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Fashion Text: Wolfgang Winkelbauer

Der Goldschmied im Wandel der Zeit

Der Goldschmied war bis in die 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts ein Schmuckerzeuger, der praktisch nur mit den Schmuckhändlern seine Geschäfte machte. Er war direkter Zulieferer und hatte sein fixes und gutes Einkommen. Das änderte sich dann aber rasch durch den Einzug der industriellen Fertigung, wodurch der Goldschmied seine klassischen Kundenbereich plötzlich zumindest zum Teil wenn nicht komplett verloren hatte.

Der Goldschmied verändert sein Marketing

Er veränderte daher sein Geschäftsgebaren und erfand das Marketing für sich selbst neu, indem er sich den Endkunden zuwandte. Diese hatten nach wie vor sehr individuelle Wünsche und diese zu erfüllen war die neue Aufgabe des Goldschmieds.

Wie schon in all den Jahren davor ist der Beruf des Goldschmiedes nur dann ausführbar, wenn man die Kenntnisse der früheren Zeit sein eigen nennt. Die Kunstgeschichte und ganz besonders die Schmuckgeschichte als solches muss der Goldschmied genau kennen, um seine Produkte anbieten zu können bzw. auch um die verschiedensten Strömungen der Schmucklinien zu erahnen und zu verstehen.

Darüber hinaus muss der Goldschmied über die nötigen handwerklichen Fertigkeiten verfügen und auch im Zusammenhang mit den verwendeten Materialien über das erforderliche Wissen verfügen.

Zuletzt ist es aufgrund der Veränderung der Geschäftsfelder immer wichtiger für den Goldschmied geworden, auf dem Gebiet des Marketings aufzutrumpfen. Die Goldschmiede haben sich zumeist spezialisiert und tragen ihr Spezialgebiet werbewirksam nach aussen. Oft arbeiten sie auch in Netzwerken zusammen, wobei jeder Goldschmied einen anderen Bereich abdeckt.

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