
Zeit, für einen Eintrag in mein Tagebuch.....
Ich weiß momentan nicht worüber ich mich mehr aufregen soll: sind es meine verknitterten, hängenden Augenlieder nach dem Aufwachen, meine geschwollenen Knie, dass die Milka-Schokolade nicht mehr wie früher in der Alufolie eingewickelt ist, dass ich im Badezimmer mit meinen Abschminkpads den kleinen Mistkübel immer verfehle und mich dann doch wieder bücken muss, dass mein Älterer am liebsten A.L.L.E.S. von Tom Ford hätte (OTon: er findet es „Gottes“), dass mein Tag 48 Stunden haben sollte, dass mein Jüngerer zwar wirklich beeindruckende Zaubertricks kann und wunderschön zeichnet, in einem deutschen Satz aber mindestens zwei Rechtschreibfehler macht, dass acht Paar Schisocken natürlich nach dem Waschen einzeln herumliegen (natürlich neben anderen Bergen von Wäsche), alle gleich aussehen– ok bis auf das 46er Paar - oder was weiß ich.
Schifahren war wieder einmal herrlich. Schnee vom Feinsten, fast immer Sonne, herrliches Panorama, glitzernde Schneekristalle in der Luft (der Romantischste aus unserer Gruppe hat uns auf dieses Naturschauspiel aufmerksam gemacht – danke dafür), Apres Ski – eh klar und dass es schweinekalt war – ja, da kann man halt nichts machen. Wo ein Willi ist, da ist ein Weg. Also der Birnenschnaps. Sehr lecker. Wir haben in dieser Schiwoche von Judith (Wahnsinnsmädel - solche Dirndln braucht man im Service auf einer Hütte!) auf der Monkei-Alm gelernt, wie man den Spieß, der in dem Birnenstück steckt, mit dem Kinn in den Mund hieft. Klingt schräg, ist es auch – mörder Effekt garantiert.
Gesund war sie nicht die Woche, das ist ziemlich fix. Das einzig Gesunde war die frische Luft. Ob Schifahren mit 40 Plus noch wirklich gesund ist, frage ich mich immer nach solch einer Woche, fühle mich nämlich 10 Jahre älter. Gut, vielleicht ist das tägliche Tanzen (3 Stunden!!) nach dem Schifahren an der frischen Luft und/oder der viele Alkohol daran schuld. Keine Ahnung!
Nach dem üppigen, sehr, sehr guten Abendessen in einem Hotel mit allerbesten Service (Reinhard for president!) führten wir heuer erstmals eine Spielrunde mit allen Gruppenmitgliedern ein. Sprich Erwachsene und Kinder. Es war wirklich amüsant, lehrreich und kurzweilig. Das neue Dream-Team in Sachen Dixit heißt Karli und Susi, die mit dem gelben Holzhasen den anderen nicht nachkamen. An das Spiel, das von einem französischen Kindertherapeuten mitentwickelt wurde, mussten sich die beiden erst langsam gewöhnen.
Im Klartext heißt das: die Spiele Nobody is perfect (Ziel ist es die Leute in die Irre zu führen – habe einmal gewonnen – Überraschung!) und Dixit (lat. Er hat gesagt) sind mehr als zu empfehlen. Spielspaß garantiert.
Jetzt geht es wieder los mit dem zweiten Schulhalbjahr, mit dem Alltag – aber auch noch mit einigen Bällen, Geburtstags-, und Faschingsfeiern. Mein nächster Event findet in 4 Tagen statt: mal sehen ob ich bis dahin wieder halbwegs hergestellt bin. Ich hoffe es, denn die Konkurrenz schläft nicht.
Also Leute: lasst es ordentlich krachen, die Fastenzeit (räusper) steht ins Haus. Lei Lei!

Permanente Haarentfernung und Hautpflege