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Probleme in der Partnerschaft: Was tun?

Jede Beziehung kennt Höhen und Tiefen: An manchen Tagen wähnt man sich in einer glücklichen Beziehung, an anderen wiederum kreisen die eigenen Gedanken um Trennung. Doch an Problemen in der Partnerschaft kann man nicht nur verzweifeln, sondern auch wachsen. Wenn Paare sich Partnerschaftsproblemen stellen und Möglichkeiten zur Bewältigung in Betracht ziehen, können sie gestärkt aus der Krise hervorgehen. Denn Probleme in der Partnerschaft bedeuten nicht zwangsläufig das Beziehungsende... Kommunikation ist der Schlüssel, um Probleme in der Partnerschaft lösen zu können! Wie? Hier verraten wir's Ihnen!

Streitendes junges Paar
© F. Kolja Lenz/pixelio.de |

Wenn man davon ausgeht, dass jede zweite Ehe geschieden wird (in Ballungszentren ist die Scheidungsrate noch höher) kann man sagen, dass es eine besondere Leistung ist, eine Ehe/Partnerschaft dauerhaft zufrieden und erfüllend aufrecht zu erhalten.

Beziehung in Gefahr 

Meiner Meinung nach geben Menschen zu schnell eine Beziehung auf, weil sie mit bestimmten Problemen nicht umgehen können, ohne vorher eine der vielen Möglichkeiten, die uns unser gesellschaftliches System bietet, zu nützen.

(Dies sollte auch keine Frage des Geldes sein, da es viele Beratungsstellen gibt, wo ein Team von ausgebildeten Psychologen und Therapeuten Hilfestellungen anbietet, ohne dafür ein Honorar zu verlangen.)

Auch ich bin in einer solchen Beratungsstelle tätig, die seit über 20 Jahren besteht, und ich bin immer wieder überrascht, wie wenig publik dies zu sein scheint.

Wie Partnerschaftsprobleme entstehen und was Sie tun können, um sie zu lösen

Doch zurück zum eigentlichem Thema: Oft sind es die kleinen Dinge, die im Laufe einer Beziehung zu einem Monsterproblem heranwachsen. Missverständnisse durch fehlende oder "falsche" Kommunikation, fehlendes "aktives Zuhören" oder den Glauben, man wisse bereits alles über den Partner, ohne auf sein mögliches Veränderungspotential zu achten uvm. – um nur einige solcher Missverständnisse zu nennen. Doch leider scheint für viele Personen der Weg der Trennung der einfachere Weg zu sein.

Der Schein trügt jedoch, denn die Probleme und Muster werden von Beziehung zu Beziehung geschleppt. Auf längere Sicht erscheint es mir ziemlich mühsam und frustrierend, sich immer wieder von einem einst geliebten Menschen trennen zu müssen, auf die Suche nach einem neuen passenden Gegenüber zu gehen, um dann doch wieder beim gleichen Thema zu landen.

Möglichkeiten zur Bewältigung: Kommunikation  

Warum sich also nicht gleich den Themen widmen, die hinter den "Streitauslösern" stehen…

…um Seite an Seite seine Persönlichkeit als Individuum zu leben, und doch in einer Einheit verwurzelt zu sein.

Stellen Sie sich Problemen in der Partnerschaft und lösen Sie Konflikte in der Beziehung, indem Sie Partnerschaftsprobleme zur Sprache bringen. Ihre Partnerschaft wird dafür eine umso glücklichere sein! Denn Kommunikation ist der Schlüssel zu einer guten Beziehung... 

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Sehr geehrte Frau Dworak,
dieser Artikel ist genau die Beschreibung unserer Lebensgemeinschaft. Für Freunde und Bekannte sind wir das "Vorbild" Paar, da wir seit 20 Jahren zusammen sind obwohl wir so unterschiedliche Charaktäre haben (Unterschiede ziehen sich an?) Doch der Schein trügt! Unser Problem ist, dass wir nicht mehr richtig miteinander reden können. Er möchte mehr Spannung und Intensität in der Beziehung. Ich möchte ja das selbe, muss aber zugeben das ich von mir aus nicht´s unternehme. Es drängt sich immer mehr die Bezeichnung "Gefühlskälte" auf. Irgendwie war das bei mir schon immer so, dass ich andere Menschen nicht Berühren möchte, auch nicht meinen Partner! Mir ist einfach nicht wohl dabei - ich weis auch nicht! Natürlich war am Anfang der Beziehung mein Partner derjenige der die Initiative ergriffen hat, er hat mich regelrecht mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet. Das war auch die schönste Zeit - so ungestühm! Mit den Jahren kam dann der Alltagstrott und plötzlich wollte mein Partner auf einmal das ich die Initiative ergreife. Ich verstehe ihn schon, er fühlt sich nicht geliebt und empfängt keine Zuneigung. Eine Zeit lang dachte er ich hätte einen anderen - was absolut nicht stimmt. Es gab immer wieder Spannungen weil es ihm irgendwann reichte - so richtig streiten kann er nicht mit mir, weil ich es hasse zu schreien bzw. unkontrollierte verbale Äußerungen, es sind eher nur Diskussionen die damit enden das ich versuche mich zu ändern und mir mehr mühe gebe - das natürlich nur eine Zeit lang gutgeht. Dieses Spiel wiederholt sich immer öfter und nun ist es wieder soweit das ein kleiner Auslöser wieder den Stein ins rollen gebracht hat. Er ist beleidigt weil ich mit meiner Mutter Verwandte besuchte und später heim kam - ok es war sehr kurzfristig und habe ihn nicht richtig informiert. Jetzt kommt es mir vor er wäre eifersüchtig weil ich mit für meine Familie zeit genommen habe. Er sagte nur: du macht deine Sachen und ich meine! Er redet nur das notwendigste, hebt nicht ab wenn ich ihn anrufe, geht einfach fort ohne zu sagen wohin u.s.w. Jetzt weis ich nicht mehr was ich tun soll. Er glaubt mir nicht mehr das ich mich wirklich ändern werde und ich kann´s ihm nicht verübeln. Ich weis nicht voran´s liegt aber er hat Erwartungen die ich ihm nicht erfüllen kann.
Schön langsam krieg ich wirklich Depressionen!
Könnten Sie mir bitte eine Adresse oder Tel.Nr. geben von Beratungsstellen die kein Honorar verlangen?
lg. Monika

, 28.02.2010 um 09:05
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