Ischler Törtchen

Ischler Keks mit ausgestochenem Herz
© unpic/dollarphotoclub | Die Ischler Bäckereien gehören auf jeden Keksteller

Bad Ischler Törtchen gehören zur traditionellen Weihnachtsbäckerei und sollten auf keinem weihnachtlichen Keksteller fehlen. Die Zubereitung ist einfach und die fertigen Kekse sehen nicht nur dekorativ aus, sondern schmecken auch köstlich. Hier finden Sie neben einer detaillierten Schritt-für-Schritt Anleitung auch eine Liste der benötigten Zutaten und alles Wissenswerte, damit das Schmankerl perfekt gelingt.

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Preisgekrönte Ischler Törtchen

Ischler Törtchen gelten als echte österreichische Confiserie-Spezialität und werden häufig als Weihnachtsgebäck angeboten. Kreiert wurden sie in den 1950er-Jahren von Richard Kurth, dem damaligen Haupt-Konditor der Konditorei Zauner in Bad Ischl. Schon bald wurde das köstliche Gebäck nicht nur in Bad Ischl, sondern im gesamten Salzkammergut und darüber hinaus berühmt und fehlt seither in kaum einem österreichischen Backbuch.

Sogar eine Goldmedaille wurde Kurth für seine "Ischler" bei der Brüssler Weltausstellung im Jahre 1958 verliehen.

Rezept Ischler Törtchen

Zutaten

140 g Butter
140 g Mehl
70 g Zucker
70 g Mandeln (gerieben)
etwas Zimt
1 Prise Salz
Marillenmarmelade zum Bestreichen
Schokoladenglasur
Pistazien (gehackt)

Für die Fülle:

150 g Butter
2 EL Staubzucker
60 g Schokolade
1 Schuss Rum

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Zubereitung

Für die Ischler Törtchen die Butter mit dem Mehl zu einer bröseligen Masse vermengen, mit Zucker, Mandeln, Zimt und einer Prise Salz rasch zu einem Teig verkneten und an einem kühlen Ort ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Den Teig ca. 2 mm dick auswalken und kreisrunde Scheiben (5 bis 6 cm Durchmesser) ausstechen. Das Backrohr auf 200°C vorheizen und die Törtchen darin etwa 10 Minuten backen. Anschließend aus dem Rohr nehmen und erkalten lassen.
Währenddessen für die Fülle eine Creme aus schaumig gerührter Butter, Staubzucker, im Wasserbad geschmolzener Schokolade und einem Schuss Rum anrühren.

Eine Hälfte der erkalteten Kekse mit Ribiselmarmelade bestreichen, Schokoladecreme (am besten mit einem Dressiersack) auftragen und Oberteile aufsetzen. Die zusammengesetzten Törtchen mit erwärmter Schokoladeglasur überziehen und die Bäckerei mit gehackten Pistazien oder Mandeln bestreuen.

Ischler Törtchen sehen nicht nur besonder hübsch aus, sondern lassen sich gut lagern und dürfen auf keinem weihnachtlichen Keksteller fehlen. Das Rezept ist einfach und auch für den Hobbybäcker leicht umzusetzen.

Tipp: Für die weihnachtliche Variante kann statt einem Mürbteig und der Cremefüllung auch ein einfacher Keksteig mit Haselnüssen und eine Füllung aus einer säuerlichen Marmeladesorte wie z.B. Marille verwendet werden.

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h. humenberger

17. Dezember 2013 - 16:03 Uhr

Ich muss sagen, die Ischler ´Törtchen sind ein Gedicht. Wir haben diese erst kürzlich im cafe zauner gegessen, weil ich im Fernsehen die Zubereitung gesehen habe. Die sind wirklich total lecker. Selbst gemacht habe ich sie noch nicht, aber ich werde sie noch ausprobieren.Sie sind einfach zum Empfehlen.

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