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Marie Schmidt
Rezepte Text: Marie Schmidt

Tafelspitz Wiener Art

Wien gilt als Rindfleischparadies schlechthin. Der Tafelspitz ist das berühmteste von mehr als einem Dutzend verschiedenen Rinderteilen zum Kochen. Hier finden Sie ein Originalrezept für Wiener Tafelspitz und nützliche Tipps für die Zubereitung.

Tafelspitz mit Schnittlauchsauce, Apfelkren und Rösterdäpfel
© RobertK | Probieren Sie unser Rezept für ein Tafelspitz Wiener Art!

Das Geheimnis beim Tafelspitz

Ein gutes Tafelspitz wird langsam und schonend gegart, es nimmt inklusive Zubereitung 3,5 bis 4 Stunden Zeit in Anspruch. Als Belohnung für den Aufwand erhält man ein schmackhaftes, zartes Stück Fleisch.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Kilo Tafelspitz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 10-15 schwarze Pfefferkörner
  • 2 Karotten
  • 1 Gelbe Rübe
  • 1 Petersilwurzel
  • 1/2 Knollen Sellerie
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Bund Schnittlauch zum Bestreuen
  • Salz

Zubereitung

Zwiebel ungeschält halbieren und im Suppentopf ohne Fett mit der Schnittfläche nach unten bei mittlerer Hitze sehr dunkel bräunen. Mit 3,5 Liter Wasser aufgiessen und zum Kochen bringen. Das Fleisch lauwarm abwaschen und abtropfen lassen. Dann kommt das Fleisch in den Topf und wird bei kleiner Hitze weitergeköchelt. Aufsteigender Schaum muss abgeschöpft werden!

Wenn kein Schaum mehr aufsteigt werden Lorbeerblatt und Pfefferkörner hinzugefügt. Inzwischen das Wurzelwerk (Karotten, Rübe, Petersilwurzel, Sellerie) schälen, Lauch schneiden und ca. 20 Minuten vor dem voraussichtlichen Garende in den Topf geben.

Der Tafelspitz ist gar, wenn sich eine Gabel ohne viel Druck in das Fleisch drücken lässt. Tafelspitz aus dem Topf nehmen, in fingerdicke Stücke, gegen den Faserverlauf schneiden und die Suppe durch ein feines Sieb gießen und würzen. Schnittlauch waschen und in feine Stücke schneiden, dann auf das angerichtete Tafelspitz in heißer Brühe streuen. Bon appetit!

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Geschichte des Tafelspitz

Das gekochte Rindfleisch ist wohl die konstanteste Speise der Wiener Küche. Seit dem 19. Jahrhundert bleiben das Tafelspitz und seine Zubereitung quasi unverändert. Das Fleisch wurde schon damals gerne gekocht, weil man damit im selben Zuge auch eine Suppe als Beilage oder Vorspeise erhielt.

Seit 1848 trägt das Tafelspitz seinen Namen. Die Bezeichnung soll am Hofe von Kaiser Franz Joseph I. entstanden sein. Er ließ die Speise oft servieren, weil sie nicht zu teuer war. Mit der Zeit verfeinerten seine Untertanen aber das gekochte Rindfleisch und machten es zu einer besonderen Delikatessen.


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