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Jürgen Weber
Essen & Trinken Text: Jürgen Weber

Kleines Cafè: Urbanes Kleinod in der Innenstadt

Das Kleine Café in der Wiener Innenstadt, romantisch am Franziskanerplatz gelegen mit dazugehöriger Kirche und Brunnen, begeistert Besucher aus der ganzen Welt. Gleich hinter der geschäftigen Kärntnerstrasse in der Wiener Altstadt, einer der frequentiertesten Shoppingstrassen Wiens, ist das Kleine Café eine willkommene Ruheoase nach dem geschäftigen Treiben und Shoppen oder einem Museumsbesuch in Wiens Geschäftsbezirk, der historischen Altstadt.

weiße Kaffeetasse auf silbernem Tablet
© Dollarphotoclub/ n8121 | Kleines Café am Franziskanerplatz ist wirklich klein, aber nur drinnen und genau das gibt ihm diesen besonderen Flair.

Urbanes Rückzugsgebiet

Das Kleine Café hat das Glück gleich an einem der schönsten innerstädtischen Plätze des Ersten Wiener Gemeindebezirkes zu liegen, nämlich dem nach der benachbarten Franziskanerkirche benannten Franziskanerplatz. In der Mitte des Platzes sorgt der Mosesbrunnen für ein angenehmes meditatives Plätschern im Hintergrund und die Kirchplatzatmosphäre erinnert etwas an italienischen Urlaub. Abseits der geschäftigen Kärnterstrasse und doch in ihrer Nähe ist das Kleine Café ein Rückzugsort für junge Urbane, die das Besondere suchen und es im „Kleinen“ finden. 

Kleines Café in Cinemascope

Wohl nicht zuletzt deswegen wählte es der amerikanische Regisseur Richard Linklater es als Drehort für seine Handleserinnen-Szene („Don’t forget, we are all made of stardust“) in „Before Sunrise“, seiner Hommage an die romantischen Seiten der Donaumetropole, aus. Seither verirren sich immer mehr junge Touristinnen und Touristen aus aller Herren Länder in das vom Architekten Hermann Czech in den 70ern entworfene Café und mischen sich unter das lokale Wienerische Publikum. Im Inneren des Cafès sorgen Sitznischen im Chesterfield-Stil und Bistrotische für heimelige Atmosphäre, aber auch an der Bar ist es gemütlich.

Im Winter heimelig, im Sommer ganz groß

Auch wenn die Speisenauswahl eher klein ist, sind die Portionen dafür umso größer. Omeletten oder große Brote für den kleinen Hunger, mit Schinken, Verhackertem, Ei oder vegetarischen Aufstrichen sorgen für die notwendige Regelung des Elektrolytehaushalts (©Regener) zwischen dem einen oder anderen Bierchen. Mittags gibt es auch ein kleines, preiswertes Menü. Im Winter muss man im Kleinen Café eher zusammenrücken, aber gerade das hat etwas Verbindendes und soll schon grenzüberschreitende Ehen gestiftet haben. Im Sommer hingegen wird sogar das Kleine Café ganz groß, denn die Kapazität des kleinen Lokals verdoppelt sich und breitet sich über den Franziskanerplatz aus. Ein wirklicher „Platz an der Sonne“ also, wie er schöner nicht sein könnte.

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