
Zeit, für einen Eintrag in mein Tagebuch……
Es gibt nichts, das es nicht gibt. Meinem Freund K ist eine unglaubliche Geschichte widerfahren, die ärger nicht sein kann.
K ist ein Autofahrer und entschließt sich – um es ein wenig stressfreier zu haben – gemeinsam mit seiner Tochter, für eine Fahrt mit der U-Bahn. Er kauft sich am Ticketautomaten eine Fahrkarte und bezahlt mit seiner Bankomatkarte, die er erst vor drei Wochen neu zugeschickt bekommen hat.
Sie fahren gemütlich 5 Stationen, bis ihm auffällt, dass er – ach du Schreck – seine Bankomatkarte im Ticketautomaten hat stecken lassen. So schnell es die Öffis erlauben, zurück zum Start und im Laufschritt zum Automaten.
Keine Karte mehr da. Eins, zwei, drei, Chance vorbei. Also wählt K die Hotline-Nummer der Bank und lässt seine gestohlene Karte sperren. Für K natürlich ärgerlich, aber trotzdem irgendwie abgeschlossen und K wartet auf seine neue Bankomatkarte, die ja – wie üblich – per Post zugesandt wird.
Die kommt dann auch. K löst sie vom Klebestreifen, steckt sie in sein Portmonnaie und wartet auf seinen neuen Code, der wiederum per Post zugeschickt wird und in den drei folgenden Tagen eintreffen sollte. So ist es dann aber doch nicht.
Stattdessen wird K von seiner betreuenden Bank angerufen und benachrichtigt, dass 7000,-- Euro von seinem Konto abgehoben wurden.
Was geschah zwischenzeitlich? Ein Typ X zog die Bankomatkarte aus dem Automaten und recherchierte laut K´s Namen nach dessen Adresse. Dort hat er sich auf die Lauer gelegt, bis die Post die wertvolle Fracht brachte und holte mit List und Tücke aus den neuen Postkästen, wo jedermann etwas rausfischen kann, das Kuvert der Bank mit der neuen Bankomatkarte. Vorsichtig öffnete er das Kuvert und löste die neue Karte vom Klebestreifen ab und klebte stattdessen die alte Karte darauf. Vorher hat er die Unterschrift auf der Rückseite mit einem perfekten weißen Streifen überklebt. Das Kuvert hat er wieder reingeschmissen. Vielen Dank auch.
Drei Tage später klaute er dann den neuen Code auf dieselbe Art und Weise und los ging es mit dem Abheben. K stand dann in der Bank mit seiner ursprünglichen – sprich alten Bankomatkarte und packte die Welt nicht mehr.
Es ist ja auch wirklich so was von dreist und schlichtweg erschreckend.
K kommt mit einem blauen Auge davon, weil die Versicherung zahlen wird. Geschockt ist er aber allemal. Der Typ X wurde – wie jeder – bei der Behebung beim Bankomaten fotografiert und jetzt polizeilich gesucht.
Hoffentlich findet ihn die Polizei und legt ihm das Handwerk. Solche Menschen dürfen nicht ungeschoren davonkommen.
Also – aufpassen ist die Devise!!

Permanente Haarentfernung und Hautpflege