ja richtig gekleidet sein und vor allem einen Regenschirm mit im Gepäck haben, sollte sich der Himmel ergießen.
Unlängst war ich mit meinem Jüngeren im Donaupark, als es mehr als heftig zu schütten begann. Dreist trödelten wir zuerst herum, um hernach dafür schwer bestraft zu werden. Als es zu regnen begann, waren wir nur 200m vom Auto entfernt. Wir rannten um unser Leben und haben es trotzdem nicht geschafft. Ich sage nur – Wetlook vom feinsten, leider hat es niemand gesehen. Wir waren nass bis auf die Unterhosen, als hätte jemand über unseren Köpfen ein Fass voll Wasser entleert. An jeder Ampel erntete ich mitleidige Blicke. Hoffentlich lag es nur an den klitschnassen Haaren. Zu Hause lachten wir dann, es war richtig aufregend.
Nass war ich letzten Samstag auch, aber vor Hitze. Frisch geduscht stieg ich ins Auto meiner Freundin, um auf die Thaliastraße zu fahren. Es war mein großer Tag. Ich entledigte mich meines LG New Chocolate Handys. Ein Alptraum, dieses Teil. Kaufen Sie sich es nur ja nicht! Ich tauschte es in ein Nokia Handy. Simpel. Ohne Schnick-Schnack. Ohne Schiebemechanismus, ohne Touchscreen, leicht, robust, einfach zu bedienen. Was für ein Gefühl!
Dennoch. Geschwitzt habe ich, dass ich im Geschäft sogar eine Küchenhandtuchrolle angeboten bekommen habe. Peinlich eigentlich. Aber ich hab jetzt ein Nokia Handy und das Wetter ist, wie es eben ist. Gibt eh nur falsche Kleidung, oder so ähnlich….

Permanente Haarentfernung und Hautpflege