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Fashion

Elegante Herrenmode: Zeitlos und doch im Trend

Warum wirken Anzüge so sexy? Weil sie Ausdruck von Stil sind! Wie Sie sich als Mann elegant kleiden und einen zeitlosen Stil kreieren, in den Trends einfließen, verrät Ihnen Bernhard Roetzel in seinem neuen Style-Guide für den Mann von Welt. Denn nicht nur für Frauen, auch für Männer wird es immer wichtiger, sich für jeden Anlass richtig zu kleiden. Nur wer Stil hat, hinterlässt einen bleibenden Eindruck – 10 Tipps, um immer gut angezogen zu sein.

Braunhaariger Mann in blauem Hemd von hinten
© Petra Bork/pixelio.de |

Erfolg im Anzug: Was bei Männern wirklich anziehend wirkt

Der Weg durch den Modedschungel ist für Frauen geebnet – Schließlich leben Designer davon, neue Trends zu setzen und Modemagazine davon, Tipps und Tricks zur (günstigen) Umsetzung dieser Trends zu liefern. Männer jedoch spielen im textilen Feld immer noch die zweite Geige. Doch dabei werden gerade für die Herren der Schöpfung die Zeiten rauher. Nachlässige Kleidung, falsche Farbwahl und Kombination und unvorteilhafte Schnitte werden nicht mehr so leicht verziehen, wie noch vor zehn Jahren.

Es gibt sie. Männer, die automatisch zu den richtigen Farben und Kombination greifen. Aber nicht alle haben diese Fähigkeit in die Wiege gelegt bekommen. Und wer sich für jeden Anlass richtig kleiden und schon beim Einkaufen keine Fehler machen will, sollte von seinem Tun Ahnung haben. Ist kein Verkäufer des Vertrauens zur Stelle oder Ihr eigener Stilberater gerade nicht an Ihrer Seite, muss man(n) nicht verzweifeln, sondern einfach gut vorbereitet sein.

Zeitloser Stil ist im Trend 

Alle Tipps und Infos über Schnitte, Stoffe, Verarbeitung, Accessoires und Kombinationen finden sich jetzt in Form eines Taschenbuchs, einem Style-Guide für den Mann, der es wirklich in sich hat. Bernhard Roetzel, deutscher Autor und Journalist, hat sich auf 200 Seiten umfangreich und ausschließlich der männlichen Hülle gewidmet. Nicht saisonaler Zeitgeist, sondern zeitloser Stil, der sich aktueller Trends bedient, interessiert den Verfasser. Zehn goldene Grundregeln listet Roetzel auf, bei deren Beachtung eigentlich nichts mehr schiefgehen kann:

  1. Alles zu seiner Zeit: Die einzelnen Bestandteile des Outfits müssen zueinander passen. Wenn nicht, werden sie ein andermal ausgeführt. :) 
  2. Es muss zum Typ passen: Das Styling bestimmt, wie wir wahrgenommen werden (wollen).
  3. Es muss zum Körper passen: Immer nur das Anziehen, was Mängel neutralisiert oder kaschiert und Vorzüge unterstreicht. Von Frauen kann man(n) sich da viel abschauen.
  4. Die Größe muss stimmen: Zu große oder zu kleine Outfits wirken meist lächerlich. Genauso wichtig wie die korrekte Größe ist die Passform im Detail: Ärmel- und Hosenlängen, Kragen- und Bundweite.
  5. Die Proportionen müssen stimmen: Kleine, schlanke Männer kommen in körperbetonter Kleidung drahtig rüber. Der Oversized-Look lässt sie hingegen wie „abgebrochen“ erscheinen.
  6. Es muss ein Hingucker drin sein: Gemeint sind keine Mickey-Mouse-Socken, sondern gewollte Stilbrüche und modische Überraschungen. Sie lockern das Gesamtbild auf.
  7. Stilwelten erkennen und richtig kombinieren: Man kann Klassik durchaus mit Design und Trends kombinieren; dazu ist allerdings ein gutes Auge notwenig.
  8. Casual heißt lässig, nicht nachlässig: Das große Vorbild für den Freizeitlook sind die Italiener (oder George Clooney). Sie kleiden sich stilvoll und locker lässig zugleich.
  9. Gutes Styling kostet Zeit und Geld: Stil ist lernbar. Zum Weinkenner wird man ja auch nicht von heute auf morgen ... und gute Weine sind teuer.
  10. Auf Frisur und Schuhe achten: Ein perfektes Styling muss von Kopf bis Fuß stimmen.

 

 

Herrenmode: Wo der Anzug nicht wegzudenken ist 

Von diesen zehn Punkten ausgehend, verrät der Stil-Profi, wie sich ein Mann von Welt kleidet. Besonders ausführlich und lustvoll widmet sich der Autor dem Thema Anzug. Den ewigen Klassiker im Bereich Männermode und unerlässlichen Begleiter eines jeden Mannes gibt es in drei Grobeinteilungen: klassisch, modisch oder handgemacht. Unter klassisch fallen Ein- oder Zweireiher mit zwei Seitenschlitzen, leichter Taillierung und wenig Schulterpolstern. Die dazugehörigen Hosen haben meist zwei oder vier Bundfalten und Gürtelschlaufen. Modisch ist immer das, was gerade im Trend ist.

Aktuelle Trends in der Herrenmode 

Aktuell werden die Revers wieder etwas breiter und die Hosen dank Bundfalten weiter am Bein. Der Jaguar unter den Anzügen sind handgemachte Unikate. Allzu modische Einzelanfertigungen sind zu vermeiden, da Maßanzüge teuer sind und dementsprechend länger getragen werden können. Je zurückhaltender die Farben und Muster, desto zeitloser das Stück.

Accessoires zum Anzug 

Besonderes Augenmerk sollte Mann auch auf Accessoires legen. Dazu gehört neben der Uhr, dem Schmuck und dem Portemonnaie auch die Wahl des Gürtels, der Manschettenknöpfe und im regnerischen Fall auch des Schirms. Eine Sonnenbrille ist nicht nur chic, sondern auch zum Schutz der Augen unerlässlich. Verschwindet die Sonne, einfach rauf ins Haar schieben, oder in ein modernes Etui geben. 

„Stil ist erlernbar“, ist Bernhard Roetzel überzeugt, „denn Geschmack ist immer eine Mischung aus Intuition und Wissen.“

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