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Hochzeit Text: Stadt-Wien.at Redaktion

Brautkleider - Hochzeitskleider

Die perfekte Hochzeit - davon träumen viele Bräute in spe bereits seit frühen Kindheitstagen. Dabei spielt das richtige Brautkleid eine fast ebenso wichtige Rolle wie der richtige Bräutigam. Damit es auch wirklich der angeblich schönste Tag im Leben wird, sollte man sicher daher vor der Kaufentscheidung gründlich informieren.

Brautkleid Meerjungfrau - Schmal - Duchesse
© Lasposa - Elfenkleid - Pronovias |

Type und Stile: Welches Brautkleid passt zu mir?

Gewagt und sexy oder doch lieber konservativ und zugeknöpft: Hochzeitskleider gibt es bereits in allen erdenklichen Stilrichtungen. Von Rocker-Braut bist hin zur Märchenprinzessin ist für jeden Typen etwas passendes dabei. Das wichtigste ist jedoch, dem eigenen Stil treu zu bleiben. Das Hochzeitskleid sollte Ihrem Typ entsprechen und die Persönlichkeit unterstreichen. Denn keine Braut sollte sich an dem wohl schönsten Tag ihres Lebens unwohl oder verkleidet fühlen. Grob kann bei Brautkleidern zwischen folgenden Stilen unterschieden werden:

  • konservativ: Als konservativ gelten vor allem jene Kleider, bei denen Oberkörper und Arme möglichst bedeckt sind. Bei traditionellen, kirchlichen Trauungen etwa, wird oft auf Modelle mit Ärmeln, nur wenig (bis gar kein) Dekolleté und bedeckten Schultern zurückgegriffen.
  • klassisch: Ein klassischer Schnitt ist zum Beispiel die A-Linie mit eng anliegendem Oberteil und leicht ausgestelltem Rock. Auch das Empire-Kleid zählt inzwischen zu den Klassikern unter den Hochzeitskleidern. Durch die hohe Taille unterhalb der Brust und dem fließend fallenden Rock schmeichelt es jeder Figur. Weitere Klassiker sind das Meerjungfrauen-Kleid, dessen schmale Silhouette sich erst ab dem Knie weitet, sowie die Duchesse-Linie, der das typische Prinzessinnenkleid mit schmalem Oberteil und weit ausgestelltem Rock verschrieben ist.
  • sexy: Wer’s lieber neckisch mag, bevorzugt wahrscheinlich knappere Schnitte à la Dekolleté und Beinfreiheit. Dabei schließen sich sexy und elegant nicht zwangsläufig aus. Auch körperbetonte Kleider können - wenn sie der Figur und auch dem Rahmen der Hochzeit entsprechen - edel wirken. 
  • avantgardistisch: Der Trend in Richtung avantgardistischer Brautmode hat vor allem in den letzten Jahren immer mehr Anhängerinnen gefunden und ist bei den Modeschöpfern der Haute Couture sehr beliebt. Unter den Sammelbegriff kann alles mögliche fallen, von langen Glockenärmeln oder aufwendigen Perlenbesätzen im Charleston-Stil bis zu mehrschichtigen Tülloberteilen - Avantgarde ist, was heraussticht!

Hauteng oder ausgestellt voluminös? Schulterfrei oder doch lieber langärmelig? Mit oder ohne Schleppe? Auch innerhalb der einzelnen Stile sind die Variationen grenzenlos! Worauf allerdings stets geachtet werden soll ist, dass Brautkleid und Location der Trauung zueinander passen. Also bitte keine bauchnabeltiefen Einblicke in der Kirche!

Brautkleider in Wien kaufen

FLOSSMANN Braut und Abendmoden
Riemergasse 11/ Mezzanin, 1010 Wien
+43 1 512 01 66

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Sonnenfelsgasse 13, 1010 Wien
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Schwarzenbergstraße 1-3, 1010 Wien
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Brautkleid A-Linie - Spitzen sexy
© Pronovias | Konservativ - Sexy - Klassisch

Preisklassen

Ein schönes Kleid muss nicht teuer sein. Günstige Hochzeitskleider findet man etwa bei Abverkäufen, auch lagernde oder Modelle und ältere Kollektionen werden oft verbilligt angeboten. Der Preis für ein und dasselbe Kleid kann je nach Händler variieren, außerdem bieten die meisten Marken, die auf Brautmode spezialisiert sind, Kleider in unterschiedlichen Preiskategorien an, viele führen neben einer Standard-Kollektion auch noch eine günstigere oder eine Luxuslinie. 

  • unter 800 Euro zB. von Pronovias (gesehen bei Vondru), Lilly (bei Wedding Center) Pronuptia (bei Fine Dress)
  • 800 - 1500 Euro zB. von Avenue Diagonal, Enzoani (beide gesehen bei Sposa), Justin Alexander, Nalejo (beide bei Brautmode Stern), Sincerity, Pronovias (beide bei Steinecker)
  • 1500 - 2500 Euro zB. von Pronovias, La Sposa (gesehen bei Sposa), St. Patrick (bei Brautmode Stern)
  • 2500+ Euro zB. von Rosa Clará (gesehen bei Steinecker) und bei High-End Designern wie Elie Saab (gesehen bei Flossmann), Oscar de la Renta oder Vivienne Westwood.
Video

Beliebte Marken für Brautkleider:

Pronuptia - La Sposa - Pronovias - Sincerity - Elfenkleid

Gustieren kann man auch ganz gut bei Pinterest oder Tumblr - leider ist es aber dann oft schwierig herauszufinden, wo man das Hochzeitskleid tatsächlich kaufen kann.

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Der Stoff aus dem Träume sind

Der beste Stoff für ein Kleid variiert je nach Schnitt und Stil hängt aber auch von den persönlichen Vorlieben der Trägerin ab. Während Spitze seit Urzeiten als Renner in der Brautmode gilt, ruft allein der Gedanke an das fein geknüpfte Gewebe auf nackter Haut bei so mancher Dame Gänsehaut hervor.

Stoffe aus Kunstfasern sind leichter, doch weniger atmungsaktiv, während Naturfasern zwar luftig aber gleichzeitig oft schwer sind. Neben ausgefalleneren Modellen aus Neopren oder sogar Brautkleider aus Toilettenpapier sind die am häufigsten verarbeiteten Materialien bei Hochzeitskleidern Organza, Chiffon, Seide, Satin und Spitze. Auf den ersten Blick oft kaum zu unterscheiden, weist jeder Stoff unterschiedliche Eigenschaften auf.

Organza: Ursprünglich aus Seide hergestellt, besteht der glänzend transparente Organzastoff heute meist aus Nylon oder Polyester. Das dünne aber feste Material erinnert in seiner Beschaffenheit an Chiffon und wird meist für Röcke oder Ärmel verarbeitet, oft auch in mehreren Schichten.

Chiffon: ist ein feines, leichtes Gewebe mit einer rauen Oberfläche. Es ist sehr empfindlich und wird - wie Organza- mehrlagig verwendet.

Seide: Ein weiterer Klassiker unter den Stoffen für Hochzeitskleider ist nach wie vor die Seide. Dünn und schimmernd fällt sie leicht und bietet hohen Tragekomfort.
-Satin: Satin ist dicker und schwerer als Seide, fließend weich und glänzend. Weil Satin fester ist als Seide, neigt er auch weniger zu Falten und ist pflegeleichter als die Naturfaser.

Spitze: Meist als Überstoff zeichnet sich Spitze durch feine, oft florale Muster auf netzartigem Untergrund aus. Auch einzelne Details wie Saum, Einsätze, Schleifen und Gürtel  werden durch Spitze verfeinert.

Vorsicht bei der Zusammensetzung der Stoffe

Die Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien und damit auch der Tragekomfort ergeben sich aus deren Zusammensetzung. Vorsicht ist geboten bei Stoffen, die man sonst eher selten trägt, und daher deren ‚Verträglichkeit’ nicht kennt, da es zu Hautreizungen, Allergien oder sogar Ausschläge kommen könnte. Ratsam ist deshalb, sich vor dem Kauf des Kleides über die Zusammensetzung der verarbeiteten Materialien zu informieren. Angesichts der Vielzahl an unterschiedlichen Stoffarten und Verarbeitungsweisen reicht ein Blick aufs Etikett oft leider nicht aus. Das Zertifikat des Öko-Tex Standard 100 gibt Auskunft darüber, ob Textilien den Richtlinien bezüglich gesundheitsgefährdender Schadstoffe entsprechen.

Kleine Materialkunde

Satin beschreibt eigentlich das Herstellungsverfahren bzw. die Bindung des Stoffes, und kann entweder aus 100 Prozent Seide oder (wie heute üblicher) aus einem Gemisch aus Polyester und Viskose (im Verhältnis 3:1) bestehen. Seide ist eine zu 100 Prozent natürliche Faser, die bereits seit über 4000 Jahren aufgrund ihrer Eigenschaften geschätzt wird, so kann sie beispielsweise bis zu 1/3 ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen (bei der sehr saugfähigen Baumwolle sind es im Vergleich bis zu 65 Prozent).

Polyester und Viskose zählen auch zu den häufigsten Bestandteilen von Organza und Chiffon, bei beiden handelt es sich um sogenannte Chemie- oder Kunstfasern. Da Polyester eine synthetische Chemiefaser ist, wirken Textilien die zu 100 Prozent daraus bestehen oft unnatürlich und erinnern an Plastik. Viskose hingegen besteht aus Zellulose und zählt damit zu den natürlichen Chemiefasern. Optimal sind Mischgewebe, etwa in den Verhältnissen 1:1 oder 7:3, da so die Eigenschaften des Endprodukts verbessert werden können.

Bei der Produktion mancher Stoffe wird auch die synthetische Kunstfaser Lycra hinzugefügt. Dabei reichen bereits 2 Prozent aus, um eine höhere Elastizität zu bewirken.

Bei der Herstellung von Spitze werden ganz unterschiedliche Verfahren angewendet, je nach gewünschtem optischen Effekt. Die dabei verwendeten Materialien und der Aufwand der Erzeugung spiegeln sich meist im Preis wieder.

Berühmte Brautkleider und ihre Trägerinnen

  • Grace Kelly: Die einstige Fürstin von Monaco in einer hochgeschlossenen Robe mit Spitzenkragen und bauschigem Rock bei ihrer Hochzeit 1956.
  • Kim Kardashian ehelichte Kanye West in diesem von Givenchy-Chefdesigner Ricardo Tisci entworfenen Spitzenkleid.
  • Kate Moss blieb wie immer ihrem Stil treu. Sie trug ein champagnerfarbenes Kleid im 20er-Jahre Look mit Stickereien und goldenen Applikationen.  
  • Stilvoll und klassisch: Bei ihrer Märchenhochzeit zeigte sich Kate Middleton gewohnt zugeknöpft in edler Spitze mit langer Schleppe.
  • Ebenso unvergesslich: Das pompöse Hochzeitskleid von Kates’ Schwiegermama Prinzessin Diana liefert bis heute viel, viel Stoff für Diskussionen.
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